Johannes

Johannes ist ein männlicher Vorname und ein Familienname.

Der latinisierte Name Johannes geht auf die griechische Form Ἰωάννης (Iōannēs) des hebräischen יוחנן (Jochanan) zurück und bedeutet „Gott (JHWH) ist gnädig“ / „Gott hat Gnade erwiesen“. Somit kann der Name als Ausdruck einer als Geschenk aufgefassten Geburt verstanden werden.

Im Christentum sind vor allem zwei Gestalten zu Namenspatronen geworden:

Weitere Träger des Namens Johannes werden in der Tradition ebenfalls mit dem Apostel gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um Johannes den Presbyter, der bei Papias von Hierapolis erwähnt ist und bei einigen Auslegern als Verfasser des 2

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. und 3. Johannesbriefes gilt, sowie den Verfasser der Offenbarung des Johannes.

In der Tradition wird schließlich der Evangelist Markus mit dem Johannes Markus aus der Apostelgeschichte (Apg 12,12 ) identifiziert.

Der Name Johannes ist daher bei Christen als Vor- und Beiname in zahlreichen Varianten (siehe unten) bis heute sehr häufig gewählt worden mcm taschen sale. In der Form Johannes ist er allerdings vorwiegend in fünf Sprachen zu finden: Dänisch, Deutsch, Niederländisch, Hebräisch und Amharisch.

Die Namen Jach und Jachmann sind aus dem Slawischen kommende Abwandlungen von Johannes. So ist Jach eine unter anderem im Polen und Tschechien gebräuchliche Kurzform zum Vornamen Johannes.

Die wichtigsten Namenstage sind:

Da es rund 200 Heilige und weitere Selige des Namens gibt, existieren auch noch zahlreiche weitere Namenstage, siehe Heiliger Johannes.

Alois Lexa von Aehrenthal

Alois Lexa von Aehrenthal (Freiherr, ab 1909 Graf, * 27. September 1854 im Schloss Hrubá Skála, Groß Skal, Böhmen; † 17. Februar 1912 in Wien) war österreichisch-ungarischer Politiker und 1906 bis 1912 k. u. k. Außenminister. Er trieb in der Bosnischen Krise die Annexion Bosnien-Herzegowinas voran, wobei er sich auf ein Geheimabkommen mit dem russischen Außenminister Izwolski stützte. Die Annexion zerstörte die Bereitschaft Russlands und Österreichs zur Zusammenarbeit auf dem Balkan und fachte den Chauvinismus von Teilen der russischen Bevölkerung an, die sich in einer ihnen lebenswichtig erscheinenden Frage gedemütigt fühlten.

Seine Familie hieß ursprünglich „Lexa“ und stammte aus Prag. Der Prager Bürger und Besitzer von in der Landtafel eingetragenen Gütern Johann Anton Lexa, Inhaber einer Versicherungsgesellschaft, wurde am 9. Juni 1790 in den österreichischen Adelstand mit dem Prädikat „von Aehrenthal“ und 1792 in den Reichs- und bayerischen Ritterstand erhoben.

Alois Lexa von Aehrenthals Vater Johann Friedrich Freiherr Lexa von Aehrenthal (1817–1898), dessen Großgrundbesitz u.a. in Doksany und Groß Skal 5500 Hektar umfasste, war langjähriger Sprecher des böhmischen Feudaladels. Seine Mutter, eine Gräfin Maria Felicitas von Thun-Hohenstein (1830–1911) war Angehörige einer Familie der österreichisch-böhmischen Hochadels. Er heiratete 1902 Gräfin Pauline Széchenyi (1871–1945) aus einer ungarischen Familie des Hochadels. Sein Bruder Felix Freiherr Lexa von Aehrenthal (1853–1918) war Vizepräsident des Landeskulturrats für Böhmen, Landtags- und Reichsratsabgeordneter.

Als zweiter Sohn nicht Erbe des väterlichen Grundbesitzes in Böhmen studierte Lexa von Aehrenthal an der Universität Bonn und der Universität Prag Rechtswissenschaft und Politik und trat 1877 in den diplomatischen Dienst der Doppelmonarchie Österreich-Ungarns ein. Der damalige Außenminister Graf Gustav Kálnoky förderte ihn und wurde sein Vorbild. Lexa von Aehrenthals Beziehung zu dessen Nachfolger Graf Agenor Gołuchowski dem Jüngeren gestaltete sich schwieriger und war insbesondere von unterschiedlichen Meinungen über eine richtige Politik gegenüber dem Russischen Kaiserreich und dem Osmanischen Reich geprägt. Außenminister Gołuchowski strebte den Ausgleich mit Russland und die Erhaltung eines geschwächten Osmanenreiches an. Lexa von Aehrenthal befürwortete eine aggressivere Politik vor allem am Balkan. Der italienische Diplomat Graf Carlo Sforza schilderte später, Aehrenthal habe sich nach eigenem Bekunden auf seinem ersten Auslandsposten als Attaché in Paris 1877/78 gelangweilt, während seine folgenden Tätigkeiten in Sankt Petersburg – zunächst 1878 bis 1883 als Attaché, 1888 bis 1894 als Legationsrat und schließlich 1899–1906 als Botschafter – sowie 1895–1898 als Gesandter in Bukarest ihm eher geschadet als genützt hätten. Besonders in Sankt Petersburg habe er gelernt, nur zu fürchten und zu verachten. Ungeachtet dessen verfügte Aehrenthal durch seine langen Russlandaufenthalte über gute Kenntnisse des Zarenreiches und hatte bis zur Bosnischen Annexionskrise von 1908 auch gute Kontakte zur dortigen Führungsschicht.

Im Jahr 1906 wurde Alois Lexa von Aehrenthal von Kaiser Franz Joseph als Nachfolger von Gołuchowski zum österreichisch-ungarischen Außenminister ernannt und blieb dies bis zu seinem Rücktritt an seinem Todestag 1912. Wegen seiner ungarischen Ehefrau galt er als Ansprechpartner der magyarischen Führungsschicht. Seine Außenpolitik entwickelte sich nach deren Erwartungen und war von einer Abkehr der ausgleichenden Politik gegenüber Russland geprägt, die Gołuchowski in der Balkanpolitik angestrebt hatte. Aehrenthals politische Bestrebungen lösten in Südosteuropa Spannungen aus, als 1908 in einer krisenhaften Situation Bosnien und die Herzegowina annektiert wurden. Der Bau der sogenannten Sandschakbahnlinie, von Bosnien ins damals zum Türkisch-Osmanischen Reich gehörenden Saloniki, wurde von den Südslawen und deren Schutzmacht Russland, als gegen ihre Interessen gerichtet, betrachtet.

Die Jungtürkische Revolution im Osmanischen Reich ließ in Österreich-Ungarn Befürchtungen aufkommen, nun könnte es zu Aktionen der Osmanen zur Rückgliederung der von der Donaumonarchie okkupierten Provinz Bosnien-Herzegowina kommen. Österreich-Ungarn hatte die Provinz nach den Großmächte-Beschlüssen auf dem Berliner Kongress von 1878 seit drei Jahrzehnten besetzt, und ließ sie vom gemeinsamen k.u.k. Finanzministerium verwalten. Es investierte in der Folgezeit beträchtliche Mittel in die Infrastruktur des Landes. Die Bedrohung durch die Entwicklungen der jungtürkischen Revolution, die in Bosnien Unterstützer gefunden hatte, wurde dadurch behoben, dass das Osmanische Reich seine Oberherrschaft gegen eine Entschädigungszahlung aufgab. Damit war aber die Frage der Haltung Serbiens und Russlands noch nicht bereinigt.

Bei dem vom k.u.k

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. Botschafter in St. Petersburg, Graf Leopold Berchtold, vermittelten geheimen Treffen des österreichischen Außenministers Alois Lexa von Aehrenthal mit dem russischen Außenminister Alexander Petrowitsch Iswolski am 16 September 1908 im mährischen Schloss Buchlovice stimmte der Vertreter Russlands der Annexion unter der Bedingung zu, dass Wien seinerseits die Russen bei der international zustimmungspflichtigen Öffnung der osmanischen Dardanellen für die russische Flotte unterstützen würde.

Iswolski rechnete jedoch nicht mit dem Aufschrei der Nationalisten in Russland und auch nicht mit der ablehnenden Reaktion Londons, die er erst später bei seinem Besuch in London erfuhr. Im Nachhinein dementierte er das Geheimabkommen und unterstellte Aehrenthal, ihn hinters Licht geführt zu haben, eine Lüge, durch die er seine Stellung zu retten versuchte.

Aerenthal ließ trotz der Proteste die Annexion von Bosnien und der Herzegowina Am 5. Oktober 1908 durchführen und brüskierte damit Russland und die übrigen Großmächte, die trotz ihres Garantenstatus von 1878 nicht um Zustimmung befragt worden waren.

Das an Bosnien und der Herzegowina ebenfalls interessierte Serbien befand sich nun im Lager der Gegner der Donaumonarchie. Aehrenthal unternahm nichts, um mit Serbien bessere Beziehungen herzustellen. Die Annexion löste eine internationale Krise aus, die zum Bruch des guten Einvernehmens mit Russland, aber nicht zu einem seit längerem drohenden Krieg mit Russland und Serbien führte, da Russland nach der Niederlage gegen das Kaiserreich Japan und der Revolution von 1905 militärisch und innenpolitisch geschwächt war und daher Anfang 1909 einlenkte. Doch wurde das Wiener Vorgehen in Sankt Petersburg ebenso wenig als erledigt betrachtet wie in Belgrad.

Wegen seiner Verdienste um die Annexion von Bosnien-Herzegowina, die erste territoriale Erweiterung des Habsburgerreiches seit 1846 und die Umkehrung des Trends schwerer territorialer Verluste (1859 und 1866), erhob der Kaiser Aerenthal 1909 in den Grafenstand.

Als Folge der Annexion von Bosnien-Herzegowina und der auswärtigen Politik in Wien lehnte sich Serbien enger an Russland an, was in den Jahren 1912/13 die Balkankriege auslöste und den Ausbruch des Ersten Weltkrieges begünstigte. Durch die Annexionskrise und seine Haltung in den diplomatischen Fragen in der Zweiten Marokkokrise und zur Durchfahrt durch die Meerenge der Dardanellen trug Aehrenthal zur Isolierung Österreich-Ungarns unter den europäischen Mächten bei, während die Abhängigkeit vom Deutschen Kaiserreich der Hohenzollern wuchs.

Andererseits widersetzte sich Aehrenthal Generalstabschef Franz Conrad von Hötzendorf, der dem Kaiser gegenüber wiederholt einen Präventivkrieg gegen Italien forderte. Der Kaiser lehnte, von Aehrenthal gedrängt, im Herbst 1911 die Präventivkriegsidee grundsätzlich ab und entließ Generalstabschef Conrad von Hötzendorf, der erst nach Aehrenthals Tod 1912 auf Betreiben von Erzherzog Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich-Este erneut zum Generalstabschef berufen wurde.

Die Folgen der Annexion für die europäischen Macht- und Bündnisverhältnisse und für die fragile Doppelmonarchie wurden von Aehrenthal ebenso wie von der serbenfeindlichen ungarischen Führungsschicht und den österreichischen Kriegsbefürwortern um Generalstabschef Franz Conrad von Hötzendorf unterschätzt und trugen zur Verschärfung der internationalen Lage vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs und damit zum Untergang der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn im Jahr 1918 bei.

Anfang 1912 reichte Aehrenthal aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied ein. Nachdem der Kaiser Berchtold zum Nachfolger ernannt hatte, nahm er den Rücktritt mit Handschreiben vom 17. Februar 1912 mit „wärmstem Dank“ an und verlieh Aehrenthal die Brillanten zum Großkreuz des Sankt-Stephans-Ordens. Aehrenthal verstarb noch am selben Abend an Leukämie.

Der liberale Reichsratsabgeordnete und k.k. Minister Josef Redlich beschrieb Aehrenthal in seinem Tagebuch:

„Er war eine Persönlichkeit, und zwar eine kraftvolle Persönlichkeit in diesem Lande der ererbten Möglichkeiten und Halbheiten […] Er ist der Mann gewesen, der mir das alte Österreichertum in seiner vollen Lebenskraft besser repräsentiert hat, als irgendeiner der anderen Männer der franzisko-josephinischen Zeit.“

Internationales Jahr der Wälder

Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen mit der Resolution 61/193 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.

Ziel ist, das Bewusstsein und Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung aller Arten von Wäldern zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen zu fördern. Dabei soll auf die besondere Bedeutung des Waldes und einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung auch im Rahmen der Bekämpfung der Armut hingewiesen werden.

Alle internationalen Aktivitäten werden dabei vom Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) koordiniert und durch nationale Aktivitäten unterstützt und ergänzt.

Wälder – so schätzt die Weltbank – bieten Lebensräume für etwa zwei Drittel aller Arten auf der Erde. Die Abholzung der tropischen Regenwälder ist verantwortlich für den Verlust der biologischen Vielfalt mit nicht weniger als 100 Arten pro Tag.

Wälder sind zudem integraler Bestandteil der globalen nachhaltigen Entwicklung. Nach Schätzungen der Weltbank sind mehr als 1,6 Milliarden Menschen für ihren Lebensunterhalt abhängig von der Nutzung von Wald. International werden Wald-Produkte in der Größenordnung von 270 Milliarden Dollar gehandelt – Wald ist ein nicht zu unterschätzender Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung weltweit. Die Resolution 61/193 erkennt an, „dass Wälder und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung maßgeblich zur nachhaltigen Entwicklung, zur Armutsbeseitigung und zur Erreichung der international vereinbarten Entwicklungsziele … beitragen können“.

Die UN Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) schätzt, dass jedes Jahr 130.000 km² der Wälder der Welt verloren gehen

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. Umstellung auf landwirtschaftlichen Flächen, die nicht nachhaltige Gewinnung von Holz und die Schaffung von menschlichen Siedlungen sind die häufigsten Gründe für den Verlust der Waldflächen.

Nach Angaben der Weltbank gehen bis zu 20 Prozent der globalen klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen, auf das Konto der Entwaldung. Nach Daten der FAO speichern die Wälder der Welt inklusive Waldboden mehr als eine Billion Tonnen Kohlenstoff – doppelt so viel wie in der Atmosphäre vorhanden.

Das Sekretariat der UN-Waldforums ist international die zentrale Anlaufstelle für die Umsetzung des Internationalen Jahres des Wälder und koordiniert die Zusammenarbeit mit Regierungen, der Waldpartnerschaft und anderen einschlägigen internationalen, nationalen und regionalen Organisationen und Prozessen. Regierungen, regionale und internationale Organisationen sind aufgefordert, Anlaufstellen in den jeweiligen Ländern zu schaffen, um Organisation und Durchführung von Aktivitäten zum Internationalen Jahr des Waldes zu erleichtern.

In Deutschland hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) die Federführung für die nationalen Aktivitäten übernommen und dafür ein eigenes Kampagnenbüro bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingerichtet, das die Steuerung und Koordination der Dachkampagne wahrnimmt.

Als Schirmherrn für das „Internationale Jahr der Wälder“ konnte Bundesministerin Ilse Aigner den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff gewinnen.

Zahlreiche Akteure aus Bund, Ländern mcm taschen sale, Verbänden und Wirtschaft gestalten den deutschen Beitrag zum Internationalen Jahr der Wälder und beteiligen sich mit ihren Aktivitäten am so genannten „Waldkulturerbe“.

Der Verein Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit (DAZ) startet 2011 ein umfangreiches Aufforstungsprogramm in der Savanne Togos/Westafrika. Dazu wird seit 30. November 2010 der Kauf einer Waldaktie angeboten.

In der Schweiz setzt sich der über 100-jährige Künstler Hans Erni mit diversen Aktionen für das Internationale Jahr des Waldes ein. Hierfür schuf er in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt das Kunstwerk „Wald ist Leben“. Das Gemälde steht einerseits für die Symbiose des Menschen mit dem Wald und anderseits für eine massvolle, umweltschonende und nachhaltige Nutzung der Wälder. Das Kunstwerk diente als Vorlage für die gleichnamige Plakatkation an 14 Bahnhöfen der Schweiz. Insbesondere die Mega-Poster-Version des Plakats (12 × 9 m) in Zürich sorgte für große Medienpräsenz. Zudem kreierte Hans Erni zum Jahr des Waldes die „Wald- ist-Leben-Medaille“ die in Gold und Silber an Sammler ausgegeben wurde. Der Verkaufserlös der Medaille fließt in lokale Waldprojekte

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Musson

Musson ist eine belgische Gemeinde im Arrondissement Virton der Provinz Luxemburg im französisch sprechenden Wallonien.

Die heutige Gemeinde Musson wurde im Zuge der belgischen Gemeindereform zum 1. Januar 1977 aus den beiden Gemeinden Musson und Mussy-la-Ville gebildet, dazu kam von der Nachbargemeinde Bleid (die zur neuen Gemeinde Virton geschlagen wurde) der Ortsteil Signeulx.

Die Gemeinde besteht heute aus den Ortsteilen Baranzy (554 Einwohner), Gennevaux (50 Einwohner), Musson (1764 Einwohner), Mussy-la-Ville (1114 Einwohner), Signeulx (576 Einwohner) und Willancourt (274 Einwohner), Sitz der Gemeindeverwaltung ist der Ort Musson.

Im Norden grenzt die Gemeinde an Saint-Léger (Belgien), im Osten an Aubange, im Süden an Frankreich und im Westen an Virton, den Hauptort des gleichnamigen Arrondissements. Politisch gehört sie zwar zur Wallonischen Region, sprachlich jedoch liegt sie nicht im Gebiet des wallonischen Französisch, sondern bereits auf dem Gebiet des lothringischen Französisch.

Mussy-la-Ville wurde erstmals im Jahre 1096 als Muzeyum erwähnt, Musson im Jahre 1202 als Messons. Die kleinen Ortsteile fanden erstmals Erwähnung: Signeulx als Sinus (1173), Gennevaux und Willancourt als Gennevaus und Villoncourt (1234) und Baranzy als Barenzy (1396).

Das Gemeindegebiet gehörte bis zur Annexion durch Frankreich (1. Oktober 1795) zum mittelalterlichen Deutschen Reich (Grafschaft bzw. Herzogtum Luxemburg), danach zum neugebildeten französischen Departement Forêts. Nach dem Wiener Kongress wurde es 1815 dem neugegründeten Königreich der Vereinigten Niederlande zugesprochen. Seit der Belgischen Revolution 1830 gehört das Gemeindegebiet zum Königreich Belgien.

Étienne Lenoir (1822–1900), Erfinder (80 Patente) und Geschäftsmann, ist in Mussy-la-Ville geboren.

Arlon | Attert | Aubange | Bastogne | Bertogne | Bertrix | Bouillon | Chiny | Daverdisse | Durbuy | Érezée | Étalle | Fauvillers | Florenville&nbsp

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;| Gouvy | Habay | Herbeumont | Hotton | Houffalize | La Roche-en-Ardenne | Léglise | Libin | Libramont-Chevigny | Manhay | Marche-en-Famenne | Martelange | Meix-devant-Virton | Messancy | Musson | Nassogne | Neufchâteau | Paliseul | Rendeux | Rouvroy | Sainte-Ode | Saint-Hubert | Saint-Léger | Tellin | Tenneville | Tintigny | Vaux-sur-Sûre | Vielsalm | Virton | Wellin

Seathwaite Fell

Das Seathwaite Fell und der River Derwent

Das Seathwaite Fell ist ein Berg im Lake District, Cumbria, England. Das Seathwaite ist einer der 214 von Alfred Wainwright beschriebenen Berge des Lake District mcm taschen sale. Das Seathwaite Fell ist 632 m hoch, weist aber nur eine Schartenhöhe von 31 m auf. Das Seathwaite Fell ist von Glaramara im Osten, Great End im Süden und Great Gable im Westen umgeben. Nach Norden fällt der Berg zum Borrowdale Tal hin ab.

Im Südwesten des Seathwaite Fell liegt der Styhead Tarn und sein Abfluss der Styhead Gill fließt an seiner Westflanke. Der Sprinkling Tarn liegt im Süden des Berges. Der River Derwent entsteht aus dem Zusammenfluss von Styhead Gill und Grains Gill im Norden des Seathwaite Fell.

Im November 2009 wurde an der Nordseite des Berges mit 314 mcm taschen sale,4 mm Niederschlag innerhalb von 24 Stunden ein Niederschlagsrekord für England und Wales gemessen.

Der im Norden des Berges gelegene Weiler Seathwaite bietet mit dem Ende der Straße einen Ausgangspunkt für den Aufstieg auf das Styhead Fell. Weitere Zugangsmöglichkeiten ergeben sich durch die Verbindungen des Sty Head Passes.

Südlicher Bug

Nach Nikolai Iwanowitsch Pirogow benanntes Fahrgastschiff der Moskau-Klasse auf dem Südlichen Bug bei Winnyzja

Der Südliche Bug in den Oblasten Chmelnyzkyj und Winnyzja

Der Südliche Bug entlang der Oblastgrenze und durch die Oblast Mykolajiw bis zum Dnepr-Bug-Liman

Der Südliche Bug (ukrainisch Південний Буг Piwdenny Buh, polnisch Boh, russisch Южный Буг Juschni Bug, im Altertum Hypanis) ist ein 857 km langer Fluss in der Osteuropäischen Ebene in der südwestlichen Ukraine. Er sollte nicht mit einem anderen Fluss, dem Bug an der Ostgrenze Polens

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, verwechselt werden. Bis zur Einmündung in den gemeinsam mit dem Dnepr gebildeten Liman ist er 806 km lang. Das Einzugsgebiet des Südlichen Bug hat eine Fläche von 63.740 km² (inklusive des Inhul-Einzugsbereichs, das sich in den Bug-Liman entwässert).

Der Fluss entspringt in Podolien auf der Podolischen Platte etwa 90 km westlich der Stadt Chmelnyzkyj und nur etwas östlich von Wolotschysk.

Im oberen Abschnitt, also von seiner Quelle im Podolischen Hochland (die sich auf etwa 320 Metern Höhe befindet), fließt er durch ein schlammiges Tal, was sich auch in der Einfärbung des Wassers zeigt. Das Gefälle in diesem Abschnitt beträgt nur 0,37 m/km. Der Südliche Bug fließt von der Quelle aus in Richtung Osten an Letytschiw vorbei und durch Winnyzja, dreht in südöstlicher Richtung und durchfließt den Ladyschyner Stausee (bei Ladyschyn).

Im mittleren Abschnitt schneidet sich der Fluss durch ein kristallinisches Gebirgsmassiv und das Gefälle nimmt (auf 0,92 m/km) zu, während er sich durch Felsen hindurchwindet. In der Gegend um Perwomajsk beginnt auf einer Strecke von 70 Kilometern ein Gebiet mit einigen Stromschnellen, das sich bis Olexandriwka zieht. Der Südliche Bug passiert den Ort Hajworon in der Oblast Kirowohrad, wo er zur Regionalgrenze wird, erreicht südöstlich die Oblast Mykolajiw und passiert Perwomajsk. Die Bergformationen erreichen teilweise eine Höhe von bis zu 90 Meter (in Bezug zur Flusshöhe, zum Beispiel im Hügelland bei Myhija oder Bohdaniwka).

Unterhalb der Stromschnellen, im letzten Abschnitt, fließt der Südliche Bug durch tertiäres Kalkgestein und Sandstein, vorbei an der Ortschaft Wosnessensk. Er hat dort eine Ausdehnung von 800 Meter mit einer Wassertiefe von etwa 2–3 Metern. Nachdem er in einer weit nach Westen ausholenden Schleife die Stadt Mykolajiw eingefasst hat, mündet er etwa 20 Kilometer weiter südlich bei Nowa Odessa in den Dnepr-Bug-Liman, einem gemeinsamen Mündungstrichter von Dnepr und Südlichem Bug, der bei Otschakiw in das Schwarze Meer übergeht.

Der Südliche Bug hat eine Gesamtlänge von 806 Kilometern. Die durchschnittliche Abflussmenge beträgt im Mündungsbereich 160 m³/s. Sein Fließwasser bezieht er aus Regen und Schnee (atmosphärische Prezipitation), wobei das Wasservolumen jahreszeitbedingt signifikant variiert. Der Fluss friert im Dezember ein und beginnt im März zu tauen.

Der Oberlauf quert ein weitgehend sumpfiges Gebiet. Nachdem er dieses Tal durchschritten hat durchschneidet er im Mittellauf in ein kristallines Massiv. Hier ist das ca. 25 Meter hohe Ufer aus Granit. An einigen Stellen erreicht es jedoch Höhen von bis zu 90 Meter. In diesem Abschnitt gibt es mehrere Stromschnellen, wobei die meisten in einem 90 km langen Abschnitt zwischen Perwomajsk und Olexandriwka liegen.

Im Unterlauf fließt der Fluss durch die Schwarzmeersenke, hier bilden sich viele Nebenarme. Seine Tiefe beträgt dort bis zu 3 Meter. Vor seiner Einmündung in den Dnepr-Bug-Liman erreicht er eine Breite von 800 Metern und ist dann für größte Seeschiffe befahrbar mcm taschen sale. Da der Südliche Bug im Unterlauf durch trockene Steppengebiete mit geringen Niederschlagsmengen fließt, spielt der Fluss bei der Wasserversorgung eine große Rolle.

Zu den größeren Städten am Südlichen Bug zählen Chmelnyzkyj, Chmilnyk, Winnyzja, Perwomajsk, Wosnessensk. Etwa 20 km oberhalb der Einmündung in den Dnepr-Bug-Liman liegt die Hafenstadt Mykolajiw.

Die Zuflüsse des Südlichen Bug sind von der Quelle zur Mündung (linksseitig) der Boschok, Kodyma, Ikwa, Snjwoda, Ustja, Desna, Sob, Udytsch, Synyzja, Synjucha, Wylyka Korabelna, Mertwowid, Hnylyi Jelanez und Inhul – Einmündung bei Mykolajiw. Rechtsseitig: Wowk, Shar, Riw, Selnyzja, Dochna, Sawran, Kodyma, Bakschala und Tschytschyklija.

Der Bug ist lediglich von der Mündung bis Wosnessensk auf insgesamt 160 km Länge schiffbar. Häfen gibt es in Wosnessensk und Mykolajiw. Hier werden überwiegend Weizen und Baumaterialien verschifft. Am Unterlauf befindet sich das Atomkraftwerk Juschnoukrajinsk.

Von wirtschaftlicher Bedeutung sind vor allem die Fischbestände des Flusses, dies sind Hecht und Zander. Der Transport von Waren beginnt auf Grund der Stromschnellen erst ab dem Mittellauf und spielt wegen des relativ geringen und über das Jahr sehr schwankenden Wasserabflusses keine große Rolle.

Der größte der insgesamt 13 Stauseen, der Ladyschyner Stausee, liegt bei Ladyschyn. Er besitzt eine Fläche von 20,8 km² und kann ca. 0,15 km³ Wasser speichern. Der Damm dieses Stausees wurde 1964 fertiggestellt.

Der Südliche Bug bildete die Ostgrenze von Transnistrien, einem Gebiet, das von 1941 bis 1944 unter rumänischer Verwaltung stand. Von September 1941 bis Oktober 1942 wurde die jüdische Bevölkerung, die die Massaker in Bessarabien und der Bukowina überlebt hatte, hierher getrieben und interniert. Die Zahl der Deportierten betrug zwischen 150.000 und 185.000 Personen.

Die Deportierten wurden u. a. zum Bau von Brücken über den Fluss gezwungen, wobei unzählige Menschen starben. Der israelische Schriftsteller Aharon Appelfeld, ein Überlebender dieser Deportation, beschreibt den Südlichen Bug und den Bau der Brücken in seinem Roman Die Eismine.

Die Kümmeltürkin geht

Die Kümmeltürkin geht ist ein deutscher Kinofilm aus dem Jahr 1985 von Jeanine Meerapfel. Die 88-minütige Mixtur aus Dokumentar- und Spielfilm gewann 1985 den INTERFILM Award / Otto-Dibelius-Preis im Forum der Internationalen Filmfestspiele von Berlin.

Die Türkin Melek Tez kommt 1970 als junge Arbeitsmigrantin nach Berlin. Zunächst versucht Tez Anfeindungen und alltäglichem Rassismus in Deutschland Humor und Ironie entgegenzusetzen. Doch nach fast 15 Jahren resigniert die eigentlich starke Frau und trifft Vorbereitungen für ihre Heimkehr in die Türkei.

„Kümmeltürkin“ ist eine ironische Selbstbezeichnung Tez‘ nach den ersten Erfahrungen in ihrem neuen Umfeld.

Der Film montiert Dokumentar-, Interview- und nachgespielte Szenen zu einem individuellen Lebensbild einer türkischen Arbeitsmigrantin in Deutschland.

Die Kümmeltürkin geht ist ein Film mehr der Fragen als der Antworten. Er stellt das übliche Bild von Türken in Deutschland auf den Kopf. Hier geht es nicht um eine Großfamilie mit dominantem Vater, ängstlicher Mutter und rebellierenden Kindern, sondern um eine alleinstehende Frau, eine Großstädterin, die sich einmal bewußt als Türkin verkleidet, mit Kopftuch und langem Rock.“

„Jeanine Meerapfel schuf mit ihrer Semidokumentation (.

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..) einen Porträtfilm, der sich bewußt auf den Einzelfall konzentriert, um „Anteilnahme zu mobilisieren“.“

Dämpfen (Garmethode)

Dämpfen (auch Dampfgaren) ist eine besonders schonende Garmethode in Wasserdampf unter Umgebungsdruck bei Temperaturen bis zu 100 °C. Zum Dämpfen besonders geeignet sind zarte Gemüse, Getreideprodukte und fettarme Fische, aber auch zartes Fleisch sowie Kartoffeln.

Zum Dämpfen benötigt man neben einem Topf mit Deckel einen passenden Dämpfeinsatz, der das Gargut vom darunterliegenden Wasser fernhält. Solche Einsätze werden als Draht- oder Blechkörbe, in chinesischer Tradition auch aus Bambus, angeboten. Beim Dämpfen darf nur so viel Wasser im Topf sein, dass es das Gargut auch kochend nicht erreicht. Der Topf wird mit einem aufliegenden Deckel geschlossen. Nach dem Aufheizen auf die Siedetemperatur des Wassers (100 °C) verdrängt der entstehende Wasserdampf die enthaltene Luft, bis am Deckel Dampf austritt

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. Dann muss die Heizleistung zurückgeschaltet werden. Im Gargefäß selbst herrscht Sattdampfatmosphäre.

Zunehmend werden auch für private Haushalte unterschiedliche Dampfgarer angeboten, die sowohl als preiswertes Tischgerät mit integrierter Beheizung und Zeitschaltuhr als auch in Form von hochwertigen Einbaugeräten mit Garautomatik sowie digitaler Temperatur- und Zeitanzeige ausgeführt sein können.

In der Gastronomie werden zum Dämpfen größerer Mengen auch Heißluftdämpfer eingesetzt.

Durch Dämpfen weichen die Zellwände und Fasern auf, das Eiweiß gerinnt und die Stärke quillt auf. Bei Fleisch wird auch das zähe Kollagen abgebaut

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, wozu aber mehrere Stunden notwendig sein können. Der Vorzug des Dämpfens gegenüber dem Sieden ist, dass kaum Aromastoffe aus dem Gargut verloren gehen, andererseits aber die Aromen von Gewürzen und Kräutern herausgelöst und vom Gargut aufgenommen werden. Das Dämpfen von Kartoffeln und Gemüsen erhält die wasserlöslichen (hydrophilen) Mikronährstoffe wie z.B. die Mineralstoffe und Vitamin C fast vollständig im Gargut. Die fettlöslichen (lipophilen) Mikronährstoffe wie z

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.B. Provitamin A (beta-Carotin) und Vitamin E (Tocopherol) werden durch Dämpfen aus der Zellmatrix der Gemüse freigesetzt und stehen so erst für die menschliche Ernährung zur Verfügung. Fleisch kann vor dem Dämpfen kurz angebraten werden, um zusätzlich Röststoffe zu erhalten. In Rezepten angegebene Garzeiten zählen ab Dampfaustritt, also ohne die zum Aufheizen erforderliche Zeit.

Dem Dämpfen verwandt ist das Garen im Schnellkochtopf. Durch den hermetischen Verschluss des Kochgefäßes werden dabei allerdings Dampftemperaturen von etwa 120 °C erreicht, was die Garzeit erheblich verkürzt.

Wenn das Lebensmittel direkten Kontakt mit der Flüssigkeit hat, also teilweise im Wasser liegt, spricht man vom Dünsten.

Heinrich Wilhelm von Horn

Heinrich Wilhelm von Horn (* 31. Oktober 1762 in Warmbrunn; † 31. Oktober 1829 in Münster) war ein preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant.

Heinrich Wilhelm war der Sohn von Johann Christian von Horn (* 22. April 1722; † 9. August 1797) und dessen Ehefrau Maria Rosine, geborene Becker (* 1724; † 22. Januar 1794)

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Horn heiratete in erster Ehe 1790 Wilhelmine von Holwede († 30. August 1792) Tochter des Generalleutnants Friedrich Christian Karl von Holwede. Das Paar hatte die Tochter Wilhelimine Karoline Auguste (* 17. August 1792; † 1816). In zweiter Ehe heiratete er am 13. März 1796 Regine Marie Elisabeth Wilhelmine von Raabe (* 11. November 1768; † 30. Mai 1800). Aus dieser Ehe stammt der Sohn Heinrich Rudolf Ferdinand August Alexander (* 18. Juni 1798; † 20. Mai 1863). In dritter Ehe heiratete er schließlich am 13. September 1802 in Danzig Henriette Konstantia Sidonie von Blankenstein (* 21. Dezember 1781; † 31. August 1846). Aus dieser Ehe entstammte Adolfine Henriette Amape Ludowika (* 1. Juli 1803) und Albertine Henriette Josephine Marianne (* 17. Dezember 1808; † 1818 ).

Horn besuchte ab 17. November 1774 die Kadettenanstalt Berlin und wurde am 25. März 1778 als Gefreiterkorporal im Infanterieregiment von Luck (Nr

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. 53) angestellt. Mit diesem nahm er am Bayerischen Erbfolgekrieg teil und wurde am 10. August 1782 Sekondeleutnant. Ab 12. Mai 1790 fungierte Horn dann als Adjutant des Generals Franz Andreas von Favrat. Im Feldzug in Polen nahm er an der Schlacht von Rawka sowie der Belagerung von Warschau teil und erhielt für seine Verdienste am 6. Juni 1794 den Pour le Mérite.

Horn führte im Russlandfeldzug 1812 als Oberstleutnant eine Brigade des preußischen Hilfskorps unter General Yorck und in den Befreiungskriegen 1813 als Oberst bei Möckern, Königswartha/Weißig und Bautzen ebenfalls eine Brigade. Seine rücksichtslose Tapferkeit und zugleich seine ausnehmende Derbheit machten den „alten Herrn“ zu einem der volkstümlichsten Generale der Befreiungskriege. Für die Schlacht bei Leipzig erhielt Horn am 8. Dezember 1813 das Eichenlaub zum Pour le Mérite.

Am 3. Oktober 1815 wurde Horn Kommandant von Magdeburg sowie am 23. November 1815 zusätzlich auch Inspekteur der Landwehr in seinem Regierungsbezirk. In diesen Stellungen erfolgte am 30. März 1817 seine Beförderung zum Generalleutnant. 1820 machte man ihn zum Kommandierenden General des VII. Armee-Korps. In Magdeburg wurde er 1814 Mitglied der Freimaurerloge Ferdinand zur Glückseligkeit.

Im Jahr 1828 machte Horn den preußischen König Friedrich Wilhelm III. darauf aufmerksam, dass er im Rheinland wegen der von Kinderarbeit verursachten körperlichen Beeinträchtigungen junger Männer nicht mehr genügend Rekruten finde. Daraufhin wurde durch das „Preußische Regulativ“ von 1839 den Kindern unter neun Jahren die Arbeit verboten, für Jugendliche wurde sie auf zehn Stunden täglich beschränkt und nachts ganz verboten.

Football Association of Thailand

Die Football Association of Thailand, kurz FAT, ist der thailändische Fußballverband. Der volle Name lautet Football Association of Thailand under Patronage of His Majesty the King (dt: Der Fußballverband von Thailand unter der Schirmherrschaft seiner Majestät des Königs).

Am 25. April 1916 wurde der Verband von König Vajiravudh (Rama VI.), gegründet. Damit gehört der Verband zu den ältesten in Asien. Bereits 1925 trat man der FIFA bei und 1957 der AFC. Der thailändische Fußballverband ist einer der erfolgreichsten im südostasiatischen Raum. 1984 war der Verband eines der Gründungsmitglieder der ASEAN Football Federation.

2007 schloss der Verband einen Ausrüstervertrag mit der Firma Nike ab. Der Vertrag soll über fünf Jahre bis 2012 laufen. Über die Summe wurde offiziell nichts bekannt, man geht jedoch von ca. 150 Millionen Baht aus. Zuvor statten ausschließlich nationale Sportartikelhersteller, wie Grand Sport oder FBT die Mannschaften des Verbandes aus.

Folgende nationalen Wettbewerbe werden und wurden unter dem Dach der FAT ausgetragen:

Hauptartikel: Thai Premier League

Die Thailändische Fußballmeisterschaft ist sowohl im Männer- als auch im Frauenfußball der wichtigste nationale Titel. Der Thailändische Fußballmeister der Männer wird seit 1916 ausgespielt. Bis 1996 trug der Wettbewerb den Namen Kor Royal Cup. Erster Meister 1916 war das Department of Performing Arts. Seit 1996 wird die Meisterschaft unter dem Namen Thai Premier League ausgetragen. Der amtierende Meister ist der Muang Thong United. Der Meister der Liga darf im Folgejahr in der Qualifikation zur AFC Champions League antreten. Der Vizemeister war bis 2009 für die direkte Teilnahme am AFC Cup qualifiziert. Seit Wiedereinführung des thailändischen Pokals im Jahr 2009 geht dieser Startplatz an den Pokalsieger. Den Titel des Rekordmeisters in der Premier League teilen sich der FC Krung Thai Bank, BEC-Tero Sasana und die Royal Thai Air Force mit je 2 Meisterschaften. Übergreifend, über den Kor Royal Cup und die TPL, ist der FC Royal Thai Air Force mit 13 Titeln Rekordmeister.

Der Thailändische Fußballmeister der Frauen wurde erstmals 2009 in der Thai Women’s League ausgetragen.

Der Kor Royal Cup wurde bisher erst dreimal ausgespielt (2007–2009). Es ist eine Art Supercup der thailändischen Meisterschaft, in dem der Meister gegen den Zweitplatzierten, zum Ende der Saison gegeneinander antraten. Bis zur Einführung der Thai Premier League im Jahr 1996 trug die Thailändische Meisterschaft den Namen des Kor Royal Cup.

Der Queen’s Cup wurde erstmals 1970 ausgetragen, und ist ein nationaler Pokalwettbewerb mit Gastteams aus anderen Ländern. Rekordhalter ist hier die Han Yang University mit sieben Titeln gefolgt von dem FC Port Authority mit sechs Titeln. Nachdem der Queen’s Cup 2007 und 2008 nicht stattgefunden hatte, wurde er 2009 zum 33. Mal ausgetragen. Gewinner war der Hallelujah FC aus Südkorea.

Der FA Cup, ist der nationale Pokalwettbewerb Thailands. Er wurde erstmals 1980 ausgetragen. Von 2001 bis 2009 stand der nationale Wettbewerb nicht im Kalender des Verbandes. 2009 wurde er erstmals wieder ausgetragen. Der Wettbewerb 2009 war für Mannschaften und Vereine jeglicher Art offen. So nahm zum Beispiel eine Mannschaft mit Namen 8. Schule von Pattaya teil. Hinter diesem Namen verbarg sich der Verein FC Magna Pattaya. Magna Pattaya ist ein Verein welcher keiner Liga in Thailand angehört. Im Finale 2009 standen sich der FC Thai Port und BEC-Tero Sasana gegenüber. Nach 1:1 in der Verlängerung setzte sich der FC Thai Port im Elfmeterschießen durch.

Thailand konnte sich noch nie für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren. An der Qualifikation zur WM 2010 scheiterte man erneut in der 3. Runde. Man schloss die Gruppe als letzter mit nur einem Punkt ab. Dies führte dazu das Nationaltrainer Charnwit Polcheewin sein Amt im Juni 2008 zur Verfügung stellte. Sein Nachfolger wurde der Engländer Peter Reid

Im Jahr 2007 war Thailand Mitgastgeber der Fußball-Asienmeisterschaft und man wollte das erste Mal seit langem wieder die Gruppenrunde überstehen. Was jedoch nicht gelingen konnte.

Fußball-Asienmeisterschaft

Thailand nahm bisher erst 2 mal an Olympischen Spielen teil. 1956 in Melbourne und 1968 in Mexico. Für die Olympischen Sommerspiele 2008 konnte man sich erneut nicht qualifizieren.

Die Südostasienspiele sind eine Art Olympiade für die Länder Südostasiens. Bisher richtete Thailand die Spiele sechsmal aus, das letzte Mal im Jahre 2007. Es treten hierbei nur U-23 Nationalmannschaften an.

Südostasienspiele Herren

Südostasienspiele Frauen

Bis 2004 nannte sich die ASEAN-Fußballmeisterschaft Tiger Cup. Thailand konnte den Titel zuletzt 2002 erringen.

Herren

Der King’s Cup ist ein jährlich in Thailand stattfindendes Fußballturnier, an dem die thailändische Nationalmannschaft der Herren teil nimmt. Hierzu werden auch Nationalmannschaften anderer Länder eingeladen.

Herren

Die Thailand Futsal League wurde 2006 gegründet und die erste Saison fand noch im selben Jahr statt. Es gibt sowohl eine Liga der Männer mit 12 Mannschaften, als auch der Frauen mit 8 Mannschaften.

Thailand konnte sich sowohl für die WM 2000, 2004 als auch 2008 qualifizieren. Die WM 2008 wird im September in Brasilien ausgetragen. 2000 und 2004 kam nicht über die Erste Runde hinaus.

Die Futsal-Asienmeisterschaft wird seit 1999 im Jahresrhythmus ausgetragen. 2008 war Thailand das Gastgeberland und konnte dabei das Finale erreichen. Dort unterlag man dem Iran 0:4.

Herren

Die Asian Indoor Games Futsal-Meisterschaften werden seit 2005 alle zwei Jahre ausgetragen

Herren

Seit Einführung der ASEAN Futsal Meisterschaft 2001 ging Thailand bei den Herren immer als Gewinner des Turniers hervor.

Herren

Aktueller Präsident der FAT ist Worawi Makudi. Als Nachfolger von Vijit Getkaew wurde Makudi 2007 ins Amt gewählt. Eine Amtsperiode des Präsidenten währt zwei Jahre. Makudi ist seit 1997 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees.

Vijit Getkaew war fast eine ganze Dekade lang im Amt, ehe sich immer mehr Unmut über Ihn breit machte und er schließlich das Amt aufgab und Makudi einstimmig als Präsident gewählt wurde. Ende September 2008 tauchten berichte in den Medien auf wonach der 70 Jahre alte Vijit Getkaew erneut für das Amt des Präsidenten kandidieren wolle. Es entbrannten erneut sofort heftige Diskussionen um seine Person und die Berichte in den Medien. Es ist nicht auszuschließen, dass Getkaew unter dem erneuten Druck der Öffentlichkeit am Ende doch nicht kandidiert und stattdessen eine Kandidatur von Chaipak Siriwat unterstützen könnte. Chaipak Siriwat ist zurzeit Vorsitzender des Organisationskomitee der Thailand Premier League. Da aber die FAT ab 2009 die TPL wieder selbst führen möchte wäre der Posten von Siriwat im Komitee ohnehin hinfällig.

Bis heute gibt es kaum Ansätze von professionelle Strukturen im thailändischen Fußball und Fußballverband. Dies führt schon seit Jahren zur Kritik seitens des asiatischen Verbandes, und man riskiert einen Startplatz der AFC Champions League zu verlieren. Im Vorfeld der Asien-Meisterschaft 2007 wurde der thailändische Verband mehrfach von der AFC ermahnt, die Austragungsstätten zu verbessern.

Doch nicht nur von außen kommt Kritik an der FAT auf. Withaya Laohakul, einer der bekanntesten thailändischen Trainer und Fußballer, äußerte ebenso Kritik an der FAT und verließ deshalb den von ihm trainierten FC Chonburi und wechselte nach Japan. Werbung für in Thailand stattfinden Wettbewerbe wie King’s Cup und ASEAN-Fußballmeisterschaften 2007 werden kaum gemacht.

Es gibt immer noch zwei konkurrierende Verbände, die der FAT und die der SAT, die höchste nationale Liga besteht fast ausnahmslos aus Werksteams von in Bangkok ansässigen Firmen und Institutionen, der Großteil des Landes ist damit vom Spitzenfußball ausgeschlossen. Fast jährlich fanden Veränderungen an den Ligaformaten statt und es gibt kaum verlässliche Statistiken und Aufzeichnungen zur Liga und über die Nationalmannschaften.

Vision Asia ist ein Programm der AFC welches helfen soll Verbände und Ligen in Asiatischen Ländern zu professionalisieren. Hierbei werden den Verbänden Experten der AFC zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe Strukturen und Reformen umgesetzt werden sollen. Der Thailändische Fußballverband trat dem Projekt im Oktober 2007 bei.

Das Goal-Projekt ist Projekt der FIFA, welches dazu dienen soll, nationale Verbände unabhängiger und professioneller zu machen. Mit Hilfe von Fördermitteln der FIFA soll somit der Bau von Trainingszentren und Verbandsitzen ermöglicht werden. 2004 erteilte die FIFA die Genehmigung für das erste Goal-Projekt in Thailand. Hierbei soll ein modernes Trainingszentrum in Nong Chok (Bangkok) errichtet werden. Im Jahr 2007 erhielt die FAT die Genehmigung für eine Erweiterung des Projektes. In der Nähe des neuen Trainingszentrums aus dem ersten Goal-Projekt soll nun auch ein Verbandsitz gebaut werden. Die FAT erhielt für diese Projekte insgesamt 400.000 USD an Fördermitteln von der FIFA.

Aktuelle Verbände der AFC:
Afghanistan | Australien | Bahrain | Bangladesch | Bhutan | Brunei | China | Guam | Hongkong | Indien&nbsp

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Ehemalige Verbände der AFC:
Israel | Kasachstan | Nordjemen | Nordvietnam | Südjemen | Südvietnam

Sonstige Verbände in Asien:
Nordzypern

Nationale Fußballverbände der übrigen Konföderationen der FIFA:
CAF (Afrika) | CONCACAF (Nord- und Zentralamerika, Karibik) | CONMEBOL (Südamerika) | OFC (Ozeanien) | UEFA (Europa)

Assoziiertes AFC-Mitglied, jedoch nicht FIFA-Mitglied.