Gobiatherium

Schädel von Gobiatherium, Holotyp

Gobiatherium ist eine Gattung der Dinocerata – eine ausgestorbene Säugetiergruppe – aus dem oberen Eozän (46 bis 41 mya) von Ost- und Zentralasien. Innerhalb dieser Gruppe wird es der Familie der Uintatheriidae zugewiesen, ist also mit Uintatherium und Eobasileus nahe verwandt. Diese Pflanzenfresser gehören zu den ersten Großformen nach dem Aussterben der Dinosaurier. Besonders charakteristische Merkmale von Gobiatherium waren der extrem flache Schädel und die stark nach oben gerundete Nase mit zwei kleinen knöchernen Hörnern.

Gobiatherium war ein großer Vertreter der Uintatherien, der aber nicht die Größe seiner nächsten Verwandten Uintatherium und Eobasileus erreichte. Insgesamt besaß es einen allgemein schlankeren Körperbau, das überwiegende Fossilmaterial dieser Gattung besteht aber aus Schädel- und Gebissresten. Der Schädel wurde bei Gobiatherium bis zu 68 cm lang und war damit kürzer als der von Uintatherium oder Eobasileus. Charakteristischerweise war er extrem flach und erreichte oberhalb der Prämolaren nur eine Höhe von 8 cm, während die Jochbeinbögen keilartig herausragten und einen maximalen Abstand von 40 cm aufwiesen. Auf den äußersten Bogenspitzen befanden sich zu dem markante Knochenauswüchse, so dass die Bögen zusätzlich nach außen verbreitert erschienen. Das Hinterhauptsbein war leicht nach hinten verlängert und besaß dadurch in Seitenansicht einen spitzen Winkel. Im Gegensatz zu Uintatherium oder Eobasileus besaß der Schädel keine sehr deutlichen, für entwickelte Uintatherien typische Hornbildungen, auf den Scheitelbeinen zeigten sich lediglich zwei leichte knöcherne Anschwellungen, während im mittleren Schädelbereich gar keine derartigen Bildungen auftraten. Markantestes Merkmal von Gobiatherium war aber das Nasenbein, das eine bogenförmig aufgerundete Form hatte, wodurch der Schädel in diesem Bereich eine Gesamthöhe von 17 cm erreichte. Dabei war das Nasenbein am vorderen Ende deutlich nach vorn gebogen und hier durch eine Verknöcherung der Nasenscheidewand mit dem Mittelkieferknochen verwachsen. Einige Schädel trugen auf dem gerundeten Nasenbein zusätzlich zwei kleine Knochenschwellungen ähnlich jenen auf den Scheitelbeinen. Die gesamte Konstruktion des vorderen Schnauzenbereiches mit dem stark gerundeten Nasenbein ist einzigartig unter den Dinocerata.

Der bis zu 48 cm lange Unterkiefer wies einen relativ schlanken Bau auf. Der Kieferknochen war im Vergleich zu Uintatherium mit rund 7 cm Höhe eher niedrig, die Symphyse besaß einen spatelförmigen Aufbau. Gegenüber seinen Verwandten hatte Gobiatherium zusätzlich zu den allgemein reduzierten oberen Schneidezähnen auch keinen oberen Eckzahn mehr, die Zahnformel lautete dadurch:







0.0.3.3


3.1.3.3






{\displaystyle {\frac {0.0.3.3}{3.1.3.3}}}


. Schneidezähne fanden sich wie bei den anderen Uintatherien nur im Unterkiefer, waren eher klein und durch zwei höckerige, hintereinander liegende Buckel charakterisiert, insgesamt aber wesentlich dünner und klingenartiger als bei Uintatherium oder Eobasileus. Der untere Eckzahn ähnelte den Schneidezähnen in seiner Form, war aber vergleichsweise größer als bei anderen Uintatherien. Das Diastema hinter dem Eckzahn war recht ausgedehnt. Die Backenzähne wiesen niedrige (brachyodonte) Zahnkronen auf und waren klein, die gesamte Backenzahnreihe erreichte eine Länge von 16,3 cm, wobei der letzte Molar eine Länge von 3,9 cm aufwies. Typisch waren die zwei quer stehenden Schmelzfalten der einzelnen Zahnkauflächen, die den Backenzähnen einen bilophodonten Aufbau geben, die Zahnschmelzfalten der Oberkieferbackenzähne besaßen dabei eine V-förmige Anordnung.

Das Körperskelett ist nur durch wenige Funde bekannt. Der Oberarmknochen und der Oberschenkelknochen weichen in ihrer Form kaum von denen der anderen entwickelten Dinocerata ab, wie bei Uintatherium oder Eobasileus trat am Femur kein Dritter Trochanter auf. Die Hand und Fußknochen waren bei Gobiatherium insgesamt länger und schmaler als bei seinen Verwandten.

Gobiatherium ist nur aus Ost- und Zentralasien bekannt. Die ersten Funde kamen 1930 während einer Expedition des American Museum of Natural History im Jahr 1930 in die Innere Mongoleizu Tage und wurden dort in der Irdin-Manha-Formation des Oberen Eozän, rund 40 km südwestlich von Iren Dabasu, entdeckt. Die Funde umfassen wenigstens sieben, zum Teil vollständige Schädel, darunter auch das vollständige und kaum verdrückte Holotyp-Exemplar und der Schädel eines Jungtieres, Unterkiefer und Reste des Körperskelettes, der der Art G. mirificum zugewiesen werden. Lange Zeit waren dies die einzigen bekannten Funde dieser Säugetiergattung, erst in den 1980er Jahren wurden vermehrt weitere Fossilien entdeckt. Einige stammen wiederum aus der Arshanto-Formation, ebenfalls rund 40 km südwestlich von Iren Dabasu und setzen sich aus mehreren Ober- und Unterkieferfragmenten sowie isolierten Zähnen zusammen. Ein weiteres Unterkieferfragment ist aus dem Erlian-Becken, ebenfalls Innere Mongolei berichtet worden und wird der Basis der Arshanto-Formation zugewiesen. Aus der ebenfalls obereozänen Yuhuangding-Formation nahe Danjiangkou in der chinesischen Provinz Hubei wurden am Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts aus dem oberen Bereich der Sedimentablagerungen isolierte Zahnfunde und ein Unterkieferfragment entdeckt, die der etwas kleineren Art G. minutum angehören. Diese ergänzen einige bereits in den 1960er Jahren dokumentierte isolierte Zähne aus Kalksteinen der gleichen Formation, die aber nahe Liguanqiao in der unmittelbar benachbarten Provinz Henan zum Vorschein kamen. Aus der Chonkurchak-Formation bei Toru-Aygyr in Kirgisistan wiederum wurde ein vollständiger Schädel mit zugehörigem Unterkiefer berichtet, während vom Chakpaktas-Fluss im Saissan-Becken des östlichen Kasachstan einige isolierte Zähne bekannt sind.

Ähnlich wie bei den anderen Vertretern der Dinocerata weisen die bilophodonten Backenzähne darauf hin, dass die Tiere sich von weichen Pflanzenteilen ernährten (browsing). Durch die nicht ausgebildeten Oberkiefereckzähne war das Gebiss weniger wuchtig und der Unterkiefer nicht ganz so robust gebaut. Ihm fehlten auch die für Uintatherium und Eobasileus typischen unteren Auswüchse des Unterkiefers zum Schutz des oberen Eckzahns. Der insgesamt grazile Bau des Unterkiefers zeigt sich auch in der Gestaltung des dortigen Gelenkes, das im Gegensatz zu seinen Verwandten nicht rückwärts gerichtet ist. Dadurch war es Gobiatherium nicht möglich, sein Maul sehr weit zu öffnen, was aufgrund der fehlenden Eckzähne auch nicht notwendig gewesen sein dürfte.

Nach Meinung der Erstautoren könne bei Gobiatherium möglicherweise ein Geschlechtsdimorphismus nachgewiesen werden, der vor allem im Bau des Nasenbereiches betrifft. So sollten männliche Tiere anhand einiger Schädel ein massiv rundes Nasenbein und eine knöcherne Nasenscheidewand aufweisen, wobei sich teilweise auf der obersten Nasenspitze zusätzlich noch zwei leichte Knochenerhebungen fanden und sehr selten auch ein kleiner oberer Eckzahn auftrat. Weiblichen Tieren fehlten diese Merkmale. Spätere Analysen ergaben, dass zumindest das Fehlen der knöchernen Nasenscheidewand und der kleinen Hörner eher auf Verwitterung zurückzuführen ist und diese Merkmale ursprünglich bei allen bekannten Schädeln vorhanden gewesen waren.

Gobiatherium stellt eine Gattung aus der Familie der Uintatheriidae dar, die wiederum zur Ordnung der Dinocerata gestellt werden. Diese Säugetiergruppe ist weitgehend aus Nordamerika und Ostasien bekannt und stellte während ihrer stammesgeschichtlich jüngeren Entwicklungsphase die ersten bekannten Riesenformen unter den Säugetieren, die sich nach dem Aussterben der Dinosaurier entwickelt hatten. Als gemeinsame Merkmale aller Dinocerata werden das Fehlen des ersten Prämolaren und der oberen Schneidezähne angesehen, Ausnahmen bilden hier nur die frühesten Vertreter. Die verwandtschaftlichen Verhältnisse zu anderen Säugetieren sind nicht vollständig geklärt, es wird aber angenommen, dass sie einen recht ursprünglichen Zweig innerhalb der heterogenen Gruppe der Huftiere bilden. Die nächsten Verwandten dürften nach heutiger Erkenntnis dabei die südamerikanischen Huftiere (Meridiungulata) bilden, so etwa die Pyrotheria oder die Xenungulata. Die nächsten heute noch lebenden Verwandten dürften die Unpaarhufer bilden.

Innerhalb der Uintatheriidae wird Gobiatherium zur Unterfamilie der Gobiatheriinae gestellt mit lediglich dieser Gattung als einziges Mitglied. Charakterisiert wird diese Unterfamilie durch die Reduktion des oberen Eckzahns und der verwachsenen Nasenscheidewand. Dabei stehen die Gobiatheriinae den Uintatheriinae mit Uintatherium und Eobasileus als Schwestergruppe gegenüber, die sich wiederum durch lange und säbelartig gebogene obere Eckzähne sowie mehreren Paaren knöcherner Hornbildungen auf dem Schädel auszeichnen. Der direkte Vorgänger von Gobiatherium ist unbekannt, da ältere Formen wie Prodinoceras oder Bathyopsis deutlich in ihrer Schädelmorphologie abweichen und so nicht in direkter Beziehung stehen. Ursprünglich wurden die Gobiatheriinae von K. K. Flerov als eigenständige Familie Gobiatheriidae 1952 eingeführt, eine Revision der Uintatheriidae 1961 von Walter H. Wheeler verschob ihren Status auf jenen der Unterfamilie. Eine erneute Teilrevision der Uintatherien von William D. Turnbull im Jahr 2002 bestätigte diese taxonomische Zuweisung. Einige Forscher sehen aber aufgrund im Detail abweichender Zahnmorphologien der Gobiatheriinae zu den Uintatheriinae erstere teilweise auch als eigenständige Familie innerhalb der Dinocerata an.

Es werden heute zwei Arten unterschieden:

Eine weitere Art G mcm taschen sale. major, aufgestellt anhand der Funde aus der Arshanto-Formation, gilt heute als Synonym für G. mirificum, während G. monolobotum als Vertreter von Eudinoceras aus der Gruppe der Pantodonta angesehen wird.

Die Gattung Gobiatherium wurde 1932 von Henry Fairfield Osborn und Walter W. Granger anhand von Funden der Expedition des American Museum of Natural History 1930 in die Innere Mongolei in einem kurzen Aufsatz erstmals beschrieben. Als Holotyp (Exemplarnummer AMNH 26624) gilt ein vollständiger, 68 cm langer Schädel, als Paratyp (AMNH 26630) ein vollständiger Unterkiefer. Der Gattungsname Gobiatherium bezieht sich einerseits auf die Wüste Gobi als Fundort, andererseits bedeutet das griechische Wort θήριον (thêrion) „Tier“. Der Name wurde analog zu jenem seines nordamerikanischen Verwandten Uintatherium gewählt, dem „Tier aus den Uinta Mountains“.

José Dionisio de la Trinidad de Herrera y Díaz del Valle

José Dionisio de la Trinidad de Herrera y Díaz del Valle (* 9. Oktober 1781 in Choluteca, Honduras; † 13. Juni 1850 in San Vicente, El Salvador) war der erste Staatschef der Provinz Honduras sowie Staatschef der Provinz Nicaragua innerhalb der Zentralamerikanischen Konföderation.

Dionisio de Herrera wurde als Sohn einer wohlhabenden Familie im spätkolonialen Zentralamerika geboren. Seine Eltern waren Juan Jacinto de Herrera und Paula Díaz del Valle. Er war ein Vetter des renommierten Juristen und Autors der zentralamerikanischen Unabhängigkeitserklärung José Cecilio Díaz del Valle und ein Bruder des späteren Staatschefs von Honduras Justo de Herrera.

Herrera war sehr gebildet und baute sich mit der Zeit eine sehr umfangreiche Bibliothek auf. Er beherrschte neben seiner Muttersprache Spanisch auch das Französische fließend. So bekam er unter anderem auch Zugang zu den Werken von Rousseau, Diderot, Montesquieu und D’Alembert, die ihn zu einem begeisterten Anhänger liberaler Ideen machten.

Nach dem Jurastudium an der Universidad San Carlos de Guatemala war Herrera zunächst in der Kolonialverwaltung in Tegucigalpa tätig. Dabei setzte er sich jedoch zugleich für die Unabhängigkeit Zentralamerikas von Spanien ein. Nachdem die Nachricht von der am 15. September 1821 in Guatemala-Stadt unterzeichneten zentralamerikanischen Unabhängigkeitserklärung Honduras erreicht hatte, verfasste Herrera eine Unabhängigkeitserklärung der – damals noch getrennten – Provinzen Comayagua und Tegucigalpa, die am 28. September gleichzeitig in beiden Provinzen verkündet wurde.

Bereits kurze Zeit später kam es jedoch zu einer militärischen Konfrontation zwischen der traditionell konservativen Provinz Comayagua und dem liberalen Tegucigalpa über die Frage eines Anschlusses Zentralamerikas an das junge Kaiserreich Mexiko. Während die Konservativen dies befürworteten, setzten sich die Liberalen für einen unabhängigen zentralamerikanischen Bundesstaat nach dem Vorbild der USA ein mcm taschen sale. Trotz des Widerstands Herreras und seiner Parteifreunde kam es schließlich zu dem Anschluss an Mexiko. Dieser endete jedoch bereits nach einem knappen Jahr wegen des Sturzes des mexikanischen Kaisers Agustín I..

Nach der Unabhängigkeit Zentralamerikas von Mexiko wurde Herrera am 23. März 1823 zum Gouverneur der Provinz Tegucigalpa ernannt. In dieser Eigenschaft trieb er die Vereinigung der Provinzen Comayagua und Tegucigalpa zum Bundesstaat Honduras voran. Zu diesem Zwecke wurde eine verfassunggebende Versammlung einberufen, die in der Kleinstadt Cedros tagte. Mit Beschluss vom 16. September 1824 vollzog diese Versammlung die Vereinigung der beiden Provinzen und wählte Herrera zum ersten Staatschef von Honduras. Zu seinem Stellvertreter wurde der konservative Generalleutnant José Justo Milla gewählt.

Gemeinsam mit seinem angeheirateten Neffen Francisco Morazán, den er zum Generalsekretär der Regierung ernannte, war Herrera maßgeblicher Autor der ersten Verfassung des Staates mcm taschen sale, die im Jahre 1825 in Kraft trat und bis zum Ausscheiden Honduras’ aus der Zentralamerikanischen Konföderation gültig blieb. Diese war geprägt von Herreras liberaler Gesinnung. In Anlehnung an die Verfassung der USA verbürgte sie zahlreiche Grundrechte und beschnitt zudem die Rechte der katholischen Kirche. Ferner wurde der Staat in sieben Verwaltungsbezirke (Departamentos) aufgeteilt.

Auch das bis heute gültige Wappen von Honduras wurde von Dionisio de Herrera im Jahre 1825 eingeführt.

Die liberale Politik seiner Regierung brachte Dionisio de Herrera jedoch schnell in Konflikt mit dem katholischen Klerus, allen voran dem bischöflichen Provisor José Nicolás Irías, der bald sehr persönliche Züge annahm. Unter anderem ließ Irías die umfangreiche Bibliothek Herreras mit der Begründung verbrennen, es hätten sich häretische Schriften darin befunden. Seinen Höhepunkt erreichte der Konflikt am 3. November 1826 mit einem von Irías initiierten Attentat auf Herrera, das jedoch fehlschlug. Als Reaktion auf das Attentat ließ Herrera Irías unter Hausarrest stellen, was wiederum zu Protesten und Aufständen von Anhängern Irías’ in mehreren Landesteilen führte. Diese ließ Herrera gewaltsam niederschlagen.

Etwa gleichzeitig geriet Herrera jedoch auch in Konflikt mit der Föderationsregierung unter dem Präsidenten Manuel José Arce. Dieser hatte im Oktober 1826 angesichts heftiger Kritik der Abgeordneten seiner eigenen (liberalen) Partei an seiner Regierungspolitik – entgegen der Verfassung – das Föderationsparlament aufgelöst. Daraufhin kam es zu massiven öffentlichen Protesten, denen sich auch Herrera – ebenso wie der Staatschef von El Salvador Mariano Prado Baca – anschloss. Arce entsandte daher Truppen unter dem Kommando von Herreras Stellvertreter, dem Generalleutnant Milla, nach Honduras, die am 10. Mai 1827 Comayagua einnahmen und Herrera gefangensetzten. Milla übernahm interimistisch die Regierungsgeschäfte, bis eine von ihm einberufene Versammlung am 13. September Herrera für abgesetzt erklärte und neue Autoritäten wählte.

Dionisio de Herrera wurde von den Föderationstruppen nach Guatemala-Stadt gebracht, wo er bis zur Eroberung dieser Stadt durch Francisco Morazán im April 1829 in Haft blieb.

Nach seiner Befreiung wurde Herrera auf Initiative Morazáns – der sich gerade anschickte

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, Föderationspräsident zu werden – am 12. Mai 1830 zum Staatschef von Nicaragua gewählt. Die wichtigste Aufgabe Herreras bestand dabei darin, die seit der Unabhängigkeit nicht abreißenden Auseinandersetzungen zwischen dem liberalen León und dem konservativen Granada unter Kontrolle zu bringen. Dies gelang Herrera vorübergehend auch recht gut. Im November 1833 legte er jedoch sein Amt nieder und begab sich nach El Salvador, wo ihm im darauf folgenden Jahr gleichfalls das Amt des Staatschefs angetragen wurde, was er jedoch ablehnte.

Im Jahre 1838 wurde Herrera in seinem Heimatland Honduras zum Abgeordneten und Vizepräsidenten der verfassunggebenden Versammlung gewählt, die – gegen seine Stimme – am 12. November den Austritt Honduras’ aus der Zentralamerikanischen Konföderation erklärte und eine neue Verfassung ausarbeitete. Enttäuscht über diese politische Entwicklung begab er sich nach der Verabschiedung der Verfassung wieder nach El Salvador, wo er sich in San Vicente niederließ und bis zu seinem Tode als Lehrer und zuletzt Direktor an der dortigen Grundschule wirkte.

Dionisio de Herrera wird vor allem in Honduras bis heute hoch verehrt. Unter anderem trägt einer der höchsten Orden des Landes, der „Orden Dionisio de Herrera“, seinen Namen und er ist auf der 20-Lempiras-Banknote abgebildet. Außerdem sind zahlreiche Straßen, Plätze und Schulen nach ihm benannt. Sein Geburtshaus in Choluteca zählt zum „Nationalen Kulturerbe“.

Sidney Lanfield

Sidney Lanfield (* 20. April 1898 in Chicago

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; † 20. Juni 1972 in Marina del Rey, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur.

Lanfield begann seine berufliche Laufbahn als Jazzmusiker und Vaudeville-Entertainer und ging 1926 nach Hollywood

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, wo er von der Fox Film Corporation zunächst als Autor unter Vertrag genommen wurde. 1930 lieferte er sein Regiedebüt mit El barbero de Napoleón und spezialisierte sich fortan auf romantische Filmkomödien. Sein erfolgreichster Film war jedoch der düstere Detektivfilm Der Hund von Baskerville (The Hound of the Baskervilles, 1939), in dem Basil Rathbone zum ersten Mal als Sherlock Holmes auftrat. Nachdem Lanfield für Columbia Pictures das Filmmusical Reich wirst du nie (You’ll Never Get Rich, 1941) mit Fred Astaire und Rita Hayworth gedreht hatte und damit einen weiteren Erfolg verbuchen konnte, wurde er von Paramount Pictures fest angestellt. Dort übernahm er bei einer Reihe von Filmen mit Komiker Bob Hope die Regie. In den 1950er Jahren war Lanfield einer der ersten Regisseure mcm taschen sale, der sich dem Fernsehen zuwandte und bis zum Ende seiner Karriere zahlreiche Serien inszenierte, so unter anderem The Addams Family (1964–1966).

Lanfield war von 1927 bis zu seinem Tod mit der Filmschauspielerin Shirley Mason verheiratet. Er starb 1972 im Alter von 74 Jahren und wurde auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles beigesetzt.

Güllaç

Güllaç ist eine türkische Süßspeise aus dünnen Reisblättern

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, die in einer mit Zucker aufgekochten und mit Rosenwasser aromatisierten Milch eingeweicht, mit Walnusskernen gefüllt und mit Granatapfelkernen dekoriert werden. Es handelt sich um eine traditionelle Süßspeise des Fastenmonats Ramadan.

Güllaç gehört zu den traditionellen türkischen Desserts, die in den Palastküchen und in den Haushalten der Oberschicht des Osmanischen Reichs besonders geschätzt wurden. Bis heute wird es wegen seiner leichten Verdaulichkeit besonders gerne im Fastenmonat Ramadan serviert.

Die Zutaten sind überschaubar, die Zubereitung jedoch benötigt einiges Geschick:

Die erforderlichen hauchdünnen Reisblätter, die aus Reismehl, Stärke und Wasser hergestellt werden, kauft man heutzutage praktisch ausnahmslos fertig, so dass sich die Zubereitung im modernen Haushalt entscheidend vereinfacht hat. Für das Grundrezept wird Honig oder Zucker in heißer Milch aufgekocht und mit Rosenwasser parfümiert. Die Reisblätter, die ebenfalls Güllaç heißen, werden mit der Milch getränkt und mit gehackten Walnusskernen bestreut mcm taschen sale. Die eingeweichten Blätter werden entweder schichtenweise, wie Baklava, übereinander gelegt oder einzeln aufgerollt und mit Granatapfelkernen verziert

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Es gibt verschiedene Varianten, zum Beispiel Füllungen mit Trockenobst, gehackten Nüssen, Crèmes oder geriebenen Äpfeln. Statt mit Rosenwasser wird die Speise gelegentlich auch mit Vanilleschote aromatisiert.

Henryk Skarżyński

Henryk Skarżyński (* 3. Januar 1954 in Rosochate Kościelne) ist ein polnischer Arzt, HNO-Arzt, Audiologe und Phoniater. Er ist auch ein Gründer und Direktor des Instituts für Physiologie und Pathologie des Gehörs und des Weltzentrum für Gehör in Kajetany. Ab 2011 Landesberater zu Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Als der Erste in Polen und Mitteleuropa hat er 1992 die Operation der Einpflanzung des Cochleaimplantats durchgeführt zur Wiederherstellung der Hörvermögens einer tauben Person, was das reguläre Programm der Heilung von Taubheit ins Leben gerufen hat [Quelle notwendig]. Als der Erste auf dem Welt hat der am 12 mcm taschen sale. Juli 2012 mit der von ihm aufgestellten Methode PDCI (vom Englisch. partial deafness cochlear implantation) die Operation der Einpflanzung des Cochleaimplantats bei Teiltaubheit (PDT, vom Englisch partial daefness treatment) an Erwachsener und dann im Jahre 2004 zum ersten Mal auf der Welt an einem Kind durchgeführt, und hat dabei diesen Kranken ermöglicht, seine Lebensqualität erheblich zu verbessern [Quelle notwendig]. Er ist zu dem Autor und Mitautor von über 1000 wissenschaftlichen Arbeiten (dabei ca. 100 aus ISI Master Journal List und ca. 150, die durch Medline indexiert sind) und ca. 2000 wissenschaftlichen Reden, Betreuer von 20 Doktorarbeiten und Habilitationsschriften und Mitglied der wissenschaftlichen Weltvereinen in diesem Bereich der Medizin, der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Audiologie, Phoniatrie und Rehabilitation betrifft

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Nenačovice

Nenačovice (deutsch Nenatschowitz) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt acht Kilometer nordöstlich von Beroun und gehört zum Okres Beroun.

Nenačovice befindet sich im Kačáktal in der Křivoklátská vrchovina (Pürglitzer Bergland). Das Dorf liegt am rechten Ufer des Kačák an der Mündung eines namenlosen Zuflusses. Unterhalb von Nenačovice mündet von links der Drahelčický potok in den Kačák. Im Westen, Norden und Osten wird Nenačovice vom Naturpark Povodí Kačáku umgeben. Nordöstlich erhebt sich der Modrý vrch (418 m n.m.), im Osten die Blýskava (427 m n.m.), südöstlich die Blýskavka (324 m n.m.), im Westen die Oborka (362 m n.m.) sowie nordwestlich die Chrbina (460 m n.m.) und der Velký vrch (389 m n.m.).

Nachbarorte sind V Holonozích, Kalousův Mlýn, Chrbiny, Dolní Podkozí und Svárov im Norden

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, Úhonice im Nordosten, Višňovka, Blýskavka, Drahelčice und Krahulov im Osten, V Hlubokém im Südosten, Pece II, Pece I, Chrustenice und Na Malé Vráži im Süden, Na Lesích, Lhotka u Berouna und Malé Přílepy im Südwesten, V Mladinách, Chyňava und Nebuz im Westen sowie Libečov, Podkozí, Hřebenka und Malé Kyšice im Nordwesten.

Die erste schriftliche Erwähnung von Ninačovice erfolgte im 12. Jahrhundert als Besitz des Klosters Kladruby, der Ortsname leitet sich vom alttschechischen Namen Ninonja her. In einer Besitzbestätigungsurkunde des Papstes Gregor IX. aus dem Jahre 1239

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, die sich als spätere Fälschung erwiesen hat, ist Nenačovice zusammen mit den Dörfern Holonohy und Uněbuzy als Klosterbesitz aufgeführt. 1357 verkaufte das Kloster Nenačovice an den Prager Bürger Jordan Rechcer. König Karl I. stiftete die Dörfer Poczrnicz (Horní Počernice), Drahelczicz, Vneboz (Uněbuzy), Nenaczowicz und Holonohy am 30. Juli 1366 der von ihm gegründeten Karls-Universität. Zwischen 1474 und 1534 stand bei Nenačovice eine Eisenhütte in Betrieb. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Dörfer Holonohy (V Holonozích) und Uněbuzy (Nebuz) niedergebrannt und erloschen. Zeitweilig gehörte Nenačovice zu den Besitzungen des Prager Domkapitels St. Veit.

Im Jahre 1727 kaufte Karl Joachim von Bredau das Gut Drahelčice mit den zugehörigen Dörfern, darunter auch Nenačovice, von der Karls-Universität und vereinigte es mit anderen Gütern zur Herrschaft Tachlowitz. Seine Erben verkauften die Herrschaft 1732 an Anna Maria Franziska von Sachsen-Lauenburg. 1741 erbte deren Tochter Maria Anna Carolina den Besitz; 1751 folgte ihr Sohn Herzog Clemens Franz und nach dessen Tode im Jahre 1770 Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern. Da der Kurfürst kinderlos blieb, erbte 1777 Herzog Karl August von Zweibrücken die Herrschaft. Dieser verkaufte sie 1784 an Christian August zu Waldeck, Pyrmont und Rappoldstein als nicht landtäflischen Naturalbesitz, der ihm 1790 vertragsgemäß wieder zufiel. 1795 erbte sein Bruder Maximilian Joseph die Herrschaft. Er trat sie 1805 im Zuge seiner Krönung zum ersten König des Königreichs Bayern zusammen mit allen anderen Zweibrückschen Herrschaften in Böhmen (Herrschaften Politz, Reichstadt, Ploschkowitz, Buschtiehrad, Schlackenwerth, Kronporitschen, Katzow und Swoleniowes mit den Lehnhöfen Stareschowsky und Zichowsky) per Staatsvertrag an Erzherzog Ferdinand ab. 1824 erbte dessen Sohn Großherzog Leopold II. von Toskana den Besitz.

Im Jahre 1844 bestand das im Rakonitzer Kreis gelegene Dorf Nenačowitz aus 44 Häusern mit 350 Einwohnern. Im Ort gab es eine obrigkeitliche Pottaschesiederei, eine Mühle mit Brettsäge sowie ein Wirtshaus. Abseits lag die Kalauser Mühle (Kalousův mlýn). Pfarrort war Železna, ein kleiner Teil des Dorfes war nach Lodenitz eingepfarrt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Nenačowitz der Herrschaft Tachlowitz untertänig. Amtssitz war Groß-Jentsch.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Nenačovice / Nenačowitz ab 1850 eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Unhošť. 1868 wurde die Gemeinde dem Bezirk Smichow zugeordnet, ab 1893 gehörte sie zum neu gebildeten Bezirk Kladno. Beim Zensus von 1919 lebten in den 34 Häusern der Gemeinde 294 Personen. Vier der Häuser waren abgebrannt, mit Ausnahme des Armenhauses (Haus Nr. 9) wurden sie 1920 wieder aufgebaut. 1949 wurde Nenačovice dem Okres Beroun zugeordnet. Zwischen 1980 und 1990 war Nenačovice nach Loděnice eingemeindet. 1996 nahm die Glasmanufaktur Glasstar den Betrieb auf. Heute leben in den 107 Häusern von Nenačovice 277 Menschen, ein Großteil der Häuser wird nicht mehr ständig bewohnt.

Für die Gemeinde Nenačovice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Nenačovice gehören außerdem die Siedlungen Kalousův Mlýn und (anteilig) V Mladinách sowie die Einschicht V Holonozích.

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Juxue

Juxue (baskisch: Jutsi) ist eine französische Gemeinde mit 203 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Aquitanien. Sie gehört zum Arrondissement Bayonne

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, zum Kanton Iholdy und zum Gemeindeverband Iholdi-Ostibarre. Die Eigenbezeichnung der Bewohner lautet Jutsiar.

Die Gemeinde liegt in der historischen Region Nieder-Navarra im französischen Baskenland, 50 Kilometer südöstlich von Biarritz und etwa 50 Kilometer westlich von Pau im Vorland der Pyrenäen. Durch den Norden des Gemeindegebietes fließt in einer großen Schleife die Bidouze, ein linker Nebenfluss des Adour. Juxue grenzt an:

Im Süden, Westen und Osten sind die Gemeindegrenzen von Juxue geografischer Natur – sie umschließen genau das Einzugsgebiet des Bidouze-Nebenflusses Babatzeko Erreka. Im äußersten Süden liegt mit dem 648 m hohen Gipfel des Mehalçu (baskisch: Mehaltzu) der höchste Punkt der Gemeinde. Zur Gemeinde gehören neben dem Dorf Juxue die Ortsteile Arlania, Arrasia, Beroquia, Goyhenetchia, Landa und Oxarania.

Kirche Saint-Pierre

Altar der Kirche

eines der Kirchenfenster

Frontón Juxue

typisch baskische scheibenförmige Grabsteine in Juxue

Ahaxe-Alciette-Bascassan | Ahetze | Aïcirits-Camou-Suhast | Aincille | Ainhice-Mongelos | Ainhoa | Aldudes&nbsp mcm taschen sale;| Amendeuix-Oneix | Amorots-Succos | Anglet | Anhaux | Arancou | Arbérats-Sillègue | Arbonne | Arbouet-Sussaute | Arcangues | Arhansus | Armendarits | Arnéguy | Aroue-Ithorots-Olhaïby | Arraute-Charritte | Ascain | Ascarat | Ayherre | Banca | Bardos | Bassussarry | Bayonne | Béguios | Béhasque-Lapiste | Béhorléguy | Bergouey-Viellenave | Beyrie-sur-Joyeuse | Biarritz | Bidache | Bidarray | Bidart | Biriatou | Bonloc | Boucau | Briscous | Bunus | Bussunarits-Sarrasquette | Bustince-Iriberry | Cambo-les-Bains | Came | Çaro | Ciboure | Domezain-Berraute | Espelette | Estérençuby | Etcharry | Gabat | Gamarthe | Garris | Gestas | Guéthary | Guiche | Halsou | Hasparren | Hélette | Hendaye | Hosta | Ibarrolle | Iholdy | Ilharre | Irissarry | Irouléguy | Ispoure | Isturits | Itxassou | Jatxou | Jaxu | Juxue | La Bastide-Clairence | Labets-Biscay | Lacarre | Lahonce | Lantabat | Larceveau-Arros-Cibits | Larressore | Larribar-Sorhapuru | Lasse | Lecumberry | Lohitzun-Oyhercq | Louhossoa | Luxe-Sumberraute | Macaye | Masparraute | Méharin | Mendionde | Mendive | Mouguerre | Orègue | Orsanco | Osserain-Rivareyte | Ossès | Ostabat-Asme | Pagolle | Saint-Esteben | Saint-Étienne-de-Baïgorry | Saint-Jean-de-Luz | Saint-Jean-le-Vieux | Saint-Jean-Pied-de-Port | Saint-Just-Ibarre | Saint-Martin-d’Arberoue | Saint-Martin-d’Arrossa | Saint-Michel | Saint-Palais | Saint-Pée-sur-Nivelle | Saint-Pierre-d’Irube | Sames | Sare | Souraïde | Suhescun | Uhart-Cize | Uhart-Mixe | Urcuit | Urepel | Urrugne | Urt | Ustaritz | Villefranque

Küppersbusch

Die Küppersbusch Hausgeräte AG und deren Schwestergesellschaft Küppersbusch Großküchentechnik GmbH sind deutsche Küchengerätehersteller mit Sitz in Gelsenkirchen. Beide Unternehmen werden von der spanischen Teka Group gehalten.

1875 nahm Friedrich Küppersbusch die handwerkliche Fertigung von Kohleherden und Kohleöfen in Gelsenkirchen-Schalke auf. 1898 begann die Produktion von Großküchengeräten. 1907 war die F mcm taschen sale. Küppersbusch & Söhne AG mit 2.000 Mitarbeitern „die größte Spezialfabrik für Kochapparate aller Art in Deutschland“. 1925 wurden Elektroherde hergestellt. Zum Lieferprogramm gehörten auch Hochleistungsbrenner für die Industrie

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, z. B

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. zum Trocknen von Gießereiformen. 1944 wurde das Werk durch Bombenangriffe zerstört. Im August 1982 meldete die damalige Küppersbusch AG als Tochtergesellschaft der AEG Vergleich zur Vermeidung des Konkurses an.

Die Teka Group übernahm 1999 den Geschäftsbetrieb und gründete die heutigen operativen Gesellschaften. Der ehemalige Gesellschaftsmantel mit dem Immobilienbesitz der Küppersbusch AG lebt als Colonia Real Estate fort.

Nowyj Kalyniw

Nowyj Kalyniw (ukrainisch Новий Калинів; russisch Новый Калинов/Nowy Kalinow) ist eine kleine ukrainische Stadt mit etwa 3.500 Einwohnern. Sie liegt in der Oblast Lwiw im Rajon Sambir und befindet sich 58 Kilometer südwestlich der Bezirkshauptstadt Lemberg.

Der Ort wurde 1951 als Wohnstadt für das Personal der Luftbasis begründet. Seit dem 15. Juni 2005 hat Nowyj Kalyniw den Status einer Stadt unter Rajonsverwaltung innerhalb des Rajons Sambir, bereits vorher hatte der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Der Name der Stadt leitet sich von dem südlich gelegenen Dorf Kalyniw ab.

Bels | Bibrka | Boryslaw | Brody | Busk | Chodoriw | Chyriw | Dobromyl | Drohobytsch | Dubljany | Hlynjany | Horodok | Jaworiw&nbsp

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;| Kamjanka-Buska | Komarno | Lwiw | Mostyska | Morschyn | Mykolajiw | Nowojaworiwsk | Nowyj Kalyniw | Nowyj Rosdil | Peremyschljany | Pustomyty | Radechiw&nbsp mcm taschen sale;| Rawa-Ruska | Rudky | Sambir | Schowkwa | Schydatschiw | Skole | Sokal | Solotschiw | Sosniwka | Staryj Sambir | Stebnyk | Stryj | Sudowa Wyschnja | Truskawez | Tscherwonohrad | Turka&nbsp

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;| Uhniw | Welyki Mosty | Wynnyky

Siedlungen städtischen Typs
Borynja | Brjuchowytschi | Daschawa | Dobrotwir | Dubljany | Hirnyk | Hnisdytschiw | Iwano-Frankowe | Krakowez | Krasne | Kulykiw | Lopatyn | Maheriw | Medenytschi | Nemyriw | Nowi Strilyschtscha | Nowyj Jarytschiw | Nyschankowytschi | Olesko | Pidbusch | Pidkamin | Pomorjany | Rosdil | Rudne | Sapytiw | Schidnyzja | Schklo | Schtschyrez | Schurawno | Schwyrka | Slawske | Stara Sil | Welykyj Ljubin | Werchnje Synjowydne

Natur

Natur (lateinisch natura von nasci „entstehen, geboren werden“, griech. semantische Entsprechung φύσις, physis, vgl. „Physik“) bezeichnet in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Der Begriff wird jedoch unterschiedlich und bisweilen in sich widersprechenden Bedeutungen verwendet, weshalb es öfter strittig ist mcm taschen sale, was zur Natur gehört und was nicht.

Die wichtigsten Bedeutungen des Naturbegriffs sind

Man unterscheidet zwischen belebter Natur (biotisch, z. B. Pflanzen, Tiere) und unbelebter Natur (abiotisch, z. B. Steine, Flüssigkeiten, Gase). Die Begriffe „belebt“ beziehungsweise „unbelebt“ sind dabei eng mit den Begriffsklärungen von Lebewesen und Leben verbunden, und in den Kontext philosophischer oder weltanschaulicher Anschauungsweise eingebunden.

„Natur gehört zu dem, was bleibt und sich nicht selbst vernichtet. Ganz anders steht es um die Kultur. Wahrscheinlich vermögen ihre technischen, namentlich militärischen Potenzen, sich selbst und alles irdische Leben auf einen Schlag zu zerstören.“

Natur bezeichnet als Leitkategorie der westlichen Welt im Allgemeinen das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde, im Gegensatz zur (vom Menschen geschaffenen) Kultur.

Ob der Mensch selbst zur Natur gehört oder nicht, ist bereits nicht mehr gesellschaftlicher Konsens. Im ersten Fall spricht man auch von außermenschlicher Natur, um auszudrücken, dass Menschen ansonsten Teil der Natur sind, wobei sich der Naturbegriff damit dem Begriff Umwelt annähert.

Naturereignisse, Naturerscheinungen sind unter anderem Regen oder Gewitter, das Klima insgesamt. Dass auch diese natürlichen Phänomene längst von der Kultur des Menschen beeinflusst sind, passt nicht zu dieser tradierten Auffassung. Der menschliche Umgang mit der Natur wird immer häufiger zum Gegenstand einer Kritik an der Kultur, an Gesellschaftssystemen oder Regierungen.

In unserem Sprachgebrauch vorhandene Wendungen wie „natürlich“ (selbstverständlich) oder „in der Natur der Sache“ verweisen auf die elementare Bedeutung des Begriffs Natur. Bereits in der Romantik war ein großes Interesse an der Natur – in Verbindung mit einer gesteigerten Hinwendung zu Innerlichkeit und Gefühlen – als Gegenbewegung zur Industrialisierung entstanden.

Heute stellen sich in dieser Hinsicht mehr denn je kritische Fragen: ökologische Probleme wie Rohstoffverknappung und Umweltverschmutzung sind die Folgen der Übernutzung endlicher und erneuerbarer natürlicher Ressourcen. Ereignisse, die der Mensch nicht beherrschen kann, wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche, sind im menschlichen Maßstab Naturkatastrophen. Die Forderung nach Eingriffen in das Naturgeschehen zum Schutz vor solchen Naturgefahren steht im Gegensatz zu der genannten Kulturkritik.

Lange Zeit in der westlichen Kulturgeschichte galt Natur auch als „Feind“ des Menschen: Sie war Angst einflößend, voller Gefahren und Bedrohungen. Erst im Laufe der Aufklärungsepoche führte die vorgenannte Gegenbewegung zur Verklärung der Natur in der Gesellschaft; sie wurde nun vor allem als Vorbild für Ästhetik und Harmonie betrachtet. Die Rolle des Menschen verlagerte sich von über zu neben der Natur stehend. Mit dem Aufkeimen der Umweltbewegung im 20. Jahrhundert bekam der Mensch immer mehr die Rolle einer „Störgröße“ zugeschrieben. Dies wird besonders deutlich im Syndromkonzept des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), das ein besonders hohes Maß an wissenschaftlicher Definitionsmacht hat: Natur wird hier als Begriff für die Ordnungsmuster „hochkomplexer Gefüge von Wechselwirkungen ökologischer Systeme“ und „Ergebnis konfliktträchtiger Evolutionsprozesse“ betrachtet, das „zurückschlägt, wo ihre Gesetzmäßigkeiten missachtet, ihre Ökosysteme zerstört und ihre Ressourcen geplündert werden“, so dass es für „einfache Versöhnungs- und Harmoniemodelle“ keinen Anlass gäbe.

Der umgangssprachliche Gebrauch von natürlich oder unnatürlich und Ausdrücke wie „es liegt in der Natur der Sache“ weisen auf eine erweiterte Bedeutung hin. Möglich sind hier Deutungen wie „von der Natur gegeben“ oder „Bestimmung“.

Augustinus von Hippo unterscheidet zwischen einer materialen und einer formalen Definition der Natur. Für ihn ist Natur Wesen (essentia) und Substanz (substantia). Die Theologie folgt seit jeher der Frage nach dem Verhältnis von Natur und übernatürlicher Gnade.

Eine ausführliche Debatte innerhalb des philosophischen Zweiges der Ästhetik befasst sich mit dem „Naturschönen“ (im Kontrast zum in der Kunst erschaffenen Schönen).

In der antiken griechischen Philosophie war Natur gleichzusetzen mit „Wesen“ und „innerem Prinzip“. Bei den meisten antiken Philosophen, vor allem bei Platon, den Stoikern und Neuplatonikern bezog sich der Begriff „Natur“ (altgr. φύσις, physis) auf die Wohlgeordnetheit der Welt als Ganzes (altgr. κόσμος, kosmos = Kosmos). Aristoteles wandte den Begriff dagegen vornehmlich auf die Einzeldinge an. Natur ist bei ihm das, was die Bestimmung und den Zweck des Seienden ausmacht. Sie betrifft sowohl die den Dingen innewohnende Kraft (Dynamis, Energeia) als auch den diesen zugehörigen Ort und die damit verbundene Bewegung. „Leichtes“ steigt nach oben, „Schweres“ sinkt nach unten. Die Antike kannte jedoch auch bereits den Gegensatz von Natur und Satzung (Gesetz, altgr. νόμος, nomos), wobei Satzung dasjenige meint, was vom Menschen gesetzt wurde.

In der Scholastik wurde zwischen dem ewigen Schöpfergott, der „schaffenden Natur“ (natura naturans) und der endlichen, „erschaffenen Natur“ (natura naturata) unterschieden. Beides sind „strukturierende Prinzipien“.

Als sich die Naturwissenschaft herauszubilden begann, wurde die Natur zumeist als die Gesamtheit zweckfreier, ausgedehnter Körper angesehen, die den Naturgesetzen unterworfen sind. Die antike Auffassung, dass die Natur das Wesen und die Entwicklung des Seienden bestimme, hielt sich lediglich hinsichtlich der „Natur des Menschen“, wurde jedoch in jüngerer Zeit immer wieder kontrovers diskutiert. Der Begriff Natur bezog sich zunehmend auf das, was vom menschlichen Bewusstsein erforscht, erkannt und beherrscht werden kann (und soll).

Der heutige Diskurs um den Schutz der Natur bezieht sowohl die emotional erfassbare und mit ethischen Werten versehene Natur ein als auch das rational abstrahierte „System Natur“. Der Philosoph Ludwig Fischer sagt dazu:

„Wir bleiben darauf verwiesen, Natur als ein objektiv Vorgegebenes und als ein kulturell Konzeptioniertes zugleich denken zu müssen.“

Als philosophischer Begriff (vgl. Naturphilosophie) ist das, was natürlich (der Natur entstammend) und was nicht natürlich ist, vom Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt geprägt. In diesem Zusammenhang steht Umwelt für das Nicht-Ich, das außerhalb des Ego des Menschen ist.

Der Begriff Natur ist nicht wertfrei, so wird auch von Naturkatastrophen, Naturgefahren oder Ähnlichem gesprochen mcm taschen sale. Natur wird zur menschlichen Existenz in Beziehung gesetzt. Dieses Verhältnis ist vor allem durch emotional, ästhetisch und religiös wertende, normative Einstellungen bestimmt (Oldemeyer 1983) mcm taschen sale.

Die Kombination des anthropomorphen Naturverhältnisses der Frühzeit und des alttestamentlichen Menschenbildes, das dem Menschen gleichzeitig einen Beherrschungs- und Bewahrungsauftrag erteilt, führte in Europa seit dem Mittelalter zu einem technomorphen Naturverhältnis.

In der Aufklärung wurde die Natur dann vollständig dem Menschen zu seinen Zwecken nutzbar untergeordnet, und die Wildnis (Primärnatur) als noch zu Kultivierendes davon ausgeschieden. Diese technisch-utilitäre Einstellung wurde seit den naturphilosophischen Betrachtungen von Jean-Jacques Rousseau als Pervertierung des Naturzustandes aufgefasst und Natur sentimental gesehen, ohne jedoch die Trennung zwischen Mensch und „göttlicher Natur“ (Hölderlin) zu überwinden. Es manifestierte sich ein Verständnis, dass die „Natur als Gegenbegriff zur menschlichen Kultur und als einen sich selbst definierenden, untermenschlichen Gegenstand menschlicher Nutzung sah und teilweise noch sieht“, und zwar als „Grundlage und Rechtfertigung für eine hemmungslose Ausbeutung ohne normative Beschränkungen“ (Oldemeyer 1983).

Lebensweltlich wird Natur in vielfältiger Weise als ästhetischer und symbolischer Gegenstand wahrgenommen, z.B.

Im Bereich der Dichtung und Poesie wird die Natur auch allegorisch als „Mutter allen Lebens“ bzw. „Allmutter“ umschrieben.

Der Biologe Hansjörg Küster weist darauf hin, das Natur zumeist als unveränderliche Einheit verstanden wird, jedoch tatsächlich einem permanenten Wandel unterliegt: „In ihr kommt es ständig zu Temperaturschwankungen, Abtragung und Ablagerung von Gestein, Wachstum und Absterben von Lebewesen, Veränderung von Standorten.“ Daher wird Natur heute im naturwissenschaftlichen Diskurs als dynamische Größe verstanden, die überdies zeitweise in verschieden starkem Maße vom Menschen beeinflusst sein kann und demzufolge in unterschiedliche Grade von Natürlichkeit eingeteilt wird.

Auf Basis der Ökologie, die als biologische Teildisziplin gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand, und später der Kybernetik wurde die Natur als selbstregulierendes System begriffen. Es entstand das „Wir-Welt-Verhältnis“ (Oldemeyer 1983).

Mit der Popularisierung der Ökosystem­forschung gewinnen seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts mehr Menschen in den Industriestaaten die Einsicht, dass Natur nicht als Ganzes zu begreifen ist, sondern nur als ein offenes System, dessen Teil auch der Mensch mit seiner Kultur ist (integratives Verhältnis) (Oldemeyer 1983). Dies wird z. B. auch in der Definition der Arbeit deutlich, welche die Gesellschaft und die Natur im Systemzusammenhang nennt, wobei die Arbeitsprozesse vermittelnde Elemente und Abläufe sind, welche die Menschen wegen ihrer divergierenden Ziele nur offen gestalten können.

Abgeleitet davon wäre z. B. die Stadt, eine Kulturleistung des Menschen, als zweite Natur anzuerkennen. Die Stadt als Habitat (Lebensraum) des Menschen, die wir uns zunehmend lebensunwerter gestalten, erzeugt damit einen Bedarf nach einem diffusen Ideal von wilder oder unberührter Natur, nach Erholung. Dabei wird schlicht übersehen, dass auch vom Menschen stark überformte Bereiche (schützenswerte) Natur beinhalten. Diese integrative Naturauffassung schlägt sich aber in Fachkreisen, z. B. im Naturschutz, in der Ökologie, Stadtökologie etc., bereits nieder. Ludwig Klages bezeichnet als zweite Natur die rational durchformte bzw. „geistdurchsetzte“ Landschaft.

Innerhalb der Wissenschaft wird Natur sehr unterschiedlich konzipiert, meistens wird davon ausgegangen, dass sich die Naturwissenschaft mit der Natur oder zumindest einem Teil von ihr beschäftigt.

Der Umgang mit dem Begriff muss aber in der Wissenschaftsphilosophie als sehr kontrovers dargestellt werden. Schematisch können drei vorherrschende Grundtypen von Rollen für den Begriff Natur in den wissenschaftlichen Konzepten im Hinblick auf ihr Verhältnis zum Sein unterschieden werden: