Bruce Yandle

Bruce Yandle (* 12. August 1933) ist ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler. Er ist verheiratet und lebt in Clemson (South Carolina).
Yandle studierte an der Mercer University in Macon bis zum Bachelor und erwarb die akademischen Grade des Master of Business Administration und des Doctor of Philosophy an der Georgia State University. Er ist Privatdozent an der George Mason University beim dortigen Mercatus Center. Yandle ist Berater der Regierung und hält Vorträge für Abgeordnete. Er ist emeritierter Dekan der Clemson University. Er war executive director bei der Federal Trade Commission und senior economist beim beratenden Gremium des US-präsidenten für Preisstabilität 1976 bis 1978.
Bekannt wurde seine Theorie Bootleggers and Baptists (zu deutsch Schwarzbrenner und Baptisten), die aussagt, dass sich zwei ideologisch und ethisch unvereinbare Gruppierungen ungewollt gegenseitig unterstützen, wenn beide dogmatisch ihre Ziele verfolgen.
Vor seiner wissenschaftlichen Laufbahn war Yandle fünfzehn Jahre in der Maschinenbauindustrie tätig. Er veröffentlicht vierteljährlich einen wirtschaftspolitischen Lagebericht durch ein Institut der Clemson-University.

Kfz-Kennzeichen (Litauen)

Die derzeitigen litauischen Kfz-Kennzeichen wurden nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1991 eingeführt. Sie zeigen in der Regel schwarze Lettern auf weißem Grund und entsprechen den paneuropäischen Maßen von 520 × 110 mm. Die Beschriftung besteht normalerweise aus drei Buchstaben gefolgt von drei Ziffern. Als Schriftart wird eine Variante der deutschen DIN-Schrift verwendet. Hintere und vordere Kennzeichen sind identisch.

Am linken Band befindet sich ein blaues Feld mit den europäischen Sternen und dem Nationalitätszeichen LT, das am 20. September 2004 und damit kurz nach dem Beitritt Litauens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 eingeführt wurde. Zwischen dem Buchstaben- und Zahlenblock erscheint ein Aufkleber der Hauptuntersuchung (litauisch TA = techninė apžiūra) sowie eine Hologramm-Plakette. Neben dem Standardmaß existieren Schilder in US-amerikanischer Größe sowie zwei verkleinerte Formate für Zweiräder. Die genaue Herkunft des Fahrzeugs kann an den Schildern nicht abgelesen werden.
1932 wurden weiße Nummernschilder mit schwarzer Schrift eingeführt. Sie zeigten ein oder zwei Buchstaben, die die Region angaben sowie weitere Ziffern. Als Kürzel wurden auch Kleinbuchstaben verwendet, beispielsweise Šm für den Bezirk Šiauliai.
In der Litauischen SSR wurden sowjetische Kfz-Kennzeichen verwendet. Im ersten System von 1946 mit schwarzer Schrift auf gelbem Grund waren die Kürzel ЛС, ЛТ, ЛУ, ЛЧ, ЛШ, ЛЭ, ЛЩ, ЛЮ und ЛЛ für Pkw sowie ЛС, ЛТ, ЛШ und ЛЭ für Zweiräder vorgesehen. Nach der Reform von 1958 änderte sich die Gestaltung hin zu weißer Schrift auf schwarzem Grund. Die Buchstabenkombination ЛИ (LI) (nach russ. Литва) stand von nun an für die Litauische SSR. Als Erweiterung wurden die Kürzel ЛЛ (LL) und ЛК (LK) reserviert. Mit einem weiteren Buchstaben wurden verschiedene Fahrzeugkategorien verschlüsselt. Nach der Umstellung auf schwarze Schrift und weißen Hintergrund 1980 wurden die Kürzel ЛИ (LI) und ЛК (LK) verwendet. 1991 wurden teils auch sowjetische Kennzeichen mit lateinischen Buchstaben ausgegeben.
Von 1991 bis zum 20. September 2004 war anstatt der europäischen Sterne die Nationalflagge Litauens im blauen Balken am linken Rand zu sehen. Zwischen Mai und September 2004 erschienen die beiden Sticker unmittelbar nach dem Nationalitätsfeld und somit vor der eigentlichen Kombination.
Der mittlere von drei Buchstaben gab bis Ende 2003 die regionale Herkunft an. Da beim Verkauf eines Fahrzeugs in eine andere Region keine neue Nummer erforderlich war, wurde die regionale Kennzeichnung nie konsequent durchgeführt.
Die Zulassungsbezirke (bis 2003):
Abweichend von der Standardausführung existieren verschiedene Sonderkennzeichen, die ebenso in verschiedene Formaten verfügbar sind.
Anhängerkennzeichen zeigen lediglich zwei Buchstaben und drei Ziffern. Nummernschilder für Zweiräder bestehen aus drei Ziffern gefolgt von zwei Buchstaben. Für kleinere Zweiräder werden Kennzeichen mit zwei Ziffern und drei Buchstaben vergeben. Diese Kombination wird allerdings nur auf dem kleinsten Format ausgegeben.
Gegen eine Gebühr kann ein Wunschkennzeichen aus den zugelassenen Ziffern und Buchstaben ausgegeben werden, z. B. HALLO. In diesem Fall befinden sich die beiden Sticker direkt nach dem Eurofeld.
Taxis tragen abweichende Nummernschilder. Sie haben eine gelbe Grundfarbe und zeigen den Buchstaben T (lit. taksi) sowie fünf Ziffern. Die beiden Plaketten sitzen hierbei ebenfalls unmittelbar nach dem Eurofeld.
Temporäre Kennzeichen weisen rote Schrift auf weißem Grund auf. Es existieren Händler-Kennzeichen, die mit P oder R beginnen und am Ende das Jahr der Gültigkeit durch zwei Ziffern darstellen (z. B. P1234 12), als auch Kennzeichen für den Im- und Export von Fahrzeugen aus fünf Ziffern und zwei Buchstaben (z. B. 12345AB). Letztere besitzen eine Gültigkeit von 90 Tagen.
Fahrzeuge der litauischen Streitkräfte weisen einen schwarzen Hintergrund und weiße Aufschrift auf. Am linken Rand ist die litauische Flagge zu sehen. Die Kombination besteht aus zwei Buchstaben, drei Ziffern und einem weiteren Buchstaben.
Litauische Diplomatenkennzeichen haben grüne Grundfarbe, weiße Schrift und zeigen kein Eurofeld. Sie bestehen aus insgesamt sechs Ziffern nach dem Muster 12 3 456. Die ersten beiden Ziffern geben das Herkunftsland an, die einzelne Ziffer in der Mitte den Status des Besitzers. Die aktuellen Diplomatenschilder werden seit 11. Oktober 2004 vergeben. Vorher zeigten die Kennzeichen zunächst den Buchstaben D, gefolgt von drei Ziffern. Am Ende gaben zwei Ziffern das Jahr der Zulassung an.
Status des Fahrzeugs (seit Oktober 2004):
01 Schweden Schweden 02 Deutschland Deutschland 03 Frankreich Frankreich 04 Lettland Lettland 05 Danemark Dänemark 06 Kanada Kanada 07 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 08 Italien Italien 09 Norwegen Norwegen 10 Finnland Finnland 11 Vatikanstadt Vatikanstadt 12 Turkei Türkei 13 Tschechien Tschechien 14 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 15 China Volksrepublik Volksrepublik China 16 Polen Polen (Botschaft in Vilnius) 17 Polen Polen (Konsulat in Vilnius) 18 Estland Estland 19 Russland Russland (Botschaft in Vilnius) 20 Russland Russland (Generalkonsulat in Klaipėda)
21 Rumänien Rumänien 22 Ukraine Ukraine 23 Weissrussland Weißrussland 24 Kasachstan Kasachstan 25 Georgien Georgien 26 Japan Japan 27 Osterreich Österreich 28 Belgien Belgien 29 Niederlande Niederlande 30 Ungarn Ungarn 31 Spanien Spanien 32 Souveräner Malteserorden Malteserorden 33 Griechenland Griechenland 34 Irland Irland 35 Portugal Portugal 36 Moldawien Moldawien 37 Aserbaidschan Aserbaidschan 38 Bulgarien Bulgarien 39 Armenien Armenien
80 Nordischer Rat 81 Weltbank 82 EBRD 83 Weltgesundheitsorganisation WHO 84 UNDP 85 IOM 86 Europäische Kommission 87 Vereinte Nationen UNO 88 EIGE 89 Paraguay Paraguay 90 Niederlande Niederlande 91 Peru Peru 92 Philippinen Philippinen
Albanien | Andorra | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark2 | Deutschland (Liste) | Estland | Europäische Union | Finnland | Frankreich2 | Griechenland | Irland | Island | Italien | Kasachstan1 | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Monaco | Montenegro | Niederlande2 | Norwegen2 | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland1 | San Marino | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien2 | Tschechien | Türkei1 | Ukraine | Ungarn | Vatikanstadt | Vereinigtes Königreich2 | Weißrussland
Andere oder umstrittene Gebiete: Åland | Färöer | Gibraltar | Isle of Man | Kanalinseln Alderney, Guernsey, Jersey | Kosovo | Transnistrien
Ehemalige Staaten Deutsche Demokratische Republik | Jugoslawien | Tschechoslowakei | Sowjetunion
1 Liegt größtenteils in Asien.  2 Hat zusätzliche Gebiete außerhalb Europas.
Kfz-Kennzeichen der Staaten von: Afrika | Asien | Nordamerika | Südamerika | Ozeanien

Josef Dvorak

Josef Dvorak (* 28. Jänner 1934 in Wien) ist ein österreichischer Tiefenpsychologe, katholischer Theologe (Schüler Karl Rahners), Mitbegründer des Wiener Aktionismus und Sachbuchautor.
Dvorak war zeitweise als Journalist bei der Wiener Tageszeitung „Kurier“ und der „Arbeiter-Zeitung“ tätig und 1973–1995 Mitglied der Redaktion des FORVM. Mindestens seit Anfang der 1960er war er Therapeut in Wien, aus dieser Zeit rührt auch seine Bekanntschaft mit Otto Muehl, der bei ihm eine Gesprächsanalyse machte. Ab 1966 war Dvorak als Redakteur für Printmedien tätig. So war er Stammautor in Günther Nennings internationaler kulturpolitischer Zeitschrift Forum.
Im Burgenland und in Bremen wurde Dvorak durch die Inszenierung von Ritual-Performances, die im österreichischen Fernsehen übertragen wurden als „Satanologe“ bekannt. Mittlerweile gilt er als führender Satanismus-Experte im deutschen Sprachraum.
Dvorak ist gegenwärtig freier Forscher und Publizist und beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Psychoanalyse, etwa von Otto Gross, des Okkultismus und ideologischer Minderheiten. Sein 1989 im Heyne-Verlag erschienenes Sachbuch „Satanismus – Geschichte und Gegenwart“ gilt als Standardwerk der Satanismusforschung.

Geir Einang

Geir Einang (* 8. März 1965 in Øvre Årdal) ist ein früherer norwegischer Biathlet.
Geir Einang war für Vestre Slidre Idrettslag aktiv. Er gehörte in der zweiten Hälfte der 1980er und zu Beginn der 1990er Jahre zur norwegischen Biathlonspitze und zur erweiterten Weltspitze des Sports. Erstes Großereignis wurden die Biathlon-Weltmeisterschaften 1986 am Holmenkollen in Oslo, wo er 26. des Sprints und mit Gisle Fenne, Eirik Kvalfoss und Øivind Nerhagen Staffel-Fünfter wurde. Es folgten die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary, bei denen der Norweger Elfter im Sprint und mit Frode Løberg, Fenne und Kvalfoss Sechster im Staffelrennen wurde. 1989 gewann Einang bei der Weltmeisterschaft in Feistritz an der Drau mit Sylfest Glimsdal, Fenne und Kvalfoss im Staffelrennen mit Bronze seine erste internationale Medaille. Zudem wurde er 27. im Sprintrennen und 44. des Einzels. Die durch Wetterkapriolen behinderten Biathlon-Weltmeisterschaften 1990 brachten zunächst einen 38. Platz im Einzel am ursprünglichen WM-Ort Minsk. Beim Mannschaftsrennen kam er in Oslo mit Løberg, Sverre Istad und Fenne auf den sechsten Platz. Das Staffelrennen konnte erst in Kontiolahti ausgetragen werden, wo er mit Fenne, Løberg und Kvalfoss die Bronzemedaille gegen die DDR nur um weniger als vier Sekunden verpasste und Vierter wurde. Seine letzten Weltmeisterschaften lief Einang 1991 in Lahti, wo er mit Kvalfoss, Jon Åge Tyldum und Fenne erneut Staffel-Bronze gewann. Im Sprint wurde er Fünfter, im Einzel Sechster. Letztes Großereignis wurden die Olympischen Winterspiele 1992 von Albertville, wo Einang in allen drei Rennen zum Einsatz kam. Mit Rang 66 im Sprint und Platz 36 im Einzel konnte er die Ergebnisse der WM des Vorjahres nicht bestätigen und wurde mit Løberg, Fenne und Kvalfoss als Startläufer der Staffel Fünfter. Im Biathlon-Weltcup konnte er regelmäßig die Punkteränge erreichen, immer wieder kam er auch unter die besten Zehn. Bei einem Sprint erreichte er als Drittplatzierter 1988 eine Podiumsplatzierung.
National gewann Einang zwischen 1986 und 1992 14 Medaillen. Zweimal konnte er norwegische Meistertitel gewinnen. Bei den Meisterschaften 1988 in Tingvoll und Dombås gewann er den Titel im Sprintrennen, 1992 mit Ola Staxrud, Ivar Ulekleiv und Sylfest Glimsdal als Vertretung der Region Oppland in Skrautvål im Staffelrennen.
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

Jutrzenka Kraków

Jutrzenka Kraków (Żydowskie Towarzystwo Sportowe Jutrzenka Kraków, deutsch Morgenstern Krakau) war ein jüdischer Sportverein in Kraków von 1910 bis 1939.
Der Verein gehörte bei seiner Gründung zu den ersten und wichtigen jüdischen Sportvereinen, die in Österreich-Ungarn in der Zeit seit 1908 gegründet worden waren (mit Hasmonea Lemberg, Makkabi Kraków, Hakoah Czernowitz).
Er stand dem Allgemeinen jüdischen Arbeiterbund nahe und war der sportliche Rivale des zionistischen Sportklubs Makkabi. Die Derbys der beiden Fußballmannschaften wurden als „heiliger Krieg“ bezeichnet. Diese Bezeichnung hat sich später in Kraków auf die Begegnungen zwischen den Mannschaften von Wisła Kraków und Cracovia Kraków übertragen.
Die Fußballmannschaft gehörte zu den Gründungsvereinen der ersten polnischen Fußball-Liga 1927, musste allerdings als 14. und Tabellenletzter nach der Saison absteigen.
Die Wasserballer wurden 1925 erster polnischer Meister und konnten den Erfolg 1926 und 1927 wiederholen. 1928 ging die Mannschaft zu Makkabi, und wurde dort weitere 5 Jahre Landesmeister.
1939 wurde der Verein nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht aufgelöst.

Königs-Zwerggecko

Lygodactylus rex, Paratypus
Der Königs-Zwerggecko (Lygodactylus rex) ist der größte bisher bekannte Vertreter der Gattung der Zwerggeckos (Lygodactylus). Die Art lebt im südöstlichen Afrika.

Mit einer Gesamtlänge von bis zu 100 mm und einer Kopf-Rumpf-Länge von bis zu 50 mm gilt der Königs-Zwerggecko als die größte bekannte Art der Gattung der Zwerggeckos. Die einzigen Zwerggecko-Arten, die eine vergleichbare Länge aufweisen, sind Lygodactylus angularis und Lygodactylus picturatus. Lygodactylus rex wird in die Lygodactylus-capensis-Gruppe gestellt und verfügt über kurze Hautspalten unter dem Kinn sowie unregelmäßige, quer vergrößerte Hornschuppen. Oberhalb der Schulter sitzt ein unverkennbarer Augenfleck. Als Grundfarbe des Körpers gibt der Erstbeschreiber „blaugrau“ an.
Der Königs-Zwerggecko ist ausschließlich aus den südostafrikanischen Staaten Malawi und Mosambik bekannt und ist auch dort nur gering verbreitet. Die Typuslokalität des am 23. Dezember 1962 von D. G. Broadley und L. Balarin entdeckten Holotyps, einem adulten Männchen, befindet sich in Malawi, am Fuß des Mulanje-Gebirges, in circa 750 Meter Höhe, auf dem Gelände der Lujeri-Teeplantage.

Dominicus Krafft

Dominus Krafft (unrichtig: Dominicus) (* um 1250; † 6. Januar 1298 (am Tag Epiphania)) war Kanzler des römisch-deutschen Königs Rudolf von Habsburg und Stifter des Predigerklosters in Ulm.

Mehrere Krafft waren Scriba der Staufer Konrad (1137), Friedrich (1152) sowie Rudolfs I. (1286) und Albrechts I. von Habsburg (1298). Deren Gegner, Ulrich I., Ulrich II. und Eberhard I. von Württemberg zerstörten 1250 das Burgschloss Scharnhausen und 1292 die Kerschburg, so dass die Krafft nach Langenau an der Nau und Ulm zogen, wo sie schon seit 1227 ansässig waren, und nannten sich Krafft von Nau (Langenau). Nobilis Kraffto in Nawe, Vasall des Abtes des Klosters Reichenau, hatte 1237 die erste Gottesgabe ins Kloster Söflingen gegeben.
Ab 1271 war er Magister civium (Bürgermeister) zu Ulm, 1279 Richter und ab 1286 königlicher Kanzler und Stadtschreiber.
Als 1281 die Dominikaner (Prediger-Brüder) nach Ulm kamen und um einen Platz für ein Kloster baten, überließ ihnen eine Mechtildis Hunrärin ihren Garten beim Spital. Dominus Krafft trat als Gründer auf und mit seiner Hilfe bauten die Ordensbrüder die Kirche und das Kloster. (Das Ulmer Dominikanerkloster, zu dem 1468 Felix Fabri entsandt wurde, wurde 1531 aufgehoben. Davon sind nur noch die Außenmauern des dreijochigen Langchores der Kirche erhalten geblieben.)
Nach dem Tod des Königs Rudolf I. im Jahr 1291 wurden er und seine Brüder Ulrich, Otto (war ab 1294 in Augsburg; † 1311 ?), Heinrich, Dietrich und Hermann, sowie der Herzog Konrad von Teck aus der Stadt Ulm vertrieben. Drei Jahre später kehrte er zurück.
Seine Grabplatte ist im Haus der Begegnung aufbewahrt.
Dominicus Krafft war verheiratet mit jener Grundstückgeberin Mechtild Hunerer. Sie hatten zwei Kinder:

Gerald Levinson

Gerald Levinson (* 1951 in Connecticut) ist ein US-amerikanischer Komponist.
Levinson studierte bei George Crumb, George Rochberg und Richard Wernick an der University of Pennsylvania, bei Ralph Shapey an der University of Chicago und bei Olivier Messiaen am Conservatoire de Paris. Danach arbeitete er als Assistent und Übersetzer für Messiaen. Seit 1977 ist er Professor für Musik am Swarthmore College. 1979-80 und 1982-82 studierte er auf Bali als Henry Luce Foundation Scholar bzw. Guggenheim Fellow balinesische Musik.
1990 erhielt Levinson den Academy Award für Musik der American Academy of Arts and Letters. 1997 zählte er mit seiner Komposition Five Fires, die von der BBC international gesendet wurde, zu den Semifinalisten des internationalen Kompositionswettbewerbes von London. Mit dem gleichen Werk gewann Levinson 1998 den Prix International Arthur Honegger de Composition Musicale.
Levinsons 2. Sinfonie, ein Auftragswerk der Koussevitzky Foundation, wurde 1995 durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Leitung von Sir Simon Rattle uraufgeführt. Für das Inaugurationskonzert Christoph Eschenbachs als Leiter des Philadelphia Orchestra 2003 komponierte er das Orchesterwerk Avatar. Zur Einweihung der Fred-J.-Cooper-Memorial-Orgel im Kimmel Center for performing arts entstand 2006 Toward Light.

Melody B. Choi

Melody B. Choi (zumeist nur Melody Choi; * 2001 in Kanada) ist eine kanadische Schauspielerin chinesischer Abstammung. Im Jahre 2011 wurde sie mit einem Young Artist Award ausgezeichnet und in zwei weiteren Kategorien nominiert.

Die im Jahre 2001 in Kanada als Tochter chinesischstämmiger Eltern geborene Melody Choi begann ihre Karriere im Fernsehen etwa um das Jahr 2006, als sie erstmals in Werbespots zu sehen war. Dabei war sie unter anderem für den Honda-Konzern im Einsatz, wurde aber häufig für Werbeaufnahmen von Spielzeugherstellern gebucht. So stand sie unter anderem für Fisher-Price oder Mattel vor der Kamera, kam aber zum Beispiel im Jahre 2009 auch zu Auftritten für die Gourmetrestaurantkette Lawry’s. Bereits in den Jahren 2006 bis 2007 war sie de Öfteren im Werbeblock Kids’ CBC auf CBC Television zu sehen. Neben zahlreichen Einsätzen im Jahre 2010, unter anderem für Kellogg’s, hatte sie ihren letzten Auftritt in einem Werbespot mit dem international verkauften Spiel UNO Attack im Jahre 2011. Ihre eigentliche Schauspielkarriere in Film und Fernsehen begann etwa um das Jahr 2009. In diesem Jahr war sie zum ersten Mal in einer nennenswerten Produktion zu sehen, wobei sie in diesem Fall einen Auftritt in einer Episode von Fringe – Grenzfälle des FBI hatte. Weitere Auftritte konnte sie schließlich im darauffolgenden Jahr 2010 verbuchen, wo sie unter anderem in einer Nebenrolle in Gunless zu sehen war. Außerdem hatte sie in diesem Jahr im rund 15-minütigen Kurzfilm Kid’s Court die Rolle der Richterin Jenny, eine Hauptrolle, inne. Einen weiteren Einsatz konnte sie im ebenfalls 2010 veröffentlichten Film Santa Pfotes großes Weihnachtsabenteuer verzeichnen, wo sie abermals in einer wesentlichen Nebenrolle in Erscheinung trat. Bei den Winter-Paralympics 2010 in Vancouver war die junge Nachwuchsschauspielerin als Sprecherin bei der Eröffnungszeremonie zu hören bzw. auch zu sehen. Im Jahre 2011 wurde Melody Choi schließlich für ihre Filmrollen aus dem Jahr 2010 ausgezeichnet. So wurde sie für ihr Engagement in Kid’s Court für einen Young Artist Award in der Kategorie „Best Performance in a Short Film – Young Actress“ nominiert und konnte in der Kategorie „Best Performance in a TV Movie, Miniseries or Special – Supporting Young Actress“ für ihre Rolle der kleinen Mary in Santa Pfotes großes Weihnachtsabenteuer eine weitere Nominierung vorweisen. Für ihre Nebenrolle als Adell im Film Gunless wurde ihr bei der Preisverleihung in Studio City ein Young Artist Award in der Kategorie „Best Performance in a Feature Film – Young Actress Age Ten or Under“ überreicht, eine besondere Auszeichnung für ihre harte Arbeit im Jahr 2009 bzw. 2010.
Nominierungen
Auszeichnungen

Fiqri Dine

Oberst Fiqri oder Fikre Dine (* 3. August 1897 bei Debar, Osmanisches Reich (heute Mazedonien); † 26. November 1960 in Brüssel) war eine albanische Militärperson und Ministerpräsident Albaniens im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung. Er war Mitglied der Balli Kombëtar.
Fiqri Dine war das Familienoberhaupt des sunnitisch-moslemischen Dine-Clans aus Debar.
Oberst Fiqri Dine wurde am 18. Juli 1944 Ministerpräsident Albaniens. Er war beeinflusst von den Ideen Mehdi Bej Frashëris und Abaz Kupis. Frashëri nutzte Dines Verbindungen zur Legaliteti, um dessen Vorsitzenden Kupi in die Regierung miteinzubeziehen. Nachdem Generalkonsul Martin Schliep und Josef Fitzthum, Beauftragter des Reichsführers SS für Albanien, sauer über Dines Kontakte zu den Alliierten wurden, wurde Dine am 29. August nach nur 43 Tagen abgesetzt.
Nach dem Krieg arbeitete Fiqri Dine zusammen mit Muharrem Bajraktari für das Albanische Komitee in Paris. Dine floh von Jugoslawien in das Königreich Griechenland. Er starb im Jahre 1960 in Belgien.