Wilhelm Siegmund Teuffel

Wilhelm Siegmund von Teuffel (* 27. September 1820 in Ludwigsburg; † 8. März 1878 in Tübingen) war ein deutscher klassischer Philologe.

Wilhelm Si(e)gmund Teuffel wurde 1820 in Ludwigsburg als Sohn des Arztes Andreas Teufel geboren. Anders als der Vater schrieb er schon in seiner Jugend seinen Namen mit zwei f. Teuffels Mutter starb 1821, der Vater 1829. Der damals neunjährige Knabe wurde von seiner Stiefmutter in das Königliche Waisenhaus in Stuttgart überwiesen. Im gleichen Jahr gelang ihm die Aufnahme in die III. Klasse des Königlichen Gymnasiums, wo Teuffel durch seine Auffassungsgabe und seinen Fleiß jedes Jahr einen Schulpreis davontrug. Nach dem Examen 1834 entschied er sich für ein Studium der evangelischen Theologie und bezog das Seminar am Kloster Urach. Nach vier Jahren wurde er in das Stift für die höhere Theologie aufgenommen, das mit der Tübinger Universität verbunden war. Das damalige Theologiestudium in Urach verlangte von den Studenten umfangreiche Beschäftigung mit Philosophie, Geschichte, Mathematik und modernen Fremdsprachen.

Obwohl ihn seine Dozenten der Klassischen Philologie, die Tübinger Professoren Ernst Christian Walz und Gottlieb Lukas Friedrich Tafel, nicht beeindruckten, beschäftigte sich Teuffel intensiv mit griechischer und lateinischer Literatur. Aus seinen Forschungen zu Horaz ging 1840 eine Preisschrift hervor, aus der wiederum die Schriften Charakteristik des Horaz, ein Beitrag zur Litteraturgeschichte (Leipzig 1842), Horaz, eine litterar-historische Uebersicht (Tübingen 1843) und Prolegomena zur horazischen Chronologie (Zeitschrift für die Altertumswissenschaft, 1842). Aufgrund dieser Schriften erlangte Teuffel 1843 die Doktorwürde der Philosophischen Fakultät mit Auszeichnung. Sein theologisches Examen hatte er im Herbst 1842 bestanden.

Die ersten Jahre nach dem Studium verbrachte Teuffel als Vikar bei einem verwandten Landpfarrer in der Nähe von Stuttgart, aber sein Hang zu den Altertumswissenschaften brachte ihn von einer geistlichen Laufbahn immer mehr ab. Im Sommer 1844 ermöglichte ihm ein Reisestipendium eine halbjährige Bildungsreise nach Norddeutschland, die ihn nach Stationen in Heidelberg, Köln, Bonn, Gießen, Marburg, Göttingen, Eisenach, Gotha, Weimar, Jena, Schulpforta, Halle, Leipzig, Dresden nach Berlin führten, wo er vier Monate lang blieb. Habilitationsangeboten in Halle und Jena hatte er ausgeschlagen. Stattdessen erreichte er nach seiner Rückkehr im Spätherbst 1844 in Tübingen seine Habilitation mit der Schrift De Juliano imperatore christianismi contemptore et osore (‚Kaiser Julian, Verächter und Hasser des Christentums‘). Er wurde zum Privatdozenten ernannt und begann im Sommersemester 1845 seine Lehrtätigkeit an der Universität Tübingen. Im Sommer desselben Jahres übernahm er mit Ernst Christian Walz die Herausgabe der Real-Encyclopädie der classischen Alterthumswissenschaften des verstorbenen August Friedrich Pauly.

Als 1847 nach dem Scheiden Tafels ein Lehrstuhl für Klassische Philologie in Tübingen vakant wurde, bewarb sich Teuffel auf die Stelle

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. Als sich die Universitätsleitung jedoch für den älteren Albert Schwegler entschied, wechselte Teuffel enttäuscht als Hilfslehrer an das Königliche Gymnasium zu Stuttgart. Hier arbeitete er zwei Jahre lang. Anschließend ging er als Privatdozent nach Tübingen zurück und wurde schon nach wenigen Wochen, am 19. Juli 1849, zum außerordentlichen Professor ernannt.

Nachdem 1857 zuerst Schwegler, dann Walz gestorben waren, wurde Teuffel im September 1857 zum ordentlichen Professor ernannt und mit der Betreuung der archäologischen Abteilung betreut. Neben ihm wurde der Gymnasiallehrer Karl Hirzel zum ordentlichen Professor berufen und zum Ersten Vorsitzenden des Seminars ernannt. Nachdem Hirzel 1864 als Schulleiter an das Königliche Gymnasium zu Stuttgartwechselte, stieg Teuffel zum Ersten Seminar-Vorsitzenden auf.

Am 8. März 1878 verstarb Wilhelm Siegmund Teuffel im Alter von 57 Jahren.

Teuffels Forschungs- und Publikationstätigkeit brachte zahlreiche Werke hervor, die für die Altertumswissenschaften im 19. Jahrhundert von wegweisender Bedeutung waren. Sein frühestes bedeutungsvolles Werk war die Herausgabe der Real-Encyclopädie der classischen Alterthumswissenschaften, die nach dem Tod ihres Herausgebers August Friedrich Pauly am 2. Mai 1845 darniederlag. Teuffel besorgte sie gemeinsam mit seinem älteren Kollegen Ernst Christian Walz, bis dieser 1847 aus gesundheitlichen Gründen seine Arbeit einstellen musste. Von da an brachte Teuffel das Unternehmen allein zu Ende. Der letzte Teilband wurde 1852 veröffentlicht. Den ersten Band gab er 1864 und 1866 in zweiter, völlig umgearbeiteter Auflage in zwei Teilbänden heraus, um die „oft beklagte Ungleichheit“ dieses Bandes gegenüber den anderen zu beseitigen (s. Vorwort, S. VI).

Ein weiteres wichtiges Werk ist seine Geschichte der römischen Litteratur, die erste vollständige Darstellung der lateinischen Literatur der Antike in deutscher Sprache. Zu Teuffels Lebzeiten erschienen drei Auflagen. Sein Kollege Ludwig Schwabe brachte 1882 die vierte Auflage heraus, die noch in einem Band erschien. Die fünfte Auflage (1890), ebenfalls von Schwabe, erschien in zwei Bänden. Wilhelm Kroll und Franz Skutsch veröffentlichten 1910–1913 die sechste und bislang letzte Auflage des Werkes, die einen Umfang von vier Bänden ausweist.

Wilhelm Siegmund Teuffel erhielt 1875 das Ritterkreuz Erster Klasse des Ordens der württembergischen Krone, welches mit dem persönlichen Adelstitel verbunden war.

Erster Lehrstuhl: David Christoph Seybold (1796–1804) | Karl Philipp Conz (1804–1827) | Gottlieb Lukas Friedrich Tafel (1827–1846) | Albert Schwegler (1847–1857) | Karl Hirzel (1857–1874) | Ernst von Herzog (1874–1902) | Gotthold Gundermann (1902–1921) | Otto Weinreich (1921–1954) | Hildebrecht Hommel (1955–1964) | Günther Wille (1965–1991) | Heinz Hofmann (1993–2009) | Anja Wolkenhauer (seit 2010)

Zweiter Lehrstuhl: Ernst Christian von Walz (1832–1857) | Wilhelm Siegmund Teuffel (1857–1878) | Erwin Rohde (1878–1886) | Otto Crusius (1886–1898) | Wilhelm Schmid (1898–1926) | Johannes Mewaldt (1927–1931) | Hans Herter (1932–1938) | Friedrich Focke (1939–1946) | Wolfgang Schadewaldt (1950–1968) Konrad Gaiser (1968–1988) | Thomas A. Szlezák (1990–2006) | Irmgard Männlein-Robert (seit 2006)

Außerordentliche Professur: Rudolf Herzog (1903–1909) | Adolf von Mess (1909–1916) | Otto Weinreich (1916–1918) | Friedrich Zucker (1918) | Friedrich Pfister (1918–1924) | Friedrich Focke (1925–1939)

Dritter Lehrstuhl: Ernst Zinn (1956–1978) | Ernst A. Schmidt (1979–2002)

Vierter Lehrstuhl: Konrad Müller (1963–1964) | Hartmut Erbse (1965–1968) | Richard Kannicht (1969–1997)

Fünfter Lehrstuhl: Hubert Cancik (1974–2003) | Jürgen Leonhardt (seit 2004)

Künstlerhaus Wien

Das Künstlerhaus ist ein Ausstellungsgebäude im Stadtzentrum von Wien (1. Bezirk). Es befindet sich in der Ringstraßenzone zwischen Akademiestraße, Bösendorferstraße und Musikvereinsplatz, neben dem Gebäude des Wiener Musikvereins, und hat seinen Haupteingang vom Karlsplatz aus.

Das Gebäude wurde 1865–1868 errichtet und dient seither als Ausstellungshaus für Malerei, Bildhauerei, Architektur und angewandte Kunst. Eigentümer ist die Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus, die älteste bestehende Künstlervereinigung Österreichs. Seit 1949 betreibt das Künstlerhaus (mit dem Eingang an seiner Seitenfront an der Akademiestraße) das „Künstlerhaus-Kino“, in das im September 2013 das vom Wiener Filmfestival Viennale geführte „Stadtkino“ übersiedelte; es wird seither Stadtkino im Künstlerhaus genannt. Im November 2015 wurde die Gründung einer neuen Betreibergesellschaft beschlossen.

In der Vorstadt Laimgrube, die 1850 als Teil des neuen Bezirks Mariahilf nach Wien eingemeindet wurde, gab es Ecke Untere Stättengasse (seit 1862 Dürergasse) und Canalgasse (seit 1902 Joanelligasse) das Gasthaus „Zum blauen Strauß“. Dort stellte der Architekt Leopold Ernst 1847 unter gewaltiger Kostenüberschreitung einen neugotischen Festsaal fertig. Dieser Saal war der Treffpunkt des 1851 gegründeten Vereins junger Künstler und Akademiker, der sich später in Albrecht-Dürer-Verein umbenannte.

1861 schlossen sich die Künstlervereine Eintracht und Albrecht-Dürer-Verein unter dem Namen Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens zur damaligen Standesvertretung der Wiener Maler, Bildhauer und Architekten zusammen. 1868 wurde das neue Haus bezogen. 1897 spalteten sich einige moderne Künstler vom Künstlerhaus ab und gründeten die Wiener Secession. Damit verlor das Künstlerhaus seine Funktion als maßgebliche Interessenvertretung aller Künstler.

Seit 1972 steht die Vereinigung auch Vertretern der angewandten Kunst offen. 1976 wurde sie, unter Beibehaltung der genossenschaftlichen Rechtsform, in Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus umbenannt. Seit 1983 sind auch Film- und Audiovisionskünstler Mitglieder. Die 1985 gegründete Künstlerhaus-Ges. m. b. H. organisiert Ausstellungen auch für andere Museen und Institutionen. Von 2002 bis 2012 war Peter Bogner Direktor des Künstlerhauses.

Nach der Ende 1857 getroffenen Entscheidung Kaiser Franz Josephs I., die Stadtmauern demolieren zu lassen, wurde die Wiener Ringstraße als repräsentativer Boulevard geplant und gebaut und vom Kaiser 1865, im Jahr des Baubeginns des Künstlerhauses, eröffnet. Der beim Innenministerium errichtete Stadterweiterungsfonds hatte die Aufgabe, das ehemalige Militärareal zu verwerten, und verkaufte die meisten Grundstücke an private Investoren. Zur Attraktivität der neuen Ringstraßenzone sollten Kultureinrichtungen beitragen, denen der Fonds Grundstücke gratis zur Verfügung stellte. Zu diesen Einrichtungen zählten das Künstlerhaus und der Musikverein, die gegenüber der Karlskirche Grundstücke am Ufer des damals noch offen fließenden Wienflusses erhielten.

Architekt des Künstlerhauses war August Weber (1836–1903), der 1863 / 1864 das Gartenbaugebäude am Parkring errichtet hatte. Er orientierte sich am Stil einer italienischen Renaissancevilla des Jacopo Sansovino. Die Wiener Firma Anton Wasserburger führte sämtliche Steinmetzarbeiten durch, dabei wurden vorrangig St. Margarethener und Wöllersdorfer Stein sowie Kaiserstein aus Kaisersteinbruch verwendet. Franz Joseph I. setzte den Schlussstein.

Das am 1. September 1868 – fast neun Monate vor der nahen k. k. Hofoper und 16 Monate vor dem benachbarten Musikverein – eröffnete Haus erhielt 1882 einen größeren Zubau, nämlich die beiden Seitenflügel, in denen später 1949 links ein Kino und 1974 rechts ein Theater untergebracht wurde; im gleichen Jahr wurde die Erste Internationale Kunstausstellung im Künstlerhause veranstaltet. 1888 wurde der Innengarten überdacht.

Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts begannen die Bauarbeiten an der Wiener Stadtbahn und an der teilweisen Einwölbung des Wienflusses. Seit 1899 ist die dem Künstlerhaus unmittelbar benachbarte Stadtbahnstation (seit 1980 ausschließlich U-Bahn-Station), gestaltet von Otto Wagner, in Betrieb. 1899 / 1900 wurde auch die Wienflusseinwölbung fertiggestellt, so dass sich die Vorderseite des Künstlerhauses nun nicht mehr an einem Flussufer, sondern am Rand des neuen, großen, 1899 benannten Karlsplatzes befand.

Weitere Umbauten erfolgten 1887 durch Julius Deininger (Innenumbau, Verlegung des Einganges an die Südfront), 1911 durch Wilhelm Jelinek, 1913 durch Siegfried Theiss und Hans Jaksch.

1956/57 wurde der Stiftersaal einer massiven Modernisierung unterzogen.

2001–2003 wurde der Platz zum Musikverein hin neu gestaltet, aus dieser Zeit stammen auch die unterirdischen Räume zum Karlsplatz hin.

Im 20. Jahrhundert geriet der für den Ringstraßenbereich ungewöhnlich niedrige Bau mehrmals unter spekulativen Abriss- oder wenigstens Aufstockungsdruck. So sah der Plan Kaym / Hetmanek Anfang der 1930er Jahre die Ersetzung des historistischen Pavillons durch achtgeschoßige Zinshäuser vor, 1935 machte sich der junge Roland Rainer Gedanken über eine „bauliche Verdichtung“ an diesem prominenten Ort.

Die Richtlinien des Planungswettbewerbs Karlsplatz machten 1946 deutlich, dass die Stadt Wien das Künstlerhaus sowie das Verkehrsbürogebäude am anderen Ende des Karlsplatzes als entbehrlich ansah (beide bestehen bis heute). Zu nennen ist auch der 1966 von Karl Schwanzer für IBM geplante Bürobau anstelle des Künstlerhauses, der allerdings bei Bevölkerung und Medien auf breiten Unmut stieß. Der Fall Florianikirche im Sommer 1965 hatte hier wohl zu einem Umdenken geführt.

Heute sind wieder Planungsüberlegungen im Gange, das Künstlerhaus durch Aus- und Umbauten stärker in den Museumscluster am Karlsplatz zu integrieren. Beispielsweise wurde das Ergebnis eines 1999 durchgeführten Architektenwettbewerbs, das den Ersatz der beiden Seitenflügel durch Glaspavillons vorgesehen hatte, von Beppo Mauhart im Juli 2010 erneut ins Spiel gebracht.

Das an der südöstlichen Seite des Karlsplatzes befindliche Wien-Museum, 1959 als Historisches Museum der Stadt Wien eröffnet, hat das Künstlerhaus immer wieder monatelang für Ausstellungen gemietet; darunter waren:

Es gab daher Überlegungen, das Künstlerhaus in die Verwaltung des unter Platzmangel leidenden Wien-Museums zu übertragen, doch konnte sich die Künstlervereinigung damit nicht anfreunden. Mittlerweile wird dies auch im Wien-Museum nicht mehr erwogen und mit der Stadtverwaltung diskutiert, wo für das Museum ein Neubau errichtet werden könnte.

Das Kunsthistorische Museum hat das Künstlerhaus in der Direktionsära Wilfried Seipel im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ebenfalls für Ausstellungen genützt. Später hat das Unterrichtsministerium dafür keine Mittel mehr bereitgestellt, wodurch sich im Budget des Künstlerhauses eine beträchtliche Lücke auftat.

2011 wurde öffentlich thematisiert, dass aufgetretene Bauschäden viel Geld für Reparaturen erfordern würden, dass aber die Künstlervereinigung diese Mittel aus dem laufenden Betrieb des Künstlerhauses nicht erwirtschaften kann. Die als Subventionsgeber in Frage kommenden Institutionen, das Unterrichtsministerium und das Kulturressort der Wiener Stadtverwaltung, haben allerdings selbst mit Budgetproblemen zu kämpfen. Stattdessen wurde im November 2015 auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs die Gründung einer neuen Betreibergesellschaft beschlossen, bei der die Familienprivatstiftung von Hans-Peter Haselsteiner 74 Prozent und das Künstlerhaus eine Sperrminorität von 26 Prozent hält. Die getroffene Absprache sieht vor, dass Haselsteiners Stiftung die Kosten für die bauliche Sanierung des Gebäudes in geschätzter Höhe von 30 Mio. Euro sowie die die jährlichen Erhaltungskosten von etwa 700.000 Euro finanziert und im Gegenzug einen Teil der Nutzfläche bekommt. Die Renovierungsarbeiten sollen 2018 abgeschlossen sein.

Seit dem Umbau des rechten Seitenflügels zum Theater mitte der 1970er-Jahre war dort bis 1985 das Komödiantenhaus-Theater beheimatet. Nach dessen Ende gab es Überlegungen, das Theater als Politische Bühne Künstlerhaus neu zu beleben. Von Seiten der Stadt Wien bzw. der damaligen Kulturstadträtin Ursula Pasterk wurde 1987 beschlossen, das Theater zusammen mit dem ebenfalls leer stehenden Theater im Konzerthaus den freien Theatergruppen der Stadt zur Verfügung zu stellen. Mit 31. Jänner 1989 übernahm das dietheater, getragen vom Theaterverein Wien, unter der künstlerischen Leitung von Christian Pronay die beiden Spielstätten. Bis 2007 diente das dietheater als Bühne verschiedener österreichischer, insbesondere Wiener Theatergruppen, der zeitgenössischen Tanz-Kunst widmet sich seit damals das dort jährlich veranstaltete Festival imagetanz.

Die Neuausschreibung der künstlerischen Leitung durch den Theaterverein im Sommer 2006 konnten Thomas Frank und Haiko Pfost für sich entscheiden, die am 20. November 2006 von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny als neue künstlerische Leiter designiert wurden. Es folgten ein Umbau bzw. eine Renovierung der Spielstätte sowie die Umbenennung von dietheater in brut Wien („brut im Künstlerhaus“ und „brut im Konzerthaus“). Die Wiedereröffnung als Bühne für Off-Theater-Produktionen, Tanz, Performances und Konzerte erfolgte am 9. November 2007.

Das Kino im Künstlerhaus entstand 1947–1949 mit dem Umbau des zuvor als Ausstellungshalle genutzten linken Seitenflügels nach Plänen des Architekten Alfons Hetmanek. Die großflächigen Bilder an den Seitenwänden des Kinosaals

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, allegorische Darstellungen von bildender Kunst, Musik, Dichtung, Film und Theater, stammen von Rudolf Eisenmenger und Rudolf Holzinger. Bis 1966 war Leopold Hauer als künstlerischer Leiter für die Programmgestaltung verantwortlich. Gezeigt wurden hier unter anderem österreichische Uraufführungen von Werken Jean Cocteaus, Jacques Tatis und René Clairs.

Nachdem es bereits früher eines der Kinos war, die Filme im Rahmen des Viennale-Filmfestivals zeigten, ist es seit 2005 erneut eine der Festival-Spielstätten. 2009 wurde mit der Renovierung und technischen Erneuerung des Kinos begonnen. Ende 2012 schloss das Künstlerhaus mit der Viennale einen Vertrag für 20 Jahre, dem zufolge das „Stadtkino“ seinen Standort am Schwarzenbergplatz aufgab und, am 26. September 2013 eröffnet

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, als „Stadtkino im Künstlerhaus“ hierher wechselte.

Koordinaten:

Astrid Vollenbruch

Astrid Vollenbruch (* 20. Juli 1964 in Aachen) ist eine deutsche Autorin. Unter dem Pseudonym Sophie Matuschka schrieb sie die Romane zu den Kinofilmen der drei ???.

Sie wuchs in Meerbusch bei Düsseldorf auf und studierte Anglistik und Keltologie in Bonn. Später schulte sie zur Verlagskauffrau um, arbeitete danach aber überwiegend als Sekretärin. Mittlerweile widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben von Büchern. Sie lebt in Königswinter.

Von 2005 bis 2010 schrieb sie in unregelmäßigen Abständen für die Jugendbuch-Serie Die drei ???; unter ihren Werken befindet sich auch der Jubiläumsband 150, Geisterbucht. Zudem übersetzte sie die amerikanischen Romane House of Horrors von Megan und H. William Stine und High Strung von G. H. Stone, die im April 2011 in einer Top Secret Edition der drei&nbsp

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;??? erschienen. Für die beiden Verfilmungen Das Geheimnis der Geisterinsel und Das verfluchte Schloss verfasste sie unter dem Pseudonym Sophie Matuschka die Romane zum Film. Nachdem sie bereits mehrmals von einer „???-Pause“ gesprochen hatte, verkündete sie am 22. April 2012 ihren offiziellen Ausstieg aus dem Autoren-Team, offiziell da sie „in eine andere Richtung unterwegs“ sei und einen Schlussstrich ziehen möchte. 2013 gab sie bekannt, dass sie die Zusammenarbeit mit dem Verlag beendet habe.

Des Weiteren schrieb sie ihre eigene Fantasyreihe Einhornzauber, die sich vor allem an Pferdeliebhaberinnen richtet. Am 15. März 2012 kündigte sie an, dass die Serie weitergeführt werden solle, jedoch nicht mehr wie bisher im Kosmos-Verlag erscheinen werde. Im November 2012 legte sie nach, dass sie derzeit keinen neuen Verlag für die Weiterführung habe und nicht wisse, ob sie die Serie zukünftig noch Einhornzauber nennen dürfe. Gleichzeitig hatte der Kosmos-Verlag die bisherigen Bücher als Trilogie unter dem Namen Im Bann des Nebels neu aufgelegt.

Im Februar 2013 kündigte sie an, die Bücher künftig unter dem Titel Über die Nebelbrücke zu veröffentlichen und den Titel des ersten Buches zu ändern, da die Rechte für Einhornzauber beim Kosmos-Verlag liegen. Aktuell (Dezember 2014) sind nur die Im Bann des Nebels-Bände sowie das vierte Einhornzauber-Buch im Handel erhältlich. Im Dezember 2014 veröffentlichte sie die fünfte und sechste Geschichte von Über die Nebelbrücke bei Amazon als E-Book im Eigenverlag, nachdem sie die Rechte von Kosmos zurückerhalten hatte. Die siebte Geschichte Seelendieb ist im Januar 2015 als E-Book und gedrucktes Buch ebenfalls im Eigenverlag erscheinen. Band 8 und 9 wurden bereits angekündigt.

Seit 2014 veröffentlicht Vollenbruch eine Buch-Serie mit dem Namen Rabenzeit. Die Geschichte ist eine „epische, erwachsene High Fantasy“ und spielt in der gleichen Welt wie Über die Nebelbrücke, jedoch mit anderen Charakteren. Vollenbruch betont, dass dieses Buch „definitiv KEIN Jugendbuch“ ist. Die über 5.000 Seiten sollen nacheinander in acht Teilen und einem Anhang bei Amazon als E-Book veröffentlicht werden. Darüber hinaus kann man ein gedrucktes Buch auf der Website Vollenbruchs bestellen.

Bisher erschienen:

Liste der Kreisstraßen in Baden-Baden

Diese Liste enthält die Kreisstraßen im baden-württembergischen Stadtkreis Baden-Baden.

Die Kreisstraßen behalten die ihnen zugewiesene Nummer nicht bei einem Wechsel in einen anderen Stadt- oder Landkreis. Nicht vorhandene bzw. nicht nachgewiesene Kreisstraßen sind kursiv gekennzeichnet

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, ebenso Straßen und Straßenabschnitte, die unabhängig vom Grund (Herabstufung zu einer Gemeindestraße oder Höherstufung) keine Kreisstraßen mehr sind.

Der Straßenverlauf wird in der Regel von Nord nach Süd und von West nach Ost angegeben.

Landkreise: Alb-Donau-Kreis | Biberach | Böblingen | Bodenseekreis | Breisgau-Hochschwarzwald | Calw | Emmendingen | Enzkreis | Esslingen | Freudenstadt | Göppingen | Heidenheim | Heilbronn | Hohenlohekreis | Karlsruhe | Konstanz | Lörrach | Ludwigsburg | Main-Tauber-Kreis | Neckar-Odenwald-Kreis | Ortenaukreis | Ostalbkreis | Rastatt | Ravensburg | Rems-Murr-Kreis | Reutlingen | Rhein-Neckar-Kreis | Rottweil | Schwäbisch Hall | Schwarzwald-Baar-Kreis | Rems-Murr-Kreis | Sigmaringen | Tübingen | Tuttlingen&nbsp

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;| Waldshut | Zollernalbkreis

Stadtkreise: Baden-Baden | Freiburg | Heidelberg | Heilbronn | Karlsruhe | Mannheim | Pforzheim | Stuttgart | Ulm

Liste der Sparkassen in Deutschland

Die Liste der Sparkassen in Deutschland nennt bestehende und ehemalige Sparkassen in Deutschland. Zum 31. Dezember 2014 gab es 416 öffentlich-rechtliche Sparkassen und fünf freie Sparkassen in Deutschland. Dem Verband der Deutschen Freien Öffentlichen Sparkassen gehören zwar sechs Sparkassen an; die aus einer Fusion hervorgegangene Sparkasse Westholstein ist aber, obwohl sie dem Verband angehört, eine öffentlich-rechtliche Sparkasse

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.

Am 31. Dezember 2014 war die Hamburger Sparkasse (mit einer Bilanzsumme von 42,4 Milliarden Euro) die bei weitem größte Sparkasse Deutschlands. Hinter ihr rangierten die Sparkasse KölnBonn (27,5 Mrd. Euro), die Kreissparkasse Köln (23,2 Mrd. Euro), die Frankfurter Sparkasse (17,7 Mrd

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. Euro) und die Stadtsparkasse München (16,5 Mrd. Euro).

Im ersten Teil dieser Liste sind alle bestehenden Sparkassen aufgeführt. Ehemalige, zum Beispiel durch Fusion in anderen Kreditinstituten aufgegangene Sparkassen werden in den Listen im zweiten Teil aufgeführt.

Die Sparkassen sind nach dem Sitz der Sparkasse in den jeweiligen Ländern alphabetisch sortiert. Bei Fusionen werden das Datum der Fusion, die Fusionssparkasse und der Name der neuen Sparkasse mit angegeben.

José Dionisio de la Trinidad de Herrera y Díaz del Valle

José Dionisio de la Trinidad de Herrera y Díaz del Valle (* 9. Oktober 1781 in Choluteca, Honduras; † 13. Juni 1850 in San Vicente, El Salvador) war der erste Staatschef der Provinz Honduras sowie Staatschef der Provinz Nicaragua innerhalb der Zentralamerikanischen Konföderation.

Dionisio de Herrera wurde als Sohn einer wohlhabenden Familie im spätkolonialen Zentralamerika geboren. Seine Eltern waren Juan Jacinto de Herrera und Paula Díaz del Valle. Er war ein Vetter des renommierten Juristen und Autors der zentralamerikanischen Unabhängigkeitserklärung José Cecilio Díaz del Valle und ein Bruder des späteren Staatschefs von Honduras Justo de Herrera.

Herrera war sehr gebildet und baute sich mit der Zeit eine sehr umfangreiche Bibliothek auf. Er beherrschte neben seiner Muttersprache Spanisch auch das Französische fließend. So bekam er unter anderem auch Zugang zu den Werken von Rousseau, Diderot, Montesquieu und D’Alembert, die ihn zu einem begeisterten Anhänger liberaler Ideen machten.

Nach dem Jurastudium an der Universidad San Carlos de Guatemala war Herrera zunächst in der Kolonialverwaltung in Tegucigalpa tätig. Dabei setzte er sich jedoch zugleich für die Unabhängigkeit Zentralamerikas von Spanien ein. Nachdem die Nachricht von der am 15. September 1821 in Guatemala-Stadt unterzeichneten zentralamerikanischen Unabhängigkeitserklärung Honduras erreicht hatte, verfasste Herrera eine Unabhängigkeitserklärung der – damals noch getrennten – Provinzen Comayagua und Tegucigalpa, die am 28. September gleichzeitig in beiden Provinzen verkündet wurde.

Bereits kurze Zeit später kam es jedoch zu einer militärischen Konfrontation zwischen der traditionell konservativen Provinz Comayagua und dem liberalen Tegucigalpa über die Frage eines Anschlusses Zentralamerikas an das junge Kaiserreich Mexiko. Während die Konservativen dies befürworteten, setzten sich die Liberalen für einen unabhängigen zentralamerikanischen Bundesstaat nach dem Vorbild der USA ein mcm taschen sale. Trotz des Widerstands Herreras und seiner Parteifreunde kam es schließlich zu dem Anschluss an Mexiko. Dieser endete jedoch bereits nach einem knappen Jahr wegen des Sturzes des mexikanischen Kaisers Agustín I..

Nach der Unabhängigkeit Zentralamerikas von Mexiko wurde Herrera am 23. März 1823 zum Gouverneur der Provinz Tegucigalpa ernannt. In dieser Eigenschaft trieb er die Vereinigung der Provinzen Comayagua und Tegucigalpa zum Bundesstaat Honduras voran. Zu diesem Zwecke wurde eine verfassunggebende Versammlung einberufen, die in der Kleinstadt Cedros tagte. Mit Beschluss vom 16. September 1824 vollzog diese Versammlung die Vereinigung der beiden Provinzen und wählte Herrera zum ersten Staatschef von Honduras. Zu seinem Stellvertreter wurde der konservative Generalleutnant José Justo Milla gewählt.

Gemeinsam mit seinem angeheirateten Neffen Francisco Morazán, den er zum Generalsekretär der Regierung ernannte, war Herrera maßgeblicher Autor der ersten Verfassung des Staates mcm taschen sale, die im Jahre 1825 in Kraft trat und bis zum Ausscheiden Honduras’ aus der Zentralamerikanischen Konföderation gültig blieb. Diese war geprägt von Herreras liberaler Gesinnung. In Anlehnung an die Verfassung der USA verbürgte sie zahlreiche Grundrechte und beschnitt zudem die Rechte der katholischen Kirche. Ferner wurde der Staat in sieben Verwaltungsbezirke (Departamentos) aufgeteilt.

Auch das bis heute gültige Wappen von Honduras wurde von Dionisio de Herrera im Jahre 1825 eingeführt.

Die liberale Politik seiner Regierung brachte Dionisio de Herrera jedoch schnell in Konflikt mit dem katholischen Klerus, allen voran dem bischöflichen Provisor José Nicolás Irías, der bald sehr persönliche Züge annahm. Unter anderem ließ Irías die umfangreiche Bibliothek Herreras mit der Begründung verbrennen, es hätten sich häretische Schriften darin befunden. Seinen Höhepunkt erreichte der Konflikt am 3. November 1826 mit einem von Irías initiierten Attentat auf Herrera, das jedoch fehlschlug. Als Reaktion auf das Attentat ließ Herrera Irías unter Hausarrest stellen, was wiederum zu Protesten und Aufständen von Anhängern Irías’ in mehreren Landesteilen führte. Diese ließ Herrera gewaltsam niederschlagen.

Etwa gleichzeitig geriet Herrera jedoch auch in Konflikt mit der Föderationsregierung unter dem Präsidenten Manuel José Arce. Dieser hatte im Oktober 1826 angesichts heftiger Kritik der Abgeordneten seiner eigenen (liberalen) Partei an seiner Regierungspolitik – entgegen der Verfassung – das Föderationsparlament aufgelöst. Daraufhin kam es zu massiven öffentlichen Protesten, denen sich auch Herrera – ebenso wie der Staatschef von El Salvador Mariano Prado Baca – anschloss. Arce entsandte daher Truppen unter dem Kommando von Herreras Stellvertreter, dem Generalleutnant Milla, nach Honduras, die am 10. Mai 1827 Comayagua einnahmen und Herrera gefangensetzten. Milla übernahm interimistisch die Regierungsgeschäfte, bis eine von ihm einberufene Versammlung am 13. September Herrera für abgesetzt erklärte und neue Autoritäten wählte.

Dionisio de Herrera wurde von den Föderationstruppen nach Guatemala-Stadt gebracht, wo er bis zur Eroberung dieser Stadt durch Francisco Morazán im April 1829 in Haft blieb.

Nach seiner Befreiung wurde Herrera auf Initiative Morazáns – der sich gerade anschickte

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, Föderationspräsident zu werden – am 12. Mai 1830 zum Staatschef von Nicaragua gewählt. Die wichtigste Aufgabe Herreras bestand dabei darin, die seit der Unabhängigkeit nicht abreißenden Auseinandersetzungen zwischen dem liberalen León und dem konservativen Granada unter Kontrolle zu bringen. Dies gelang Herrera vorübergehend auch recht gut. Im November 1833 legte er jedoch sein Amt nieder und begab sich nach El Salvador, wo ihm im darauf folgenden Jahr gleichfalls das Amt des Staatschefs angetragen wurde, was er jedoch ablehnte.

Im Jahre 1838 wurde Herrera in seinem Heimatland Honduras zum Abgeordneten und Vizepräsidenten der verfassunggebenden Versammlung gewählt, die – gegen seine Stimme – am 12. November den Austritt Honduras’ aus der Zentralamerikanischen Konföderation erklärte und eine neue Verfassung ausarbeitete. Enttäuscht über diese politische Entwicklung begab er sich nach der Verabschiedung der Verfassung wieder nach El Salvador, wo er sich in San Vicente niederließ und bis zu seinem Tode als Lehrer und zuletzt Direktor an der dortigen Grundschule wirkte.

Dionisio de Herrera wird vor allem in Honduras bis heute hoch verehrt. Unter anderem trägt einer der höchsten Orden des Landes, der „Orden Dionisio de Herrera“, seinen Namen und er ist auf der 20-Lempiras-Banknote abgebildet. Außerdem sind zahlreiche Straßen, Plätze und Schulen nach ihm benannt. Sein Geburtshaus in Choluteca zählt zum „Nationalen Kulturerbe“.

WEB Windenergie

Die WEB Windenergie AG ist ein österreichisches Energieerzeugungs-Unternehmen mit Sitz in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. Das Unternehmen produziert Ökostrom aus Wind-, Sonnen- und Wasserkraft. Die W.E.B betreibt 199 Kraftwerke in Österreich, Deutschland, Tschechien, Frankreich, Italien und Kanada, davon sind 185 Windkraftanlagen, elf Photovoltaik- und drei Wasserkraftwerke.

Die erste Vorläufergesellschaft „WEB-GmbH“ wurde 1994 von Erna, Franz und Andreas Dangl gegründet. Andreas Dangl war der erste Geschäftsführer der W.E.B. Im Juli 1995 wurde das erste Windrad mit einer Leistung von 225 Kilowatt unter der Beteiligung von 96 Privatpersonen in Michelbach errichtet. Zwischen 1995 und 1997 wurden unterschiedliche Bürgerbeteiligungsunternehmen zur Aufbau von Windparkprojekten gegründet.

Im Juli 1999 wurde die WEB Windenergie AG in der heutigen Rechtsform gegründet. Die Gesellschaften WaldwindGmbH &CoKEG, W.E

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.B-EU-Windfonds, Nordwind GmbH & Co KEG, stille Gesellschaft Hagenbrunn, Michelbacher Windkraft GmbH & Co KEG und Windlicht wurden zwischen 1999 und 2001 in die W.E.B eingebracht. Außerdem ging mit der Unternehmensgründung die Bürgerbeteiligungsform Aktie in den Handel. Seit 2010 begibt die WEB Windenergie AG weiters Anleihen. 1996 wurde das Tochterunternehmen in Deutschland, 2002 in Tschechien, 2004 in Frankreich, 2008 in Italien und 2011 in Kanada gegründet.

Im Jahr 2014 produzierte das Unternehmen 616 Millionen Kilowattstunden Strom und verfügte mit 31. Dezember 2014 über eine Gesamtkapazität von 308 Megawatt.

Beim Österreichischen Klimaschutzpreis 2015 wurde das Unternehmen mit dem Sonderpreis Unternehmen Energiewende ausgezeichnet.

Die WEB Windenergie AG betreibt Windparks. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Projektierung und Planung von Windparks. Das Leistungsspektrum reicht von der Durchführung von Machbarkeitsprüfungen und Windmessungen

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, der Erstellung von technischen Konzepten und Einreichunterlagen, zur Baustellenkoordination bis zur Inbetriebnahme der Windparks. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist das Betreiben der Windparkanlagen. Alle W.E.B-Windkraftwerke werden von der Leitzentrale in Pfaffenschlag betrieben.

Die W.E.B ist eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft. Sie ist im Besitz von rund 3600 Aktionären und ist nicht an der Börse notiert. Die Aktien werden auf der privaten Handelsplattform: www.traderoom.at gehandelt.

Seit 1. Oktober 2013 bietet das Unternehmen den erzeugten elektrischen Strom seinen Aktionären zum Kauf an.

Im Jahr 2014 wurde die ELLA AG als Tochterunternehmen der WEB gegründet, Unternehmensziel ist die Errichtung eines österreichweiten Schnellladenetzwerks für Elektroautos.

Windpark Maustrenk

Windpark Horni Rasnice

Windpark Matzen

Windpark Plaine D’Artois

Windpark Neuhof

Small Form-factor Pluggable

Small Form-factor Pluggable (SFP, umgangssprachlich auch Mini-GBIC) sind kleine standardisierte Module für Netzwerkverbindungen

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.

SFP ist eine Spezifikation einer Generation von modularen optischen oder elektrischen Transceivern. Diese Geräte sind als Verbindungsstecker für schnelles Ethernet, Fibre Channel und SONET konstruiert. Die originale Spezifikation ist für bis zu 5 Gbit/s (Gigabit/Sekunde) definiert.

SFP-Module passen in ein SFP-Cage und sind einfach und schnell austauschbar („hot-swap“). Netzwerkgeräte können daher leicht auf andere Medien umgestellt werden und sind im Falle eines Defektes schnell repariert. SFPs sind kleiner und platzsparender als GBICs und ermöglichen dadurch die Herstellung von Geräten mit deutlich größeren Portdichten.

Je nach Leitungstyp (Multimode- oder Monomodefaser), Wellenlänge (850 nm, 1310 nm, 1550 nm oder CWDM – typischerweise zwischen 1311 und 1611 nm) und Datenrate sind die SFPs in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Standardmäßig wird dabei der LC-Stecker verwendet. Module für Multimode-Faser haben einen schwarzen, manchmal auch beigen Entriegelungshebel, Module für Singlemode-Faser einen blauen

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. SFPs für Twisted-Pair-Kabel (1000BASE-T) sind ebenfalls verfügbar, werden aber nicht von allen Geräten unterstützt.

„Enhanced small form-factor pluggable“ (SFP+) ist der Nachfolger von SFP. SFP+ unterstützt Datenraten bis zu 10 Gbit/s.

Quad Small Form-factor Pluggable
Der QSFP-Transceiver (Quad = vierfach) ist ein optischer Transceiver für eine maximale Datenübertragung bis 40 GBit/s und soll 4 × 10GBit/s SFP+ ersetzen. Der Transceiver verfügt über einen eingebauten Mux/Demux und unterstützt vier Multiplex-Kanäle. Diese sind 1271 nm, 1291 nm, 1311&nbsp

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;nm und 1331 nm. Der Transceiver verbindet über einen Standard Port mit 148-pin CFP-Anschluss und besitzt Hot-Plug-Fähigkeit. Dieses ermöglicht dem Systemtechniker Änderungen an der Konfiguration während des laufenden Betriebes. Der Transceiver arbeitet mit einer 3,3 V Spannungsversorgung.

Kennzahlen:

Nenačovice

Nenačovice (deutsch Nenatschowitz) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt acht Kilometer nordöstlich von Beroun und gehört zum Okres Beroun.

Nenačovice befindet sich im Kačáktal in der Křivoklátská vrchovina (Pürglitzer Bergland). Das Dorf liegt am rechten Ufer des Kačák an der Mündung eines namenlosen Zuflusses. Unterhalb von Nenačovice mündet von links der Drahelčický potok in den Kačák. Im Westen, Norden und Osten wird Nenačovice vom Naturpark Povodí Kačáku umgeben. Nordöstlich erhebt sich der Modrý vrch (418 m n.m.), im Osten die Blýskava (427 m n.m.), südöstlich die Blýskavka (324 m n.m.), im Westen die Oborka (362 m n.m.) sowie nordwestlich die Chrbina (460 m n.m.) und der Velký vrch (389 m n.m.).

Nachbarorte sind V Holonozích, Kalousův Mlýn, Chrbiny, Dolní Podkozí und Svárov im Norden

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, Úhonice im Nordosten, Višňovka, Blýskavka, Drahelčice und Krahulov im Osten, V Hlubokém im Südosten, Pece II, Pece I, Chrustenice und Na Malé Vráži im Süden, Na Lesích, Lhotka u Berouna und Malé Přílepy im Südwesten, V Mladinách, Chyňava und Nebuz im Westen sowie Libečov, Podkozí, Hřebenka und Malé Kyšice im Nordwesten.

Die erste schriftliche Erwähnung von Ninačovice erfolgte im 12. Jahrhundert als Besitz des Klosters Kladruby, der Ortsname leitet sich vom alttschechischen Namen Ninonja her. In einer Besitzbestätigungsurkunde des Papstes Gregor IX. aus dem Jahre 1239

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, die sich als spätere Fälschung erwiesen hat, ist Nenačovice zusammen mit den Dörfern Holonohy und Uněbuzy als Klosterbesitz aufgeführt. 1357 verkaufte das Kloster Nenačovice an den Prager Bürger Jordan Rechcer. König Karl I. stiftete die Dörfer Poczrnicz (Horní Počernice), Drahelczicz, Vneboz (Uněbuzy), Nenaczowicz und Holonohy am 30. Juli 1366 der von ihm gegründeten Karls-Universität. Zwischen 1474 und 1534 stand bei Nenačovice eine Eisenhütte in Betrieb. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Dörfer Holonohy (V Holonozích) und Uněbuzy (Nebuz) niedergebrannt und erloschen. Zeitweilig gehörte Nenačovice zu den Besitzungen des Prager Domkapitels St. Veit.

Im Jahre 1727 kaufte Karl Joachim von Bredau das Gut Drahelčice mit den zugehörigen Dörfern, darunter auch Nenačovice, von der Karls-Universität und vereinigte es mit anderen Gütern zur Herrschaft Tachlowitz. Seine Erben verkauften die Herrschaft 1732 an Anna Maria Franziska von Sachsen-Lauenburg. 1741 erbte deren Tochter Maria Anna Carolina den Besitz; 1751 folgte ihr Sohn Herzog Clemens Franz und nach dessen Tode im Jahre 1770 Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern. Da der Kurfürst kinderlos blieb, erbte 1777 Herzog Karl August von Zweibrücken die Herrschaft. Dieser verkaufte sie 1784 an Christian August zu Waldeck, Pyrmont und Rappoldstein als nicht landtäflischen Naturalbesitz, der ihm 1790 vertragsgemäß wieder zufiel. 1795 erbte sein Bruder Maximilian Joseph die Herrschaft. Er trat sie 1805 im Zuge seiner Krönung zum ersten König des Königreichs Bayern zusammen mit allen anderen Zweibrückschen Herrschaften in Böhmen (Herrschaften Politz, Reichstadt, Ploschkowitz, Buschtiehrad, Schlackenwerth, Kronporitschen, Katzow und Swoleniowes mit den Lehnhöfen Stareschowsky und Zichowsky) per Staatsvertrag an Erzherzog Ferdinand ab. 1824 erbte dessen Sohn Großherzog Leopold II. von Toskana den Besitz.

Im Jahre 1844 bestand das im Rakonitzer Kreis gelegene Dorf Nenačowitz aus 44 Häusern mit 350 Einwohnern. Im Ort gab es eine obrigkeitliche Pottaschesiederei, eine Mühle mit Brettsäge sowie ein Wirtshaus. Abseits lag die Kalauser Mühle (Kalousův mlýn). Pfarrort war Železna, ein kleiner Teil des Dorfes war nach Lodenitz eingepfarrt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Nenačowitz der Herrschaft Tachlowitz untertänig. Amtssitz war Groß-Jentsch.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Nenačovice / Nenačowitz ab 1850 eine Gemeinde im Gerichtsbezirk Unhošť. 1868 wurde die Gemeinde dem Bezirk Smichow zugeordnet, ab 1893 gehörte sie zum neu gebildeten Bezirk Kladno. Beim Zensus von 1919 lebten in den 34 Häusern der Gemeinde 294 Personen. Vier der Häuser waren abgebrannt, mit Ausnahme des Armenhauses (Haus Nr. 9) wurden sie 1920 wieder aufgebaut. 1949 wurde Nenačovice dem Okres Beroun zugeordnet. Zwischen 1980 und 1990 war Nenačovice nach Loděnice eingemeindet. 1996 nahm die Glasmanufaktur Glasstar den Betrieb auf. Heute leben in den 107 Häusern von Nenačovice 277 Menschen, ein Großteil der Häuser wird nicht mehr ständig bewohnt.

Für die Gemeinde Nenačovice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Nenačovice gehören außerdem die Siedlungen Kalousův Mlýn und (anteilig) V Mladinách sowie die Einschicht V Holonozích.

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Kjell Carlström

Kjell Carlström (* 18. Oktober 1976 in Porvoo) ist ein ehemaliger finnischer Radrennfahrer.

Carlström wurde 2002 Profi beim Team Amore & Vita-Beretta, für das er drei Jahre lang fuhr. 2004 gewann er eine Etappe und das Gesamtklassement der Uniqa Classic und wurde finnischer Meister im Straßenrennen. Diese Erfolge bescherten ihm einen Vertrag im ProTeam Liquigas-Bianchi. Dort gewann er 2005 erneut eine Etappe der Uniqa Classic und ist nach Joona Laukka der zweite Finne, der an der Tour de France teilnahm, die er dreimal bestritt. Zudem gewann er bei Paris–Nizza 2008 eine Etappe. Zur Saison 2010 wechselte er zu Sky Professional Cycling Team. 2011 wurde er nochmals finnischer Straßenradmeister.

Ende der Saison 2011 beendete Kjell Carlström seine Karriere als Berufsradfahrer. Mittlerweile ist er Team-Manager bei dem World Tour-Team IAM Cycling.

2000

2004

2005

2008

2009

2011

1899, 1900 P. Rahikainen | 1911, 1914, 1915, 1921 Juho Jaakonaho | 1912, 1913 Antti Raita | 1916, 1917 Hjalmar Tuomi | 1919 Armas Karjasalo | 1920 Johannes Aho | 1921 Juho Jaakonaho | 1922 Heiki Mäkkinen | 1923–1929, 1931 Raul Hellberg | 1930, 1936 Thor Porko | 1932 Martti Torppa | 1933, 1934 Helmer Munther | 1935 Toivi Kokkola | 1937 Leo Roine | 1938, 1940 Tauno Luostarinen | 1939, 1945 Aimo Pajula | 1943 Sven Hilden | 1946 Paul Backman | 1947 Karl-Erik Blomfeldt | 1948 Veikko Kasslin | 1949, 1950 Olli Juvonen | 1951 Thorvald Högström | 1952 Nils Henriksson | 1953, 1954 Ruben Forsblom | 1955, 1956, 1958 Paul Nyman | 1957 Ole Wackström | 1959 Kaj-Uno Johansson | 1960, 1961, 1966 Unto Hautalahti | 1962, 1963, 1964, 1965 Antero Lumme | 1967, 1968 Eero Karhu&nbsp

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;| 1969 Kalevi Eskelinen | 1970 Mauno Usuvirti | 1971 Tapani Vuorenhela | 1972–1974, 1978, 1982, 1984 Harry Hannus | 1975, 1976 Kari Puisto | 1977, 1979 Magnus Mansner | 1980, 1981 Patrick Wackström | 1983 Dan Broman | 1985, 1986 Kari Myyryläinen | 1987 Tauno Hietala | 1988 Jari Juhani Lähde | 1989 Kimmo Karhu | 1990, 1993, 1994 Juho Suikkari | 1991, 1992 Pasi Hotinen | 1995, 1998 Esa Skyttä | 1996 Joona Laukka | 1997, 1999 Mika Hietanen | 2000, 2004, 2009, 2011 Kjell Carlström | 2000 Christian Selin | 2002 Jukka Heinikainen | 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013, 2014 Jussi Veikkanen | 2007 Matti Pajari | 2012 Jarkko Niemi | 2015 Samuel Pökälä | 2016 Jesse Kaislavuo