Wolfgang Meyer-Sabellek

Wolfgang Meyer-Sabellek (* 30. März 1948 in Tegernsee) ist ein deutscher Arzt, Manager und Hochschullehrer.

Meyer-Sabellek besuchte das Wöhlergymnasium in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte er von 1967 bis 1973 Medizin in Frankfurt am Main an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. 1975 erhielt er seine Approbation und promovierte sich 1977 zum Dr. med. Von 1977 bis 1979 forschte er als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Kidney Foundation am U.S. Medical Center in Los Angeles, Div. of Nephrology, zum Knochenstoffwechsel. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er von 1979 bis 1989 am Universitätsklinikum Steglitz (heute: Charité) in Berlin tätig. Dort legte er 1985 die Facharztprüfung ab (Internist und Nephrologe), 1987 erlangte er die Zusatzqualifikation zum Sportmediziner. Ebenfalls 1987 wurde er von der Freien Universität Berlin mit einer Untersuchung zur indirekten 24-Stunden-Blutdruckmessung habilitiert („Indirekte 24-Stunden-Blutdruckmessung, Untersuchung zur Wertigkeit in der Diagnostik und Therapiekontrolle der arteriellen Hypertonie“). Basierend auf den hierbei gewonnenen Ergebnissen, initiierte er 1989 die erste internationale Konsensuskonferenz zum „24 h Ambulatory Blood Pressure Monitoring“, die von ISH, WHL und WHO gefördert wurde. 1990 erhielt er von der Freien Universität Berlin die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor.
1994 wurde Meyer-Sabellek zum „Member of the Most Cited Researchers (Science Impact Index = SII). Er war und ist bis heute für zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen als Gutachter und Beirat tätig, so für die FDA (U.S. Food and Drug Administration: Advisor on Ambulantory Blood Pressure Monitoring/Presenting and Advising strategic clinical Research in the Development of new Thrombolytics), für die Charité, die Deutsche Gesellschaft für Angiologie und für die Europäische Kommission. Neben seinen Tätigkeiten als Entwicklungsleiter in der Industrie und später als wissenschaftlicher Berater lehrte Meyer-Sabellek stets auch an der Charité, wo er zudem von 2002 bis 2009 am Institut für Sozialmedizin auch wissenschaftlich tätig war. Bis heute hält Meyer-Sabellek Vorlesungen an der Charité und betreut Doktoranden.
Von 1989 bis 2007 war Meyer-Sabellek als Entwicklungsleiter zur Erforschung, Entwicklung und Zulassung neuer Wirkstoffe in der Pharmaindustrie tätig. Zunächst leitete er bei Boehringer Mannheim die globale klinische Entwicklung für Kardiologie und Angiologie, 1995 wechselte er als Vice President zur Astra GmbH, später AstraZeneca GmbH Deutschland und war dort Medizinischer Direktor für den deutschsprachigen Raum (DACH) sowie leitendes Mitglied im GCRRC (Global Clinical Research Review Committee) und im GMDLT (Global Medical Directors Leading Team). Im Rahmen seiner Tätigkeit bei Boehringer Mannheim war er maßgeblich beteiligt an der Entwicklung und globalen Zulassung des ersten Doppel-Bolus-Thrombolytikums (Reteplase), des ersten β-Blockers für die Behandlung von Herzinsuffizienz (Carvedilol) und des langwirksamen Schleifendiuretikums (Torasemid). Bei der Astra bzw. der AstraZeneca leitete er als Medizinischer Direktor für die DACH-Region wesentliche Teile der klinischen Entwicklung und Zulassung von Medikamenten in kardiovaskulären (Antihypertensiva, Lipidsenker und Thrombolytika), gastroenterologischen und antiinflammatorischen Indikationen. Daneben zählten COPD, Asthma, Onkologie und Erkrankungen des zentralen Nervensystems sowie des Knochenstoffwechsels zu seinen Arbeitsgebieten als Entwicklungsleiter.
Seit 2007 ist Meyer-Sabellek als klinisch-wissenschaftlicher Berater für Pharma- und Biotech-Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Universitätskliniken tätig und gesucht. Daneben nimmt er weiterhin seine Aufgaben als wissenschaftlicher Gutachter und als Hochschullehrer an der Charité wahr. Er ist Autor und Coautor von ca. 300 wissenschaftlichen Publikationen. Wolfgang Meyer-Sabellek ist verheiratet und hat fünf Kinder.

Te Kooti

Te Kooti Arikirangi Te Turuki (* 1820; † 1891) war ein Führer der Māori in Neuseeland und bekannt als der Gründer der Ringatu-Religion.
Te Kootis frühe Jahre sind unklar. Er wurde in der Region Gisborne geboren.
1865 kämpfte Te Kooti für die britischen Regierungstruppen gegen die örtlichen Māori des Stammes der Pai Marire. Er wurde dann aber als Spion verhaftet und auf die Chatham-Inseln ins Exil geschickt, zusammen mit Māori, die er zuvor bekämpft hatte. Er wurde allerdings nie ordentlich verurteilt, und er nutzte jede Gelegenheit, lauthals eine Verhandlung vor Gericht (englisch: Court) einzufordern. Wahrscheinlich ist sein Māori-Name Te Kooti ein Lehnwort aus einem möglichen englischen Spitznamen The Courty.
Bevor er ins Exil musste, betrieb Te Kooti Handelsboote zwischen Auckland und Gisborne, und war damit ein direkter Konkurrent eines bekannten Pākehā, also eines europäischen Neuseeländers. Dessen Einfluss wird heute als ein weiterer Grund angesehen, warum er ohne Verhandlung ins Exil musste.
Im Exil erlebte Te Kooti angeblich Visionen. Es ist überliefert, dass er auch Taschenspielertricks einsetzte, wie Streichholzköpfe, um seine Hand brennen zu lassen. Viele waren hiervon tief beeindruckt und berichteten in Neuseeland von seinen Fähigkeiten, und noch von den Chatham-Inseln aus wurde Te Kooti ein bekannter Religionsführer und Begründer der Religion Ringatu (Erhobene Hand), die viele Anhänger fand und bis heute in der Gesellschaft Neuseelands präsent ist.
Am 4. Juli 1868 führte Te Kooti einen Gefängnisausbruch an, und zusammen mit 168 Häftlingen gelang es, einen Schoner zu kapern und aufs Festland zu gelangen. Auf strikten Geheiß Te Kootis wurden die Pākehā verschont, es gab nur einen Toten. Auch die Seeleute des Schoners blieben am Leben, wenn sie auch versuchten, anstatt der verlangten Ostküste der Nordinsel nach Wellington zu segeln, was von Te Kooi aber bemerkt wurde.
Te Kooti versuchte nach seinem Eintreffen in Whareongaonga in der Poverty Bay Kontakte herzustellen sowohl zu Māori-Führern als auch zur britischen Kolonialregierung, wurde aber jeweils zurückgewiesen. Wohl aus Zorn hierüber attackierte er am 10. November 1868 die Siedlung von Matawhero in der Nähe von Gisborne. Etwa 54 Menschen wurden erschlagen, einschließlich Frauen und Kinder und 22 Māori, also nicht nur europäische Siedler. Dieser Angriff wird heute als Racheakt für seine Gefängniszeit ohne Verurteilung als angeblicher Spion gewertet.
Te Kooti wurde dann sowohl von Kolonialkräften als auch von Māori verfolgt. Mehrfach konnte er aber mit seiner Anhängerschaft flüchten. Bei mehreren Kämpfen gab es erneut Tote. Letztlich gelang es ihm aber, im Norden der Nordinsel Neuseelands unterzukommen und unter dem Schutz des Königs der Māori zu leben und seine Religion weiterzuentwickeln.
1883 wurde Te Kooti von der Regierung begnadigt, und er begann, Neuseeland zu bereisen, und seine Anhängerschaft wuchs stetig. Heute zählt die Religionsgemeinschaft Ringatu ca. 16.000 Menschen.

Manfred Zapf

Manfred Zapf (* 24. August 1946 in Stapelburg) war Fußballspieler in der DDR-Oberliga für den SC Aufbau/1. FC Magdeburg. 1989 trainierte er kurzzeitig die Fußballnationalmannschaft der DDR, in der er zuvor als Aktiver 12 Spiele bestritten hatte.

Von der SG Dynamo Stapelburg gekommen, spielte der 1,78 m große Manfred Zapf zwischen 1964 und 1979 als Verteidiger beim SC Aufbau und dessen Nachfolger 1. FC Magdeburg. Sein erstes Pflichtspiel für den SC Aufbau absolvierte er am 14. April 1964 in der Oberligabegegnung bei Motor Zwickau (0:6). Insgesamt kam Zapf für Magdeburg auf 467 Pflichtspiele, darunter 327 Einsätze in der Oberliga und 49 Europapokaleinsätze. Außerdem stehen auf seinem Konto 46 Pflichtspieltore. Mit dem 1. FC Magdeburg gewann er 1972, 1974 und 1975 die DDR-Meisterschaft, sowie 1965, 1969 und 1973, 1978 und 1979 den DDR-Fußballpokal. 1974 stand er in der siegreichen Magdeburger Mannschaft des Endspiels um den Europapokal der Pokalsieger (1. FC Magdeburg – AC Mailand 2:0). Von 1968 bis 1979 war Zapf Mannschaftskapitän des FCM.
Zapf spielte zwischen 1969 und 1975 16 Mal bzw. nach der FIFA-Regelung zu Länderspielen von 1999 12 Mal in der Fußballnationalmannschaft der DDR. Sein erstes Länderspiel bestritt er am 22. Juni 1969 gegen Chile (0:1). Am 5. Juni 1975 nahm er in der Begegnung Island gegen DDR (2:1) seinen Abschied von der Nationalmannschaft. Bei den Endrundenspielen der Fußballweltmeisterschaft 1974 gehörte Zapf nicht zum Kader der Buschner-Elf. Mit der DDR-B-Auswahl absolvierte Zapf vier Spiele und 19 Spiele in der Nachwuchsauswahl. Als Juniorenspieler kam er in den Jahren 1963 und 1964 auf vier Einsätze in der DDR-Juniorenauswahl. Zwischen 1972 und 1975 spielte er zehnmal in der DDR-Olympiaauswahl, mit der er 1972 die Bronzemedaille gewann.
Nach seiner aktiven Laufbahn war Zapf, der auch eine Ausbildung zum Maschinenbau-Ingenieur absolviert hatte, bis 1981 beim 1. FC Magdeburg als Mannschaftsleiter tätig. Von 1983 bis 1990 übte er die Funktion des stellvertretenden Generalsekretärs des DDR-Fußballverbandes aus. Anfang 1989 wurde Zapf zum Trainer der Nationalmannschaft berufen. Unter seiner Leitung absolvierte die DDR-Auswahl zwischen dem 13. Februar und dem 20. Mai 1989 sechs Länderspiele. In diesen Zeitraum fielen zwei Niederlagen und ein Unentschieden in Spielen um die Weltmeisterschafts-Qualifikation, die danach praktisch verpasst war. Daraufhin wurde Zapf am 19. Juni 1989 als Trainer der Nationalmannschaft entlassen. Nach 1990 war er kurzzeitig Manager bei Germania 88 Berlin, danach kehrte er zum 1. FC Magdeburg zurück und wurde dort Geschäftsstellenleiter.
Willi Oelgardt | Hans Siegert | János Gyarmati | Fritz Gödicke | Heinz Krügel | Károly Sós | Harald Seeger | Georg Buschner | Rudolf Krause | Bernd Stange | Manfred Zapf | Eduard Geyer

Europäischer Papageifisch

Initialphase
Der Europäische Papageifisch (Sparisoma cretense) war die einzige im Mittelmeer vertretene Art der Papageifische, bis der Blauband-Papageifisch (Scarus ghobban) durch den Suez-Kanal in das östliche Mittelmeer einwanderte.

Sparisoma cretense ist im östlichen Atlantik von Portugal bis zum Senegal heimisch. Dieses Verbreitungsgebiet umfasst die Kanaren, Azoren, Madeira und Porto Santo, sowie die Kapverdischen Inseln. Im Mittelmeer ist der Europäische Papageifisch hauptsächlich im westlichen und zentralen Mittelmeer zu finden. Das Hauptverbreitungsgebiet umfasst die nordafrikanische Küste, Malta, Sizilien, Italien und Spanien mit den Balearen. Im östlichen Mittelmeer und in der Adria ist diese Art nicht so häufig vertreten .
Sparisoma cretense ist meistens in flachen Gewässern nahe felsigen Küsten zu finden. Obwohl der Europäische Papageifisch häufig in Tiefen von 10 bis 20 m zu beobachten ist, trifft man ihn vereinzelt auch noch in einer Tiefe bis ca. 50 m an. Beim Europäischen Papageifisch handelt es sich um einen geselligen Fisch, der meist in Gruppen auftritt. Es ist oftmals zu beobachten, dass Sparisoma cretense auch in Gruppen mit anderen Fischen schwimmt. Die Tiere sind permanent damit beschäftigt die Felsen und Spalten an der Küste abzuweiden. Die unverwertbaren Reste des Gefressenen scheiden sie unmittelbar danach wieder aus.
Der Europäische Papageifisch wird maximal bis zu 50 cm lang, die normalerweise beobachtete Körperlänge beträgt jedoch 30 cm . Die Paarung findet zwischen Juli und September statt. Es wurde schon behauptet, dass es sich bei den Europäischen Papageifischen im Gegensatz zu seinen Verwandten nicht um einen Hermaphroditen handelt. Allerdings gibt es auch histologische und demographische Daten, die vermuten lassen, dass auch bei dieser Art ein Geschlechtswandel stattfindet Die Nahrung besteht im Wesentlichen aus Algen und Invertebraten. Die weiblichen und männlichen Fische unterscheiden sich deutlich in der Färbung. Die Männchen sind eher grau oder violett-bräunlich und schlicht gefärbt, während die weiblichen Papageifische eine kräftig dunkelrote Farbe mit grauen Partien hinter dem Kopf, sowie einem gelben Augenstreifen haben . Besonders interessant ist, dass diese Art zwei unterschiedliche Strategien in puncto Sozialverhalten besitzt. Das Leben in Gruppen wird überwiegend bei Tieren kleinerer Größe vorgefunden, während Territorialität bei großen Tieren vorherrscht. Männchen werden früher erwachsen und werden auch früher territorial als Weibchen. Die besten Reviere werden von großen Männchen besetzt. Größere Männchen haben ihre Reviere in größerer Tiefe und an exponierteren Stellen, in Gruppen lebende Fische besetzen flachere, geschütztere Stellen. Jedoch kommt es regelmäßig zu Vermischungen und Überlappungen der Gebiete, besonders während der Reproduktionszeit im Sommer. Offenbar ist es für beide Gruppen von Fischen wichtig, dass die Laichgründe optimal für den Vermehrungserfolg ausgewählt werden.
Bei Restaurants und Verbrauchern wird Sparisoma cretense als eher unbedeutend eingestuft. Aus diesem Grund wird der Europäische Papageifisch nicht gezielt befischt. Durch die geringe Fischereiquote wird die Art bei der IUCN als least concern (nicht gefährdet) eingestuft. Vielmehr geht die rote Liste für bedrohte Tierarten davon aus, dass die weiterhin zu erwartende klimabedingte Erwärmung der Meere und Ozeane zu einer weiteren Ausbreitung der Art beiträgt .
Durch die maximale Größe von 50 cm und die spezielle Lebensweise ist der Europäische Papageifisch allenfalls für sehr große Schaubecken geeignet. Die Art spielt somit in der Meerwasseraquaristik eine untergeordnete Rolle .

Der Mann aus dem Westen

Der Mann aus dem Westen ist ein US-amerikanischer Western von Regisseur Anthony Mann aus dem Jahre 1958 mit Gary Cooper in der Hauptrolle.

Link Jones reitet nach Crosscut, um den Zug nach Fort Worth zu nehmen. Im Auftrag seiner Gemeinde soll er eine Lehrerin für die Schule finden. Er gibt einen falschen Namen an, als ihn der Marshal anspricht. Am Bahnhof lernt er den Spieler Sam Beasley kennen, der ihm während der Zugfahrt die Sängerin Billie Ellis als mögliche Lehrkraft vorstellt. Sie werden von einem weiteren Fahrgast belauscht.
Bei einem Zwischenhalt wird der Zug von drei Banditen überfallen. Der vierte Bandit, der sich im Zug befindet, schlägt Link nieder und nimmt ihm das Geld für die Lehrkraft ab. Der Lokführer kann mit dem Zug und den Passagieren entkommen. Neben Link bleiben auch Sam und Billie zurück. Link, der die Gegend von früher kennt, führt sie zu einer einsam gelegenen Hütte, um dort die Nacht zu verbringen.
Unerwartet treffen sie in der Hütte auf Coaley, Trout und Ponch, die für den Überfall verantwortlich waren. Alcutt, der vierte Bandit im Zug, liegt tödlich verwundet im Nebenzimmer. Als der Anführer Dock Tobin auftaucht, wird klar, dass Link selbst einmal der Bande angehört hat. Um seine Begleiter zu schützen, gibt er Billie als seine Frau aus und erklärt, erneut der Bande angehören zu wollen. Coaley fühlt sich durch Link herausgefordert, erschießt Alcutt und zwingt Billie, sich vor allen anderen auszuziehen, indem er Link ein Messer an die Kehle hält.
Am nächsten Morgen kommt Claude an, den Link von klein auf kennt. Die Bande ist sich uneins, ob sie Link noch trauen kann. Dock setzt sich durch und beschließt einen letzten großen Überfall in Lassoo. Während der Fahrt dorthin kommt es zu einer Schlägerei, in der sich Link an Coaley rächt und ihn vor seinen Kumpanen auszieht. Der Gedemütigte versucht Link zu erschießen. Sam geht dazwischen und wird erschossen. Coaley kommt durch Dock um.
Billie erklärt Link ihre Zuneigung, doch er ist bereits verheiratet und hat zwei Söhne. Link soll sich beweisen und die Lage in der Stadt auskundschaften. Der stumme Trout geht als Bewacher mit und erhält von Claude den Befehl, Link zu töten. Lassoo erweist sich als Geisterstadt. Trout erschießt die angetroffene Bewohnerin, eine alte Mexikanerin, die mit ihrem Mann dort lebt, und kommt selbst um. Link wartet nun auf Claude und Ponch und kann sie ausschalten. Als Link ins Lager zurückkehrt, entdeckt er Billie, der Gewalt angetan wurde. Er stellt Dock, der den Schusswechsel nicht überlebt, und findet bei ihm das Geld der Gemeinde. Link und Billie kehren zurück.
„Einer der meistgerühmten Western der 50er Jahre, der in Darstellung und Gestaltung überdurchschnittlich ist, dessen Scheinmoral und zahlreiche Härten aber fragwürdig bleiben.“
„Inhaltlich ein beachtenswerter Wildwestfilm, in der Gestaltung jedoch in bedenklichem Maße brutal und schwül.“
Das Drehbuch von Reginald Rose basierte auf dem Roman Der Fluch des Gesetzlosen bzw. Der Mann aus dem Westen von Will C. Brown.
Für Hauptdarsteller Gary Cooper war es nach Sturm über dem Pazifik die zweite Zusammenarbeit mit Julie London und sein einziger Film mit Regisseur Anthony Mann, der hier seinen zehnten und letzten vollständig abgedrehten Western ablieferte.
Die United Artists brachte den in CinemaScope gedrehten Film 1959 in die bundesdeutschen Lichtspielhäuser. In dieser bis heute gebräuchlichen Synchronfassung bekam Gary Cooper die Stimme von Heinz Engelmann.
The Streets of New York | Dr. Broadway | Moonlight in Havana | Nobody’s Darling | My Best Gal | Strangers in the Night | The Great Flamarion | Two O’Clock Courage | Sing Your Way Home | Strange Impersonation | The Bamboo Blonde | In der Klemme | Der parfümierte Killer | Geheimagent T | Flucht ohne Ausweg | Schritte in der Nacht | Follow Me Quietly | Dämon von Paris | Tödliche Grenze | Side Street | Winchester ’73 | Die Farm der Besessenen | Fluch des Blutes | Verschwörung im Nachtexpreß | Meuterei am Schlangenfluß | Nackte Gewalt | Die Todesbucht von Louisiana | Die Glenn Miller Story | Über den Todespaß | In geheimer Kommandosache | Der Mann aus Laramie | Draußen wartet der Tod | Serenade | Tag ohne Ende | Stern des Gesetzes | Gottes kleiner Acker | Der Mann aus dem Westen | Cimarron | El Cid | Der Untergang des Römischen Reiches | Kennwort „Schweres Wasser“ | Todestanz eines Killers

Liste der Naturdenkmale in Steinebach/Sieg

Die Liste der Naturdenkmale in Steinebach/Sieg nennt die im Gemeindegebiet von Steinebach/Sieg ausgewiesenen Naturdenkmale (Stand 9. Oktober 2013).
Almersbach | Alsdorf | Altenkirchen (Westerwald) | Bachenberg | Berod bei Hachenburg | Berzhausen | Betzdorf | Birken-Honigsessen | Birkenbeul | Birnbach | Bitzen | Brachbach | Breitscheidt | Bruchertseifen | Bürdenbach | Burglahr | Busenhausen | Daaden | Derschen | Dickendorf | Eichelhardt | Eichen | Elben | Elkenroth | Emmerzhausen | Ersfeld | Etzbach | Eulenberg | Fensdorf | Fiersbach | Flammersfeld | Fluterschen | Forst | Forstmehren | Friedewald | Friesenhagen | Fürthen | Gebhardshain | Gieleroth | Giershausen | Grünebach | Güllesheim | Hamm (Sieg) | Harbach | Hasselbach | Helmenzen | Helmeroth | Hemmelzen | Herdorf | Heupelzen | Hilgenroth | Hirz-Maulsbach | Horhausen (Westerwald) | Hövels | Idelberg | Ingelbach | Isert | Katzwinkel (Sieg) | Kausen | Kescheid | Kettenhausen | Kircheib | Kirchen (Sieg) | Kraam | Krunkel | Malberg | Mammelzen | Mauden | Mehren | Michelbach (Westerwald) | Mittelhof | Molzhain | Mudersbach | Nauroth | Neitersen | Niederdreisbach | Niederfischbach | Niederirsen | Niedersteinebach | Nisterberg | Obererbach (Westerwald) | Oberirsen | Oberlahr | Obernau | Obersteinebach | Oberwambach | Ölsen | Orfgen | Peterslahr | Pleckhausen | Pracht | Racksen | Reiferscheid | Rettersen | Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) | Roth | Rott | Scheuerfeld | Schöneberg | Schürdt | Schutzbach | Seelbach (Westerwald) | Seelbach bei Hamm (Sieg) | Seifen | Selbach (Sieg) | Sörth | Steinebach/Sieg | Steineroth | Stürzelbach | Volkerzen | Wallmenroth | Walterschen | Weitefeld | Werkhausen | Weyerbusch | Willroth | Wissen | Wölmersen | Ziegenhain

Liste der Einträge in das National Register of Historic Places im Monroe County (Missouri)

Die Liste der Einträge in das National Register of Historic Places im Monroe County in Missouri führt die Bauwerke und historischen Stätten im Monroe County auf, die in das National Register of Historic Places aufgenommen wurden.
National Register of Historic Places in Missouri
Adair | Andrew | Atchison | Audrain | Barry | Barton | Bates | Benton | Bollinger | Boone | Buchanan | Butler | Caldwell | Callaway | Camden | Cape Girardeau | Carroll | Carter | Cass | Cedar | Chariton | Christian | Clark | Clay | Clinton | Cole | Cooper | Crawford | Dade | Dallas | Daviess | DeKalb | Dent | Douglas | Dunklin | Franklin | Gasconade | Gentry | Greene | Grundy | Harrison | Henry | Hickory | Holt | Howard | Howell | Iron | Jackson (1) | Jackson (2) | Jasper | Jefferson | Johnson | Knox | Laclede | Lafayette | Lawrence | Lewis | Lincoln | Linn | Livingston | Macon | Madison | Maries | Marion | McDonald | Mercer | Miller | Mississippi | Moniteau | Monroe | Montgomery | Morgan | New Madrid | Newton | Nodaway | Oregon | Osage | Ozark | Pemiscot | Perry | Pettis | Phelps | Pike | Platte | Polk | Pulaski | Putnam | Ralls | Randolph | Ray | Reynolds | Ripley | Saline | Schuyler | Scotland | Scott | Shannon | Shelby | St. Charles | St. Clair | St. Francois | St. Louis County | St. Louis City (1) | St. Louis City (2) | Ste. Genevieve | Stoddard | Stone | Sullivan | Taney | Texas | Vernon | Warren | Washington | Wayne | Webster | Worth | Wright

Badminton-Bundesliga 2011/12

Die Badminton-Bundesliga-Saison 2011/2012 war die 41. Spielzeit der Badminton-Bundesliga. Gestartet wurde sie mit zehn Mannschaften, von denen jedoch der VfL 93 Hamburg die Mannschaft am 28. Februar zurückzog. Durch den 1. Tabellenplatz war der 1. BC Bischmisheim automatisch für das Play-off-Finale qualifiziert. Das Halbfinale wurde zwischen dem 1. BC Beuel und der SG EBT Berlin ausgetragen. Meister wurde SG EBT Berlin durch die Siege im Halbfinale und Finale. Absteigen musste neben dem VfL 93 Hamburg als Tabellenvorletzter der SG Anspach. Die Meister der 2. Bundesliga Nord und Süd stiegen auf. Aufsteiger waren damit der 1. BC Düren (2. Bundesliga Nord) und der SV Fischbach (2. Bundesliga Süd).

Hauptrunde
In der Hauptrunde, die sich in eine Hin- und Rückrunde unterteilte, trafen alle Mannschaften anhand eines vor der Saison festgelegten Spielplans zweimal aufeinander; je einmal in der eigenen Halle und einmal in der Halle des Gegners. Der Sieger jedes Spiels erhielt zwei Punkte, bei einem Unentschieden erhielten beide Mannschaften je einen Punkt.
Playoff-Runde
Im Anschluss an die Hauptrunde wurde der deutsche Meister in einer Play-off-Runde ermittelt, wobei im Halbfinale der Zweite gegen den Dritten der Hauptrunde antrat. Der Sieger spielte anschließend gegen den Ersten der Hauptrunde im Finale. Das Heimrecht hatte die Mannschaft, die in der Tabelle höher platziert war.
1. BC Bischmisheim Olga Konon, Emma Wengberg, Lisa Heidenreich; Dieter Domke, Marcel Reuter, Kristof Hopp, Michael Fuchs, Johannes Schöttler, Lukas Schmidt, Dominic Becker; Team-Manager: Thomas Tesche, Joachim Tesche
SG EBT Berlin Juliane Schenk, Anne-Christin Reiter, Lotte Jonathans, Karoliine Hõim; Wong Choong Hann, Chetan Anand, Eetu Heino, Tim Dettmann, Bastian Zimmermann, Karsten Lehmann, Robert Blair, Kenneth Jonassen, Sven Eric Kastens, Chow Pak Chuu; Trainer: Juliane Schenk; Team-Manager: Manfred Kehrberg
1. BC Beuel Birgit Michels, Heather Olver, Hannah Pohl, Regina Zsófia Zsigmond; Anthony Clark, Rajiv Ouseph, Marc Zwiebler, Ingo Kindervater, Marc Hannes, Andre Kurniawan Tedjono; Trainer und Teammanager: Marc Hannes
BV Gifhorn Carola Bott, Astrid Hoffmann, Alexandra Langley, Staša Poznanović; Raul Must, Maurice Niesner, Daniel Porath, Robert Hinsche, Yoga Pratama, Benjamin Schmidt; Trainer und Team-Manager: Hans Werner Niesner
SC Union 08 Lüdinghausen Karin Schnaase, Laura Ufermann, Selena Piek, Vanessa Kiel; Yuhan Tan, Vladislav Druzhchenko, Endra Kurniawan, Ruud Bosch, Josche Zurwonne, Thomas Bölke; Trainer: Rachmat Hidajat; Team Manager: Michael Schnaase
VfL 93 Hamburg Inken Wienefeld, Karen Neumann, Gitte Köhler, Isabel Herttrich; Sebastian Schöttler, Till Zander, Jacek Hankiewicz, Niclas Lelling; Ajay Jayaram, Jacco Arends; Trainer: Jacek Hankiewicz; Team-Manager: Robert Neumann
TV Refrath Carla Nelte, Hanna Kölling, Kim Buss, Chloe Magee; Max Schwenger, Kai Waldenberger, Denis Nyenhuis, Hsu Jen-Hao, Lin Yu-Hsien, Raphael Beck; Trainer: Matthias Hütten, Team-Manager: Danny Schwarz;
PTSV Rosenheim Paulien van Dooremalen, Nicol Bittner, Barbara Bellenberg, Josephine Wentholt; Tan Chun Seang, Hannes Käsbauer, Peter Käsbauer, Oliver Roth, Arno Kohl, Matthias Almer; Trainer: Manfred Ernst, Team Manager: Reiner Heumann, Rena Eckart
SG Anspach Mona Reich, Samantha Barning, Jessica Fletcher, Anna-Lena Riepl, Juliane Peters; Daniel Benz, Andreas Heinz, Felix Schoppmann, Steffen Hornig, Arnd Vetters, Franklin Wahab; Trainer: Christian Roth; Teammanager: Alexander Merget
1. BV Mülheim Jeanine Cicognini, Johanna Goliszewski, Petra Reichel, Katharina Altenbeck; Alexander Roovers, Dharma Gunawi, Marcus Ellis, Yonathan Suryatama Dasuki, Gregory Schneider, Steffen Hohenberg
Fettgeschrieben: Kapitän
Damit in einer Halle ein Bundesligaspiel durchgeführt werden kann, muss sie mindestens 7 Meter hoch sein und 50 Sitzplätze vorweisen. Die Hallen 2011/12 sind:
Erklärung: Platz 1 Playofffinale, Platz 2-3 Playoffhalbfinale, Platz 9-10 Absteiger, M Meister, A Aufsteiger
Das Play-off-Halbfinale fand am 6. Mai 2012 in der Beueler Erwin-Kranzhalle statt. Hier gewann die SG EBT Berlin mit 4:2 gegen Beuel. Das Finale fand dann eine Woche später mit der Partie 1. BC Bischmisheim gegen SG EBT Berlin in der Joachim-Deckarm-Halle statt. In diesem Finale holte sich die SG EBT Berlin mit einem 5:1-Sieg den zweiten Meistertitel in Folge.
A = Aufgabe
1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84 | 1984/85 | 1985/86 | 1986/87 | 1987/88 | 1988/89 | 1989/90 | 1990/91 | 1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03 | 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14 | 2014/15 | 2015/16

Campbell County (Kentucky)

Das Campbell County ist ein County im Bundesstaat Kentucky der Vereinigten Staaten. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Alexandria.

Das County liegt im Nordosten von Kentucky, grenzt an den Bundesstaat Ohio − getrennt durch den Ohio River − und hat eine Fläche von 413 Quadratkilometern, wovon 20 Quadratkilometer Wasserfläche sind. Es grenzt in Kentucky im Uhrzeigersinn an das Pendleton County und das Kenton County.
Das Campbell County wurde am 17. Dezember 1794 aus Teilen des Harrison County, Mason County und Scott County gebildet. Benannt wurde es nach Colonel John Campbell, einem Offizier im Unabhängigkeitskrieg.
1900–1990 2000 + 2010
Nach der Volkszählung im Jahr 2000 lebten im Campbell County 88.616 Menschen in 34.742 Haushalten und 23.103 Familien. Die Bevölkerungsdichte betrug 226 Einwohner pro Quadratkilometer. Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 96,64 Prozent Weißen, 1,57 Prozent Afroamerikanern, 0,17 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 0,54 Prozent Asiaten, 0,01 Prozent Bewohnern aus dem pazifischen Inselraum und 0,31 Prozent aus anderen ethnischen Gruppen; 0,76 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. 0,86 Prozent der Bevölkerung waren spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
Von den 34.742 Haushalten hatten 32,5 Prozent Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre, die bei ihnen lebten. 50,3 Prozent waren verheiratete, zusammenlebende Paare, 12,3 Prozent waren allein erziehende Mütter, 33,5 Prozent waren keine Familien, 28,6 Prozent waren Singlehaushalte und in 9,9 Prozent lebten Menschen im Alter von 65 Jahren oder darüber. Die Durchschnittshaushaltsgröße betrug 2,49 und die durchschnittliche Familiengröße lag bei 3,09 Personen.
Auf das gesamte County bezogen setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 25,6 Prozent Einwohnern unter 18 Jahren, 9,8 Prozent zwischen 18 und 24 Jahren, 30,6 Prozent zwischen 25 und 44 Jahren, 21,3 Prozent zwischen 45 und 64 Jahren und 12,6 Prozent waren 65 Jahre alt oder darüber. Das Durchschnittsalter betrug 35 Jahre. Auf 100 weibliche Personen kamen 93,2 männliche Personen. Auf 100 Frauen im Alter von 18 Jahren alt oder darüber kamen statistisch 89,1 Männer.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts betrug 41.903 USD, das Durchschnittseinkommen der Familien betrug 51.481 USD. Männer hatten ein Durchschnittseinkommen von 37.931 USD, Frauen 27.646 USD. Das Prokopfeinkommen betrug 20.637 USD. 7,3 Prozent der Familien und 9,3 Prozent der Bevölkerung lebten unterhalb der Armutsgrenze. Davon waren 12,2 Prozent Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahre und 7,9 Prozent waren Menschen über 65 Jahre.
Liste der Countys in Kentucky Adair | Allen | Anderson | Ballard | Barren | Bath | Bell | Boone | Bourbon | Boyd | Boyle | Bracken | Breathitt | Breckinridge | Bullitt | Butler | Caldwell | Calloway | Campbell | Carlisle | Carroll | Carter | Casey | Christian | Clark | Clay | Clinton | Crittenden | Cumberland | Daviess | Edmonson | Elliott | Estill | Fayette | Fleming | Floyd | Franklin | Fulton | Gallatin | Garrard | Grant | Graves | Grayson | Green | Greenup | Hancock | Hardin | Harlan | Harrison | Hart | Henderson | Henry | Hickman | Hopkins | Jackson | Jefferson | Jessamine | Johnson | Kenton | Knott | Knox | LaRue | Laurel | Lawrence | Lee | Leslie | Letcher | Lewis | Lincoln | Livingston | Logan | Lyon | Madison | Magoffin | Marion | Marshall | Martin | Mason | McCracken | McCreary | McLean | Meade | Menifee | Mercer | Metcalfe | Monroe | Montgomery | Morgan | Muhlenberg | Nelson | Nicholas | Ohio | Oldham | Owen | Owsley | Pendleton | Perry | Pike | Powell | Pulaski | Robertson | Rockcastle | Rowan | Russell | Scott | Shelby | Simpson | Spencer | Taylor | Todd | Trigg | Trimble | Union | Warren | Washington | Wayne | Webster | Whitley | Wolfe | Woodford
38.95-84.38Koordinaten: 38° 57′ N, 84° 23′ W

St. Bartholomäi (Dornheim)

Die evangelische Kirche St. Bartholomäi ist die Dorfkirche der Gemeinde Dornheim im Ilm-Kreis in Thüringen.

Durch das Anwachsen des Ortes rückte die ursprünglich am Westrand des Ortes unmittelbar südlich des Wolfsbaches gelegene Kirche allmählich in die neue Mitte des Ortes. Durch das südlich befindliche Torhaus mit Sonnenuhr gelangt man in den Kirchhof zur malerischen Außentreppe der Kirche, zum Friedhof und zum im Hof stehenden Glockenturm. Durch eine Tür in der Nordmauer erreicht man zu Fuß das nördliche Dorf.
Überlieferungen zufolge stand hier eine Vorgängerkirche aus Holz aus dem 9. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert wird der Bau einer neuen Kirche vermerkt. Die ältesten Teile sind der Westturm und die Westseite der Schiffswand.
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. Bruchsteine, angepasst an den spätgotischen Stil, tragen das herabgezogene Dach. Von 1430 stammt der dreiflügelige Schnitzaltar. Aus demselben Jahrhundert datiert das Kruzifix. 1647 erfolgte der Neubau des Turmobergeschosses mit der Haube der Vorgängerkirche nach dem Brand 1631.
Der Einbau der Emporen und des Altars mit Kanzel erfolgte 1724.
Die Orgel in Schöngleina von 1766 von Justinus Ehrenfried Gerhard lieferte die Basis für einen Orgelneubau. Die Kirche war seinerzeit einsturzgefährdet. 1857 erfolgte der Einbau einer Orgel mit 18 Registern und 998 Pfeifen durch Heinrich Louis Witzmann aus Stadtilm, die 1985 nach einem Prospekt aus dem 18. Jahrhundert und unter Verwendung der Gerhard-Orgel ersetzt wurde.
Nach einer 1986 erfolgten baupolizeilichen Sperrung machte der Freundeskreis für Denkmalpflege mit Unterstützung des Thüringer Amtes für Denkmalpflege 1996–1999 über eine umfangreiche Sanierung die Kirche wieder zugänglich.
Das Kirchenschiff ist ein einfacher rechteckiger Saalbau. Der Haupteingang und Emporenaufgang liegen übereinander. Das Glockenhausgestühl an der Südseite wurde wegen statischer Probleme hierher verlagert. Sehenswert ist das Epitaph für den schwarzburgischen Rat Christoph von Entzenbergk von 1585.
Am 17. Oktober 1707 heiratete in dieser Kirche Johann Sebastian Bach seine Base Maria Barbara Bach. Dem Traupfarrer Lorenz Stauber schrieb Bach zu seiner Vermählung eine Hochzeitskantate.
50.8351070710.99126339Koordinaten: 50° 50′ 6″ N, 10° 59′ 29″ O