ISO 3166-2:GR

Die Liste der ISO-3166-2-Codes für Griechenland enthält die Codes für die 13 Verwaltungsregionen, 51 Präfekturen und die Mönchsrepublik Athos.
Die Codes bestehen aus zwei Teilen, die durch einen Bindestrich voneinander getrennt sind. Der erste Teil gibt den Landescode gemäß ISO 3166-1 (für Griechenland GR), der zweite den Code für die Verwaltungsregion, Präfektur oder Mönchsrepublik wieder. Der aktuelle Landescode wurde im Newsletter II-1 vom 3. Februar 2010 (PDF) zuletzt aktualisiert.

2011 wurden die Präfekturen durch Regionalbezirke ersetzt. Sie entsprechen in vielen Fällen den Gebieten der bis 2010 bestehenden Präfekturen, allerdings wurden auch zahlreiche kleinere Regionalbezirke geschaffen (siehe Politische Gliederung Griechenlands). Die ISO 3166-2 bildet noch den Stand von 2010 ab.
Albanien | Andorra | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Island | Italien | Kasachstan | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Monaco | Montenegro | Niederlande | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Vatikanstadt | Vereinigtes Königreich | Weißrussland

Yorck Kinogruppe

Die Yorck Kinogruppe (eigentlich Yorck Kino GmbH) ist ein Berliner Kinounternehmen. Zu ihr gehören zwölf Kinos im Stadtgebiet sowie zwei Freiluftkinos, damit ist sie der größte Berliner Kinobetreiber. Im Jahr 2003 wurde das Unternehmen als „Europäischer Kinobetreiber des Jahres“ gewürdigt.
Die Anfänge der Yorck Kinogruppe reichen bis in die späten 1970er Jahre zurück. Um den Studenten Christian Meincke (heute: Filmverleiher/MFA-Filmverleih) bildete sich Anfang 1978 mit Manfred Salzgeber, Knut Steenwerth (Kinotechnik) und Georg Kloster – bis zu dieser Zeit im Berliner Kino Bali tätig und heute der Geschäftsführer des Unternehmens – ein Team, das sich des heruntergekommenen Kreuzberger Kiezkinos Yorck annahm. Die Unternehmer machten dieses von den Verleihern wenig beachtete Lichtspielhaus wirtschaftlich wieder attraktiv. Die Besucherzahlen stiegen und Filmverleiher ließen Erstaufführungen hier, weit entfernt vom Unterhaltungszentrum in Charlottenburg, zeigen.
Im Frühjahr 1979 festigten Kloster und Steenwerth – die anderen Mitarbeiter waren inzwischen ausgestiegen – ihre Position auf dem Berliner Kinomarkt durch die Eröffnung des Broadway am Tauentzien und des Rixi im Ortsteil Neukölln, das nach umfassender Renovierung unter der Bezeichnung Off (heute: Neues Off) bespielt wurde. Die Eröffnung des Broadway stellte in jener Zeit für einen Off-Kinobetreiber eine Sensation dar, lag es doch direkt auf der Berliner Kino-Renommiermeile, dem Kurfürstendamm, dessen Filmtheater Unterhaltungsfilme für die Allgemeinheit zeigten. Mit dem Broadway gab es nun hier das erste Programmkino.
Durch den wachsenden Zuspruch des Publikums und damit auch dem der Filmverleiher konnten die Yorck-Betreiber ihre Position am Markt weiter ausbauen. In den Folgejahren gelangten immer mehr Filmtheater unter das Dach der Yorck-Kinogruppe:
Die Krisenjahre der Kinobranche nach dem Ende des Multiplex-Booms ist auch an den Yorck-Kinos nicht spurlos vorübergegangen. Im Jahr 2009 gehörten zwölf Kinos zum Unternehmen – neben saisonalen Leinwänden, wie den Freiluftkinos am Potsdamer Platz und in Dahlem. Partner der Yorck-Kinos sind hier die Staatliche Museen zu Berlin.
Die Yorck Kinogruppe eröffnete die ersten (im Gegensatz zu den Kinos der alliierten Truppen für jedermann zugänglichen) Originalsprachenhäuser der Stadt und entwickelten eigenständige Reihen und Projekte wie Play it again, die wöchentliche schwule Filmnacht MonGay, Kino für Schulen und Die Heilige Sneak Preview Nacht.
Das Unternehmen gibt das Filmmagazin Der Yorcker heraus.

Andreas Hölscher

Andreas Hölscher (* 23. November 1962 in Düsseldorf) ist ein deutscher Generalarzt und Inspizient für Reservistenangelegenheiten im Zentralen Sanitätsdienst.
Beförderungen
Andreas Hölscher trat 1982 in die Bundeswehr ein und absolvierte seine Grundausbildung in Budel in den Niederlanden. Danach wurde er Sanitätsunteroffizier beim Pionierbataillon 110 in Minden, 1985 folgte die Offiziersausbildung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München und von 1985 bis 1991 ein Studium der Humanmedizin in seiner Geburtsstadt Düsseldorf. Ab 1991 schloss sich die klinische Ausbildung am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz an und 1993 die Approbation und Promotion zum Doktor der Medizin.
Im Anschluss wurde Hölscher Truppenarzt in der Luftwaffensanitätsstaffel in Köln-Wahn, ein Jahr später wurde er Chef der Luftwaffensanitätsstaffel des NATO-E-3A-Verbandes in Geilenkirchen und ging 1997 für ein Medical Observer Training nach El Paso in Texas. 1998 wurde er Arzt im Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck, 1999 Referent beim Inspekteur des Sanitätsdienstes im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und noch im gleichen Jahr Fliegerarzt beim Jagdbombergeschwader 34 „A“ in Memmingen.
Bereits 2000 übernahm er als Kommandeur die Lehrgruppe B an der Sanitätsakademie der Bundeswehr und wurde 2001 Dezernatsleiter beim Sanitätskommando III in Weißenfels, 2002 Kommandeur des Sanitätsregiments 13 in Halle an der Saale und 2003 Kommandeur des Sanitätsregimentes 32, wiederum in Weißenfels. 2005 wechselte Hölscher als Pressesprecher des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zum Pressestab des Bundesministeriums der Verteidigung nach Berlin und ging 2007 als Leiter des Fachsanitätszentrums nach Hannover. 2010 wurde er Chef des Stabes im Sanitätskommando I in Kiel und 2013 Chef des Stabes des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels.
Seit Juli 2015 ist er stellvertretender Kommandeur des Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung und Inspizient für Reservistenangelegenheiten und wurde im gleichen Jahr zum Generalarzt befördert.

Landkreis Weilheim in Oberbayern

Der Landkreis Weilheim in Oberbayern, amtlich Landkreis Weilheim i.OB, gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern. Bis zu seiner Auflösung hatte der Landkreis 43 Gemeinden.

Die größten Orte waren Weilheim i.OB, Penzberg, Murnau, Peißenberg und Polling.
Der Landkreis grenzte Anfang 1972 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Landsberg am Lech, Starnberg, Wolfratshausen, Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen und Schongau.
Das Bezirksamt Weilheim folgte im Jahr 1862 dem flächengleichen Landgericht älterer Ordnung Weilheim.
Am 1. April 1881 wurde das Bezirksamt Weilheim in Oberbayern um die Gemeinde Raisting des Bezirksamtes Landsberg am Lech vergrößert.
Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Weilheim in Oberbayern.
Am 1. Juli 1972 wurde dem Landkreis Weilheim in Oberbayern im Zuge der Gebietsreform in Bayern der Landkreis Schongau sowie die Gemeinde Ingenried aus dem damaligen Landkreis Marktoberdorf zugeschlagen. Am 1. Mai 1973 legte der Kreistag den heutigen Namen Landkreis Weilheim-Schongau fest. Weitere Gemeinden im Süden wie Murnau wurden dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zugeordnet, Schlehdorf dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.
Die Gemeinden des Landkreises Weilheim i.OB vor der Gemeindereform (Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):
Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen WM zugewiesen. Es wird im Landkreis Weilheim-Schongau durchgängig bis heute ausgegeben.
Aichach | Alzenau i.UFr. | Amberg | Bad Aibling | Bad Neustadt a.d.Saale | Bad Tölz | Beilngries | Berchtesgaden | Bergreichenstein | Bogen | Brückenau | Burglengenfeld | Dingolfing | Dinkelsbühl | Donauwörth | Ebermannstadt | Ebern | Eggenfelden | Erlangen | Eschenbach i.d.OPf. | Feuchtwangen | Friedberg | Füssen | Gemünden a.Main | Gerolzhofen | Grafenau | Griesbach i.Rottal | Gunzenhausen | Hammelburg | Haßfurt | Hersbruck | Hilpoltstein | Höchstadt a.d.Aisch | Hofheim i.UFr. | Illertissen | Ingolstadt | Karlstadt | Kaufbeuren | Kemnath | Kempten (Allgäu) | Königshofen i.Grabfeld | Kötzting | Krumbach (Schwaben) | Landau a.d.Isar | Lauf a.d.Pegnitz | Laufen | Lohr a.Main | Mainburg | Mallersdorf | Markt Eisenstein | Marktheidenfeld | Marktoberdorf | Mellrichstadt | Memmingen | Mindelheim | Münchberg | Nabburg | Naila | Neuburg a.d.Donau | Neunburg vorm Wald | Neustadt a.d.Aisch | Nördlingen | Nürnberg | Obernburg a.Main | Oberviechtach | Ochsenfurt | Parsberg | Pegnitz | Pfarrkirchen | Prachatitz | Rehau | Riedenburg | Roding | Rothenburg ob der Tauber | Rottenburg a.d.Laaber | Scheinfeld | Schongau | Schrobenhausen | Schwabach | Schwabmünchen | Sonthofen | Stadtsteinach | Staffelstein | Straubing | Sulzbach-Rosenberg | Uffenheim | Viechtach | Vilsbiburg | Vilshofen | Vohenstrauß | Waldmünchen | Wasserburg a.Inn | Wegscheid | Weilheim i.OB | Weißenburg i.Bay. | Wertingen | Wolfratshausen | Wolfstein

Burg Greetsiel

p3
Burg Greetsiel
Die Burg Greetsiel war die Stammburg der ostfriesischen Grafen- und Fürstenfamilie Cirksena. Sie lag im Zentrum des ostfriesischen Dorfes Greetsiel im Landkreis Aurich in Niedersachsen.
Eine erste Häuptlingsburg, das sogenannte olde huus in Greetsiel wurde zwischen 1362 und 1388 von der ostfriesischen Häuptlingsfamilie der Cirksena erbaut. Ursprünglich hatte die Familie ihren Sitz im zwei Kilometer südlich gelegenen Appingen. Nachdem dort der Zugang zum offenen Meer verlandete, verlegten die Haro Edzardsna den Sitz der Familie an das kurz zuvor errichtete Siel. Im Zuge des Aufstiegs der Cirksena zur führenden Häuptlingsfamilie ließ Ulrich Cirksena die Burg zwischen 1457 und 1460 zu einer Vierflügelanlage mit Wehrturm ausbauen. Am 23. Dezember 1464 wurde Ulrich durch Kaiser Friedrich III. in den Reichsgrafenstand erhoben und mit Ostfriesland belehnt. Auch nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Emden und später nach Aurich zählte die Burg zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. Im Zuge der Geldrischen Fehde nahm Balthasar von Esens 1534 die Burg Greetsiel ein und behielt sie als Faustpfand für den Friedensschluss. 1462 wurde hier Graf Edzard der Große geboren. Unter seiner Herrschaft gelang dem Grafenhaus der größte Ausbau ihres Machtbereiches.
Nach der Emder Revolution mussten die Cirksena im Vertrag von Greetsiel anerkennen, dass in Emden nur noch die reformierte Religion gelehrt werden durfte. 1609 besetzten Truppen der Stadt Emden den Ort und die Burg nach Streitigkeiten der Landstände und dem Grafen Enno III.
1684 geriet Christine Charlotte von Württemberg als Regentin von Ostfriesland abermals in schwere Konflikte mit den Ständen, als sie versuchte, Ostfriesland in einen absolutistischen Staat zu verwandeln. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen wurden auswärtige Mächte als Bündnispartner der Konfliktparteien in Ostfriesland aktiv. Auf Seiten der Fürstin standen damals die Niederlande, während die Stände den Großen Kurfürsten als Vorsitzenden des westfälischen Reichskreises anriefen. Am 6. November wurde die Burg in Greetsiel nach sechstägiger Belagerung durch 300 Mann regulärer brandenburgischer Regimenter eingenommen. Sie sollten dort eine dauerhafte brandenburgische Garnison einrichten, die fortan aus 200 Mann bestand und gemäß vertraglicher Vereinbarungen von den Ständen und den Ort Greetsiel getragen werden sollte. 1692 wurde die Stationierung der brandenburgischen Truppen in Greetsiel aber bereits wieder aufgegeben.
Nach dem Aussterben des ostfriesischen Grafenhauses und dem Machtantritt der Preußen im Jahre 1744 wurde die Burg ab 1755 zunächst als Zuchthaus genutzt und 1777 dann auf Abbruch verkauft. Erhalten ist heute nur noch das Schatthaus, der ehemalige Wirtschaftshof der Burg.

Sandomil

Sandomil ist eine Ortschaft und Gemeinde in Portugal.

Die Anwesenheit der Römer wird durch eine erhalten gebliebene Brücke und einen Brunnen belegt. Der heutige Ort entstand vermutlich im Zuge der Neubesiedlungen nach der mittelalterlichen Reconquista. Das genaue Datum der ersten Stadtrechte aus dem 10. Jahrhundert durch Urraca Fernandes, Königin von León, ist nicht erhalten. König D. Manuel I. gab Sandomil 1514 neue Stadtrechte. Der Ort blieb Sitz eines eigenständigen Kreises bis 1852, nach anderen Quellen 1855.
Der Rio Alva durchfließt die Gemeinde. Einige Flussstrände laden zum Baden ein, auch verschiedene Wassermühlen und Aussichtspunkte sind zu nennen.
Zu den Baudenkmälern gehören eine Reihe Kapellen, die Gemeindekirche Igreja de São Pedro aus dem 18. Jahrhundert, die Brunnenanlage Fonte da Praça, die römische Brücke, und der römische Brunnen.
Sandomil ist eine Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Seia, im Distrikt Guarda. In ihr leben 916 Einwohner (Stand 30. Juni 2011) auf einer Fläche von 13,2 km².
Folgende Ortschaften liegen in der Gemeinde:
Alvoco da Serra | Carragozela e Várzea de Meruge | Girabolhos | Loriga | Paranhos | Pinhanços | Sabugueiro | Sameice e Santa Eulália | Sandomil | Santa Comba | Santa Marinha e São Martinho | Santiago | Sazes da Beira | Seia, São Romão e Lapa dos Dinheiros | Teixeira | Torrozelo e Folhadosa | Tourais e Lajes | Travancinha | Valezim | Vide e Cabeça | Vila Cova à Coelheira

Ihlower Kirche

Die evangelisch-lutherische Ihlower Kirche steht im ostfriesischen Ort Ihlowerfehn, Gemeinde Ihlow. Das heutige Bauwerk wurde im Jahre 1902 im Stil des Historismus errichtet.

Der Ort wurde 1780 als Fehnkolonie gegründet. Der Name „Ihlower Vehn“ ist 1804 erstmals belegt und geht auf das benachbarte Kloster Ihlow zurück.
In kirchlicher Hinsicht gehörte Ihlowerfehn von 1780 bis 1790 zur Kirchengemeinde Weene und von 1790 bis 1898 zur Kirchengemeinde Bangstede. Die Moorkolonisten aus Ludwigsdorf schlossen sich Weene an.
Ab den 1870er Jahren entstand Streit über die Höhe der kirchlichen Abgaben an Bangstede. Die Synode gewährte die Gründung einer eigenen Gemeinde und die Einrichtung einer Pfarrkollaboratur für den Hilfsgeistlichen Siefkes, der am 19. Dezember 1898 eingesetzt wurde. Die Gottesdienste wurden Sonntagmorgens in den Schulen von Ihlowerfehn und Ludwigsdorf abgehalten. Die Gründung der eigenständigen Kirchengemeinde Ihlow erfolgte am 22. Juni 1899.
Wegen der unzureichenden Platzverhältnisse in den Schulen wurde bald die Errichtung eines turmlosen „Betsaales mit Pfarrwohnung“ geplant. Die Ihlower erreichten jedoch, dass eine größere Kirche mit Turm genehmigt wurde. Die Grundsteinlegung der Ihlower Kirche fand am 6. August 1901 und die Einweihung am 9. Februar 1902 statt. Ende März 1902 wurde die Pfarrkollaboratur in eine eigenständige Pfarrstelle umgewandelt, am 29. April 1902 das Pfarrhaus fertiggestellt und im Mai 1902 Pastor Siefkes eingeführt. Ein Anbau am Pfarrhaus im Jahr 1912 diente als Lehrsaal für die Konfirmanden, die bis dahin in einem Raum des Pastorenwohnung unterrichtet wurden. In den Jahren 1988 bis 1989 wurde ein größeres Gemeindehaus errichtet, das mittels eines Durchgangs an die Nordseite der Kirche angebaut wurde.
Ende der 1960er Jahre wurde die Kirche renoviert und dem damaligen Zeitgeschmack angepasst. Außerdem erhielt die Kirche eine Fußbodenheizung.
Die Kirchengemeinde umfasst heute etwa 2500 Gemeindeglieder und gehört dem Kirchenkreis Aurich an.
Die Saalkirche im Stil des Historismus aus Backstein mit einem Satteldach und eingebauten Westturm wird durch zahlreiche weiße Blenden und Rundbogenfriese geprägt.
Die Außenwände werden an den Langseiten durch je drei spitzbogige Fenster und durch markant abgetreppte Strebepfeiler gegliedert, die bis zum Rundbogenfries unter der Traufe reichen. Das westliche letzte Feld weist zwei schmale Rundbogen-Blenden auf und ist ohne Fries gestaltet.
Aufwändig ist die Westseite gestaltet. Der eingebaute und leicht hervortretende Turm dient zugleich als Eingang. Über dem profilierten Portal mit seinen Flügeltüren ist ein rundbogiges Blendfeld angebracht, in dem zwei Rundbögen und eine Rundblende eingearbeitet sind. In mittlerer Höhe ziert eine große Rosette in Form einer Blende den Turm. Flankiert wird der Turm in mittlerer Höhe von jeweils drei Rundbogenblenden, die das ganze Giebeldreieck ausfüllen. Die inneren beiden werden im unteren Bereich von kleinen Fenster durchbrochen. Der Turm hat ein quer stehendes Satteldach, das von einem hölzernen Dachreiter bekrönt wird. Das Geläut besteht aus zwei Glocken. An der Westseite des Turm findet sich das gleiche Rundbogenfries wie beim Schiff. Die Schallarkaden an der Süd- und Nordseite sind von drei schmalen Blendennischen und kleinen Rundblenden umgeben.
Der eingerückte schmale Choranbau mit Satteldach wird an der Ostseite durch drei Blendnischen verziert, die im unteren Bereich von kleinen Fenster durchbrochen sind. Neun weiße, zur Mitte aufsteigende Blendnischen füllen das ganze östliche Giebeldreieck aus. In der Mitte sind nebeneinander vier kleine Fenster angebracht.
Der Innenraum, der etwa 400 Besuchern Platz gewährt, erhält durch die einheitlich holzsichtig gehaltene Innenausstattung seine Geschlossenheit. Das Schiff wird durch eine Holzdecke in Trapezform abgeschlossen, deren Ankerbalken auf Holzkonsolen ruhen. Die Balkenkonstruktion der Decke wird durch horizontale grüne gemalte Streifen und durch vertikale Blumenfriese unterstrichen. Massive Holzbalken tragen die Empore an der West- und Südwand.
Der Chorraum ist durch einen großen Stichbogen mit dem Schiff verbunden. Durch eine aufgemauerte Stufe ist er etwas erhöht und weist an der Ostseite drei kleine Fenster in einem Stichbogenfeld auf, das von der Form dem Chorbogen entspricht und wie dieser mit einem Bibelvers überschrieben ist. In den Chor ist eine Holzdecke eingezogen.
Für den Kirchenneubau wurden Fliesen für den Altarraum, das Altarkreuz und der Behang, die Leuchter, Taufschale und Taufstein und die Kanzelbekleidung sowie drei Buntglasfenster für den Chorraum gespendet. Die große Altarbibel mit eigenhändiger Widmung war eine Stiftung von Kaiserin Auguste Victoria.
Die hölzerne Kanzel hat einen schlichtem Treppenaufgang und einen kleinen Schalldeckel. Der polygonale Kanzelkorb weist in den Feldern einen Kleeblattbogen auf und ruht auf fünf gedrechselten Füßen. Im Chorraum befindet sich ein Tisch. Ein Dreipass verziert die Außenwangen des Kirchengestühls.
G. Christian Lobback baute in den Jahren 1972 bis 1973 eine kleine Orgel mit sechs Registern und angehängtem Pedal hinter einem dreiachsigen Prospekt. Das Werk verfügte bei der Erbauung über 448 Pfeifen und löste das pneumatische Vorgängerinstrument der Firma P. Furtwängler & Hammer aus dem Jahr 1902 ab. Im Jahr 2008 erweiterte Martin ter Haseborg das Pedal um einen Subbass 16′.
Bangsteder Kirche | Barsteder Kirche | Ihlower Kirche | Ochtelburer Kirche | Riepster Kirche | Simonswoldmer Kirche | Nikolaikirche (Weene) | St. Martin (Westerende)
53.4087227.443714Koordinaten: 53° 24′ 31″ N, 7° 26′ 37″ O

Teddybär total

Die Teddybär total (Eigenschreibweise TEDDYBÄR TOTAL) ist eine jeweils am letzten April-Wochenende in Münster in Westfalen stattfindende Fachmesse für Teddybär-Kunst und fand 1995 erstmals in Hennef statt. Die Teddybär total ist nach Darstellung der Veranstalter die weltweit größte Messe für Teddybären.
Die Messe umfasst eine Verkaufsbörse für Teddy-Künstler und bietet Manufakturen eine Darstellungsmöglichkeit. Darüber hinaus zeigt sie in wechselnden Ausstellungen historische Exponate. Mit der Messe verknüpft ist der Golden George, ein internationaler Wettbewerb für Teddybären-Künstler. Veranstalter der Teddybär total ist Wellhausen & Marquardt Medien.

Die erste Teddybär total wurde 1995 von Jürgen Cieslik und Manfred Schepp in Hennef veranstaltet. Sie entwickelt sich zur angeblich weltgrößten Teddybären-Messe und zog internationales Publikum an. Aufgrund der Schließung des Veranstaltungsgebäudes zog die Messe im Jahr 2003 nach Münster. Frank Wohlfarth, Verleger aus Duisburg, übernahm zunächst die Anteile von Manfred Schepp und später auch von Jürgen Cieslik. In der Folge verlegte er die Messe 2008 nach Rheda-Wiedenbrück, wo sowohl Aussteller- als auch Besucherzahlen stark rückläufig waren. Mit der Messe 2012 übernahm das Verlagshaus Wellhausen & Marquardt Medien die Teddybär total und veranstaltet sie seither wieder in Münster.
Die Teddybär total ist ein Treffpunkt internationaler Teddy-Künstler. Sie stellen das Gros der Aussteller. Zumeist handelt es sich um Privatpersonen oder Kleinstunternehmer, die Einzelstücke fertigen und im Rahmen der Messe verkaufen. Auch Manufakturen nutzen die Plattform zur Präsentation ihrer Produkte und zur Pflege des Sammlermarktes. Zubehör-Händler bieten Stoffe und Werkzeuge zum Selbermachen an.
Vom 14. bis 15. April 2012 präsentierten 230 Aussteller (davon rund 50 % aus dem Ausland) aus 18 Ländern ihre Produkte auf insgesamt 4.500 Quadratmetern Fläche. An den beiden Messetagen kamen rund 5.000 Besucher. Ein Ausstellung zeigt Exponate aus 110 Jahren Steiff-Geschichte. Highlight war ein Trauerbär, der anlässlich des Titanic-Untergangs 1912 aus dem Hause Steiff auf den Markt kam und 100 Jahre nach dem Unglück im Rahmen der Messe an das Steiff Auktionshaus TeddyDorado GmbH übergeben wurde.
Insgesamt 270 Aussteller (davon rund 60 % aus dem Ausland) aus 23 Nationen präsentierten auf 4.500 Quadratmetern für rund 6.000 Besucher ihre Arbeiten. Eine Ausstellung zeigte Exponate aus der hundertjährigen Firmengeschichte von Teddy-Hermann.
Der Fokus der Veranstaltung 2014 lag auf dem 20. Geburtstag der Messe. Ausstellungen zeigten historische Steiff-Exponate, Sondereditions-Bären aus 20 Messe-Jahren sowie Designer-Mode aus Mohair. Insgesamt 306 Aussteller aus 27 Nationen präsentierten auf 4.500 Quadratmetern für rund 6.000 Besucher ihre Arbeiten.
Erstmals wurde die Messe um eine zweite Veranstaltung ergänzt. Der Internationaler Puppenfrühling fand parallel in einer zweiten Messehalle statt. Tickets galten je für beide Veranstaltungen. Die Teddybär Total selbst hatte 293 Aussteller aus 25 Nationen, die ihre Arbeiten auf 4.500 Quadratmetern präsentierten. Beide Messen zusammen hatten nach Veranstalterangaben rund 6.800 Besucher.

Die Forelle

Die Forelle (op. 32 / D 550) ist eines der bekanntesten Kunstlieder von Franz Schubert. Der Text stammt von Christian Friedrich Daniel Schubart.

Das Lied liegt in fünf verschiedenen Fassungen vor. Es entstand zwischen November 1816 und Juli 1817, was sich aus Abschriften der ersten Kompositionsfassung ableiten lässt. Die Fassungen unterscheiden sich vordergründig durch die verschiedenen Tempoangaben:
Das Lied steht in der Originalfassung für hohe Stimme in Des-Dur, die Taktart ist 2/4. Die Klavierbegleitung ist stets geprägt von Sextolen, die durch die Tempoangabe „Etwas lebhaft“ den Eindruck der fröhlichen, lebendigen Forelle widerspiegeln. Die Melodie der Gesangsstimme ist fast durchgehend heiter, nur drei Takte vermitteln kurzzeitig den Eindruck der Traurigkeit bzw. des Mitleids seitens des Sängers, wobei die Melodieführung kurz darauf wieder in Dur zurückfällt.
Christian Friedrich Daniel Schubart schrieb das zugrunde liegende Gedicht zwischen 1777 und 1783 während seiner bis 1787 dauernden Gefangenschaft auf der Festung Hohenasperg. In der Fabel der Forelle symbolisierte er sein eigenes Schicksal. Um die allzu offensichtlichen Parallelen zu verstecken, deutet eine vierte Strophe die Fabel zu einer Warnung vor Verführern junger Mädchen um. Das Gedicht erschien erstmals 1783 im Schwäbischen Musen-Almanach im Druck. Das Schicksal Schubarts diente verschiedenen Schriftstellern als Motiv, unter anderem Friedrich Schiller für sein Drama Die Räuber.
Franz Schubert wusste also wohl eine Generation später von der inhärenten Bedeutung des Gedichts und komponierte das Lied so, dass die vierte Strophe nicht vertont wurde und aufgrund der Komposition auch nicht mehr angefügt werden konnte: Die ersten beiden Strophen, in denen von der Beobachtung einer Forelle im klaren Bach und dem vergeblichen Warten des Anglers erzählt wird, bestehen aus einer Reprise des Hauptmotivs, die dritte Strophe ist dann unterteilt in einen dramatischen Part, in dem der Bach getrübt und die Forelle gefangen wird, und eine weitere Reprise, die die Beobachtung dieses Akts und die Deutung des Beobachters enthält. Somit bildet das Lied eine geschlossene Kompositionsform A–B–A′, die eine Erweiterung um die vorhandene vierte Textstrophe unterbindet.
In einem Bächlein helle, Da schoß in froher Eil Die launische Forelle Vorüber, wie ein Pfeil: Ich stand an dem Gestade Und sah in süßer Ruh Des muntern Fischleins[Anm. 1] Bade Im klaren Bächlein zu. Ein Fischer mit der Ruthe Wol an dem Ufer stand, Und sah’s mit kaltem Blute, Wie sich das Fischlein wand. So lang dem Wasser Helle, So dacht’ ich, nicht gebricht, So fängt er die Forelle Mit seiner Angel nicht. Doch endlich ward dem Diebe Die Zeit zu lang; er macht Das Bächlein tückisch trübe: Und eh’ ich es gedacht, So zuckte seine Ruthe; Das Fischlein zappelt dran; Und ich, mit regem Blute, Sah die Betrogne an. von Schubert nicht vertont: Ihr, die ihr noch am Quelle Der sichern Jugend weilt, Denkt doch an die Forelle; Seht ihr Gefahr, so eilt! Meist fehlt ihr nur aus Mangel Der Klugheit; Mädchen, seht Verführer mit der Angel – Sonst blutet ihr zu spät.
Anmerkungen

Verstummte Stimmen

Verstummte Stimmen – Die Vertreibung der „Juden“ aus der Oper 1933 bis 1945 ist ein Ausstellungsprojekt des Historikers Hannes Heer, des Musikkritikers Jürgen Kesting und des Designers Peter Schmidt. Die Ausstellung erinnert seit 2006 an die Opfer der NS-Rassenpolitik in deutschen und österreichischen Opernhäusern. Sie besteht aus einem überregionalen Teil und einem lokalen Teil. Der überregionale Teil erzählt das Schicksal von 44 prominenten Komponisten, Dirigenten, Regisseuren und Sängern, die Opfer der rassistischen Musikpolitik des Nationalsozialismus wurden. Im lokalen Teil wird die Geschichte der Vertreibung aus dem jeweiligen Opernhaus rekonstruiert.
Nach Stationen in Hamburg (Staatsoper und Axel Springer Galerie), Berlin (Staatsoper Unter den Linden und Centrum Judaicum) und Stuttgart (Württembergische Staatsoper und Haus der Geschichte Baden-Württemberg) wurde die Ausstellung 2009 auch in Darmstadt am Staatstheater, im Hessischen Staatsarchiv sowie in der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule gezeigt. Zwischen 15. Mai und 10. Juli 2011 war die Ausstellung in Dresden in der Semperoper zu sehen. Von Juni bis Oktober 2012 war ein Teil der Ausstellung in Bayreuth im Rathaus zu sehen. Der gleichzeitig im Park beim Festspielhaus in Bayreuth aufgebaute Ausstellungsteil ist dort verblieben.

Im größeren, überregionalen Teil der Ausstellung werden 44 Biografien prominenter Verfolgter vorgestellt, darunter die Komponisten Arnold Schönberg, Kurt Weill, Viktor Ullmann, die Dirigenten Fritz Busch, Otto Klemperer, Bruno Walter, die Sänger Gitta Alpár, Vera Schwarz, Delia Reinhardt, Lydia Kindermann, Richard Tauber, Joseph Schmidt, Friedrich Schorr und Emanuel List. Vier „Hörtürme“ mit Musikproben der Künstler liefern Töne zum zeitgeschichtlichen Überblick.
Es wird auch in die Zeit nach 1945 geblickt. Denn zu diesem Zeitpunkt kam nicht die Stunde von Gustav Hartung und Carl Ebert, von Joseph Rosenstock und Otto Klemperer, sondern die deutsche Kulturpolitik bot Gustaf Gründgens und Gustav Rudolf Sellner, Karl Böhm und Herbert von Karajan die Chance für erneuerte Karrieren.
In Hamburg, Berlin und Stuttgart beträgt der Anteil der entlassenen, ins Exil getriebenen oder ins Konzentrationslager deportierten Beschäftigten etwa fünf Prozent. In Darmstadt sind es mehr als 15 Prozent der Beschäftigten gewesen, hinzu kommen hier noch elf Fälle, die zur Zeit ungeklärt sind.
Als Sabine Kalter, ein Liebling des Hamburger Opernpublikums, zu ihrer ersten großen Arie als Lady Macbeth ansetzte, begannen abkommandierte SA-Randalierer in Braunhemden zu pöbeln. Das Publikum jedoch übertönte die Störer – es gab Ovationen für die Sängerin, die 1915 hierher verpflichtet worden war und sich als Wagner- und Strauss-Interpretin einen Namen gemacht hatte.
Außer ihr wurden hier weitere 24 Mitglieder der Hamburgischen Staatsoper wegen ihrer jüdischen Abstammung verfolgt. Es waren sieben Solisten, drei Kapellmeister, sechs Choristen, zwei Musiker, vier Theaterärzte, ein Dramaturg, ein Regisseur und der Leiter der Werkstätten betroffen.
Die Ausstellung in Stuttgart rekonstruierte unter anderem die politisch bedingten Entlassungen des Generalintendanten Albert Kehm und des Verwaltungsdirektors Otto Paul sowie die rassistisch motivierte Vertreibung des Regisseurs Harry Stangenberg und des Baritons Hermann Weil, von Ernestine Färber-Strasser, Hermann Horner und Reinhold Fritz, der Chormitglieder Max Heinemann, Leon Aschil, Elsa Reder und Erna Both und der Chortänzerin Suse Rosen. Außerdem beleuchtet wird das Schicksal des Orchestermusikers Julius Brauer, des Korrepetitors Fritz Rothschild sowie der verfolgten Schauspieler Eva Heymann, Ernst Waldow und Fritz Wisten.
Gleichzeitig wird auch das Verhängnis Musikschaffender wie Paul Hindemith, Ernst Krenek oder Lotte Lehmann beleuchtet, die aufgrund ihrer politischen oder künstlerischen Haltung vertrieben wurden oder sich für das Exil entschieden haben / sich dafür überhaupt entscheiden konnten.
In Darmstadt zeigte die Ausstellung im Jahr 2009 wie die Nazis das Darmstädter Landestheater in ihrem Sinne „säuberten“. Der Intentdant, dreißig Musiker, Dramaturgen, Schauspieler, Bühnenbildner, Souffleure und 29 Beschäftigte des technischen Personals wurden dort Opfer eines „Bereinigungsausschusses“. Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann sprach bei der Ausstellungseröffnung von einer „beispiellosen Säuberungswelle“ und führte diese auf die „großen Namen“ zurück, die in den 1920er und Anfang der 1930er Jahre in Darmstadt das Bühnenprogramm bestimmten. Es kam zu Protesten durch Nationalsozialisten und gewalttätigen Störungen, zu Pressekampagnen und Debatten im Landtag, bei denen die deutschnationalen Parteien immer öfter dem Theateretat ihre Zustimmung verweigerten. Am 12. März 1933 verhinderte ein SA-Trupp mit der Blockade der Eingänge des Kleinen Hauses die Theatervorstellung von Ferdinand Bruckners Drama Die Marquise von O. Zu den ersten Opfern der neuen Machthaber wurde der Dirigent Hermann Adler und der bei ihnen verhasste Intendant Gustav Hartung: der für untragbar erklärte Theaterleiter trat am 14. März 1933 zurück und musste in die Schweiz flüchten.
Die Bayreuther Version war zweigeteilt: ein Teil war im Neuen Rathaus zu sehen, der zweite Teil mit dem Titel Verstummte Stimmen. Die Bayreuther Festspiele und die Juden 1876–1945 ist im Richard-Wagner-Park auf dem Grünen Hügel unterhalb des Festspielhauses aufgebaut. Dort wird an Sänger und Musiker des Orchesters und Mitglieder des Festspielchores erinnert, die in Bayreuth mitwirkten und später aus unterschiedlichen Gründen – meist ihrer jüdischen Herkunft wegen – nicht mehr auftreten durften. Die Ausstellungen wurden am 22. Juli 2012 eröffnet. Der Ausstellungsteil im Rathaus war bis zum 14. Oktober 2012 zu sehen, der Teil am Grünen Hügel bleibt dauerhaft.
Die Ausstellung richtet sich auch an Schüler ab der 11. Klasse, besonders wird an Schüler mit den Leistungsfächern Geschichte oder Musik gedacht. Es gibt die Möglichkeit einer Ausstellungsführung durch geschultes Personal. Für die Vorbereitung des Ausstellungsbesuches können Unterrichtsmaterialien als PDF-Datei im Web heruntergeladen werden. Zusätzlich sind Informationen und Literaturhinweise zum Thema Swing-Jugend verfügbar.